Integrierte und systematische Kommunikation, so wie ich sie verstehe, basiert auf drei Ebenen.
Marketing Communications
An der Basis jeder Unternehmenskommunikation stehen die Marketingmassnahmen. Diese schaffen in erster Linie Marktpräsenz. Unternehmen setzen hier traditionell auch die meisten Mittel ein: Arbeitskräfte und Geld für Prospekte, Produktepräsentationen und Kundenbindungsmassnahmen. Dazu gehören auch die klassische Werbung, die Herausgabe von Kundenzeitschriften, produktbezogene Medienarbeit und Auftritte an Messen. Gutes Marketing und Werbung alleine führen jedoch nicht zum nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens. Wer langfristig auf die Erfolgsstrasse einbiegen will, braucht etwas, was sich mit den herkömmlichen Werbe- und Marketingmitteln nicht kaufen lässt: Glaubwürdigkeit.
Corporate Communications
Glaubwürdigkeit erreicht ein Unternehmen durch Corporate Communications. Das Zauberwort umschreibt alle imagebildenden Massnahmen, die eine Unternehmensmarke unabhängig vom Produktimage entwickeln und für positive Präsenz und aktuelle Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sorgen. Dazu gehören geeignete Medienmitteilungen, das Sponsoring internationaler Anlässe, Fachartikel von Fondsmanagern in wichtigen Tages- und Fachmedien, Interviews mit den CEOs sowie Statements von Fondsmanagern und anderen Exponenten des Unternehmens zu aktuellen Themen. Die damit entwickelte Glaubwürdigkeit erleichtert und beschleunigt das unternehmerische Handeln.
Die ganzheitliche Entwicklung des Images einer Unternehmung erfordert eine firmenbezogene Kommunikation nach innen und aussen. Die Mitarbeiter kommen an erster Stelle. Sie sind in jedem guten Kommunikationskonzept integraler Bestandteil, weil sie als Multiplikatoren für das Unternehmen wirken können. Das Image eines Unternehmensführers muss langfristig und umsichtig aufgebaut werden.
Public Affairs
Die Public Affairs, die höchste Stufe der Unternehmenskommunikation, widmen sich der Einbettung des Unternehmens in seinen wirtschaftlich-gesellschaftlichen Rahmen. Sie sind die grösste Herausforderung für ein Unternehmen und werden weithin unterschätzt. Es sind vor allem die grossen Unternehmen, die sich auf diesem Feld als uneigennützige Wohltäter für die Gemeinschaft positionieren.





