Medien und PR: Verstehen, was ist.

8. Dezember 2014

Privatsphäre und Kontrolle: Was geben wir Preis – und zu welchem Preis?

Gerd Leonhard vor einer Woche an der Tedx in Brüssel zum Thema der Notwendigkeit einer digitalen Ethik in der vernetzen Welt. Hervorragendes Referat und absolut sehenswert!

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7. Dezember 2014

Mein neuer Chef schickt mich nachts auf die Strasse

Ich habe die Kontrolle über mein Leben abgegeben. Seit Kurzem habe ich am Handgelenk einen Chef  aus Südkorea, der mich kontrolliert, motiviert und mich fast besser kennt als meine Frau. Dass es so weit gekommen ist, hat einen Grund: ich bin ein bequemer Mensch, der gerne isst, was man mir auch ansieht. Mein Hausarzt prophezeite mir, dass die Chance, in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt zu haben, bei 15 Prozent liege. Ich musste also etwas tun.
Was mir fehlte, ist Bewegung. Seit zwei Monaten trage ich nun meinen Fitness-Trainer mit mir herum. Er heisst Samsung Gear Fit, Nomen est Omen, und er bringt mich in die Gänge.

Gear Fit Philippe

Mit einem Bewegungssensor ausgestattet, kontrolliert mich das elektronische Armband Tag und Nacht. Es zählt meine Schritte, errechnet nachts meine Schlafqualität , zählt die Kalorien, die ich zu mir nehme und verbrenne, und es überspielt die Daten auf das App S Health auf meinem Smartphone. Das App kennt sogar mein Lieblingssandwich der Migros. Abends wird abgerechnet. Erreiche ich die 10’000 Schritte, die ich mir täglich als Ziel gesetzt habe, gibt’s eine Belohnung: Eine Medaille auf der App.
Der Trend, den eigenen Körper und seine Aktivitäten zu vermessen, ist – ausser in meinem Freundeskreis – verbreitet. Er hat auch bereits einen Namen: Quantified Self, das vermessene Selbst.

Bitte nicht schiessen!
Das Gute an meinem Chef: Er setzt bei mir erstaunliche Energien frei. Das Tagesziel ist mir wichtig. Ich will die Serie von Tagen, in denen ich das Ziel erreiche, nicht abreissen lassen. Erreiche ich es einmal doch nicht, kann es vorkommen, dass ich nach dem Zubettbringen meines Sohnes rausgehe und vor Mitternacht noch 3000 Schritte durchs Quartier gehe. Falls Sie also nachts einen Mann ohne wirkliches Ziel und etwas planlos durchs die Stadt oder das Dorf gehen sehen: Bitte nicht schiessen. Es handelt es sich womöglich nicht um einen Einbrecher, sondern bloss um einen Gesundheitsbewussten wie mich, den sein Armband nochmals auf die Piste geschickt hat.
In meinem mittelalterlichen Ü-45-Bekanntenkreis werde ich ein bisschen belächelt. Ich tags mit Fassung und werde meinen Armband-Trainer auch weiterhin tragen. Immerhin habe ich schon fünf Kilo angenommen in drei Monaten. Ich will ja noch lange leben.

SHealth_Samsung

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6. Dezember 2014

Futurist Gerd Leonhard: “Technologie kennt keine Ethik”

Was müssen Firmen, Organisationen und Institutionen heute wissen und tun, um auch morgen erfolgreich zu sein? Der Schweizer Zukunftsberater (oder auch: Futurist) Gerd Leonhard aus Basel hilft Unternehmen, die wichtigsten Trends zu erkennen und zeigt ihnen die Geschäftsfelder der Zukunft auf. Ein interessanter Typ mit einer schillernden Vita. Mehr zu Gerd Leonhard gibts hier.

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3. Dezember 2014

Wir brauchen eine digitale Ethik

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Interessanter Beitrag des Schweizer Zukunftsberaters und Futuristen Gerd Leonhard.

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27. November 2014

Chancen am digitalen Puls der Wirtschaft

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21. November 2014

Zukunft in der digitalisierten Gesellschaft

Digital Diaet 440

Interessanter Beitrag von Futurist Gerd Leonhard als Podcast.

 

 

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17. November 2014

Gibt es eine schönere Hommage an einen verstorbenen Freund?

Die Antwort lautet: Nein. Hier, was Christian Gerig über Walter Keller geschrieben hat – erschienen ist der Text im Magazin Zeitpunkt.

440Waede

Hier gehts zum Text als PDF.

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16. November 2014

Digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf Business und Gesellschaft

480Gerd Kopie Digitale Transformation

Eine interessante Präsentation von Futurist und Zukunftsberater Gerd Leonhard. Mehr dazu hier.

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24. Oktober 2014

“Die Zukunft ist bereits da” – Interview mit Zukunftsberater Gerd Leonhard

GerdsGarten Kopie

Ein Thema des Gesprächs, das im aktuellen “Punktmagazin” erscheint, ist der digitale Darwinismus, mit dem sich viele Unternehmen und Organisationen in naher Zukunft auseinandersetzen müssen. Gerd Leonhard sagt dazu:

Früher oder später wird das fast alle Branchen betreffen, doch es geht nur graduell. Jetzt sind Musik, Film, Medien dran, dann kommen die Reise-, Tourismus- und Gastronomiebranche an die Reihe. Auch die Banken und Versicherungen werden nicht verschont. Früher oder später bezahlen wir nur noch digital – direkt, vielleicht sogar anonym – über das  Smartphone oder unsere digitale Armbanduhr. Momentan wird auch noch mit der guten alten Kreditkarte bezahlt, doch künftig gibt es immer weniger Existenzberechtigung für Kreditkartenfirmen beziehungsweise deren langsame und aufgeblähte Kostenmodelle. Die Margen, die sie jetzt noch einsammeln, sind dann «toast», genau wie die der Plattenfirmen, die noch auf ihre Vertriebsmonopole setzen. Dieses Businessmodell ist am Ende.

Hier gehts zum vollständigen Interview als PDF.

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21. Oktober 2014

Die Neuerfindung der Werbung

Der Schweizer Futurist Gerd Leonhard aus Basel sagt:

„Werber und Marketing-Fachleute müssen zu Journalisten werden. Da im Marketing der Zukunft Werbe-Informationen per Mail nur noch mit ausdrücklicher Erlaubnis des Kunden verschickt werden können, sind persönliche Daten der Schlüsselfaktor für erfolgreiches digitales Marketing. Die Unternehmen müssen mit attraktiven Inhalten eine Beziehung zu ihren Kunden aufbauen.“

Mehr zu Gerd Leonhard: www.gerdleonhard.de

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