Archiv für die Kategorie „Werbung“

Medien und PR: Verstehen, was ist.

4. August 2010

Poorism: Tourismus-Trend oder Sozial-Projekt?

Utrecht Mal schauen, wie es sich auf der Strasse lebt? In Utrecht kann man jetzt als Tourist auf Sightseeing-Tour Armut besichtigen gehen. Das Konzept nennt sich Poorism und wird in Utrecht städtisch gefördert.

Dort heisst das Projekt, in den Obdachlose und Drogensüchtige zu Fremdenführeren ausgebildet werden, Utrechtunderground. Ziel ist es, den Touristen das Leben auf der Schattenseite der Domstadt zeigen.
Die Frage ist, ob dieser Tourismus wirklich dem Image der Stadt förderlich ist, was ich zu bezweifeln wage. Wer sich mit Poorism brandet, muss sich nicht wundern, wenn eher junge und wenig kaufkräftige Touristen in die Stadt kommen. Aber vielleicht ist Untrechtunderground ja auch eher als Integrationsprojekt zu verstehen. Als Stadtführer richten die Männer und Frauen möglicherweise weniger Schaden an als wenn sie anderswie tätig wären. Immerhin erhalten sie als Experten für Obdachlosigkeit auch noch 7€ in der Stunde.
Wäre er nicht Fussballspieler geworden würde vielleicht auch Wesley Sneijder, der im Utrechter Stadtteil Ondiep aufgewachsen ist, solche Führungen anbieten. Im Arbeiterviertel, in dem Arbeitslosigkeit und Dorgenkonsum hoch sind, kommt es immer wieder zu Zusammenstössen mit der Polizei.

  • Share/Bookmark

16. Juli 2010

Werbung und Konsumentin: Scheidung!


Das Problem: Die Werbung hat ihre Glaubwürdigkeit gegenüber den Konsumenten verloren. Bei Werbsspots sagt sich jeder Zuschauer: Man will mir etwas verkaufen, der Verkäufer denkt nur an sich.
Die Lösung in der Welt der Social Media: Public Relations, sie sind die bessere Werbung und sorgen für Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit und bei den Zielgruppen. Wie das funktioniert, erkläre ich Ihnen gerne auch einmal unter vier Augen…

  • Share/Bookmark

21. Mai 2010

Waynes Welt


Wayne Rooney: Nachdem er auf dem Platz versagt hat, muss er in einem Wohnwagen hausen mit Sicht auf ein Riesenposter von Franck Ribéry. Seinen Lebensunterhalt muss er fortan als Platzwart in der englischen Pampa verdienen. So nah liegen Triumpf und Tragödie. Regisseur Alejandro González Iñárritu erzählt für Nike eine wunderbar emotionale Geschichte und lässt dazu alle Stars auflaufen. Als Gast im Spiel auch Roger Federer, der im Ping-Pong allerdings keine Chance gegen Rooney hat – meine Liebingssequenz. Der Spot wird morgen Samstag offiziell der Weltöffentlichkeit präsentiert. Heute bereits hier.

  • Share/Bookmark

18. Mai 2010

Was gegen Vegetarier?


Überzeugender kann man nicht für das fleischlose Essen werben, oder?

  • Share/Bookmark

31. Juli 2009

Wenn schon Scheidung…

Nach der Heirat ist auch die Scheidung herzberührend. Und hier die Urheberschaft des viralen Videos.

  • Share/Bookmark

31. Juli 2009

Unwiderstehlich: Die Evian Babes

Wie funktioniert eigentlich virales Marketing im Web? Ganz einfach: Ein Filmchen muss Kult werden, indem es die Herzen der Zuschauer berührt. Nur so kann gut gemachte Reklame überhaupt zum Programm werden.

Zutaten:

  • Babies (oder junge Tiere) für den Jöö-Effekt,
  • oder

  • einen Sympathieträger in einer lustigen Situation (zum Beispiel einen Menschen, der versucht, sich aus einer verzwickten Situation zu retten)

und dreht einen kleinen Film, der das Herz berührt und die Marketing-Message enthält. Die Evian Babes wurden bereits 25 Millionen Mal angeklickt. Es ist die bisher erfolgreichste virale Marketingkampagne im Web.

  • Share/Bookmark

20. Juni 2009

Flüchtlingstag: Dumme Werbung ist Eigentor


Wenn Amtsstellen und Hilfswerke kommunizieren, kommt meist wenig Gutes zustande. Die Plakatkampagne zum heutigen Flüchtlingstag beispielsweise. Sie mag zwar in Medien- und Werberkreisen provozieren, aber ihre Zielgruppen erreicht sie nicht. Diese werden die Frage “Alles Lügner?” bloss bestätigen.

  • Share/Bookmark

15. Juni 2009

Jobangebot – Rückkehr ungewiss

Men Wanted for Hazardous Journey. Small wages, bitter cold, long months of complete darkness, constant danger, safe return doubtful. Honor and recognition in case of success.

Das Inseat wurde um 1900 vom Polarforscher Sir Ernest Shackleton aufgegeben. Was mir duch den Kopf geht: Wäre ungeschminkte Ehrlichkeit und Darstellung der Tatsachen in Zeiten, in denen die Werbung ihre Glaubwürigkeit verloren hat, nicht der effektivste Weg, um die Leute zu erreichen?

  • Share/Bookmark

19. Mai 2009

So ein Mann, so ein Mann…

So ein Mann, so ein Mann, zieht mich unwahrscheinlich an…

  • Share/Bookmark

25. März 2009

Migros: “Ein Millionstel besser”

Der neue Slogan der Migros lautet: “Ein M besser”. Wenn das nur nicht missverstanden wird: Der griechische Buchstabe My steht für Mikro, einen Millionstel.

  • Share/Bookmark