12. März 2010
Gölä geht in die Politik

Manuel Widmer setzt auf den Gölä-Effekt. Obs ihm bei der Wahl stimmen bringt?
12. März 2010

Manuel Widmer setzt auf den Gölä-Effekt. Obs ihm bei der Wahl stimmen bringt?
11. März 2010
Vom Platzen der Dotcom-Blase. Zehn Jahre ist es her. Der Leumund fast zusammen.
11. März 2010
Ich bin mit 50 nochmals Vater geworden. Wird die Intelligenz meines Kindes unter meinem Alter leiden. Dies jedenfalls suggerieren auch seriöse Medien. Und da ein Journalist dem anderen abschreibt, wird dies als Tatsache weiterverbreitet und ist heute quasi Allgemeinwissen. Es lohnt sich, einen Blick auf die ursprüngliche Studie zu werfen.
Bei genauem Hinsehen wird klar:
Fazit: Ich muss mir keine Sorgen machen.
11. März 2010
Die Freundin eines Freundes wollte wissen, wann sie denn heiraten würden. Seine Antwort: “Falls YB Meister wird, können wir das Thema besprechen…”. Da muss sie möglicherweise lange warten.
9. März 2010

Ziemlich rezent war der Käse, den ich gestern in Grimentz im Val d’anniviers kostete, und trocken. Kein Wunder, stammt er doch aus dem Jahr 1960. Ich war erstaunt, wie frisch der Laib war. Keine Spur von Schimmel, und der “Vieux Fromage”, wie man die Spezialität hier nennt, schmeckte wirklich immer noch nach Käse. Trotzdem gut, wurde mir dazu ein Glas Gletscherwein offeriert.
9. März 2010
Bernadette Conrad wurde gestern der 2. Walliser Medienpreis für ihren Artikel “Wo ist denn der Gletscherfloh” überreicht. Als externer Experte habe ich der Jury den Beitrag zur Prämierung vorgeschlagen. Weshalb: Weil er sprachlich besticht und dem Leser nicht nur die Walliser Gletscherwelt mit Kinderaugen näherbringst, sondern auch noch den einen oder anderen Trick verrät, wie man ein Kind zu einer Wanderung bewegen kann.

3. März 2010
Alexander Tschäppäts Hang zum Populismus ist bekannt. Dass er ab und zu in ein Fettnäpfchen tappt, so wie am letzten Sonntag, nimmt er in Kauf. Seine Wiederwahl ist ihm sicher – die rot-grüne Dominanz in der Stadt Bern ist fest zementiert. Für wie lange noch?
3. März 2010
Die Kuppelshow “Swissdate” ist Geschichte. Die Sendung ist nicht daran gescheitert, dass sich zu wenige Kandidatinnen und Kandidaten verkuppen lassen wollten. Vielmehr sind die Gründe anderswo zu suchen. Mit Gabriela Ursprung, der Nachfolgerin von Joël Gilgen, kam der rasante Absteig. Die Frau ohne Glamour-Faktor und mit noch weniger Einfühlungsvermögen, bei der man immer den Eindruck hatte, sie habe ihre Texte schön auswendig gelernt wie eine Schülerin, ist die Verkörperung des Züri-Trash-Lebenstils. Wollen das die Leute wirklich sehen? Ich glaube nicht. Der Einbezug der Sex-Beraterin und des Horoskopes waren nur noch letzte Zuckungen eines bereits im Sterben liegenden Konzeptes. Die ganze unbeholfene Ernsthaftigkeit, mit der Ursprung ihre Kandidaten verkuppelte, hatte etwas Anstrengendes. Mit ein bisschen mehr Augenzwinkern und einem anderen Moderator hätte das Gefäss eine Chance gehabt.
2. März 2010