Ich sage: Nein, danke. Der Versuch von Switzerland Publisher Services, mich in die Webekampagne von Comparis einzuspannen, ist nicht nur plump, er dürfte auch bei anderen Bloggern auf wenig Gegenliebe stossen.
Sehr geehrter Herr Welti
Ich repräsentiere Unruly, die globale Plattform für soziale Videos. Ich wende mich an Sie, um Ihnen eine mögliche Zusammenarbeit anzubieten. Unruly vertreibt weltweit soziale Markenvideos und hat bereits an Kampagnen für Unternehmen wie Nike, Heineken, Toyota, Lacoste (und vielen mehr) mitgewirkt.
Derzeit arbeiten wir an einer Kampagne für Comparis, einer Preisvergleichswebseite. Im Video benutzt Comparis dieses Alptraumszenario um aufzuzeigen, dass viele Leute immer noch höhere Prämien zahlen für dieselben Dienstleistungen Ihrer Krankenkassen.
Sie können sich das YouTube-Video hier ansehen… Wir sind auf der Suche nach Websites, auf denen wir dieses Video zeigen können. Wenn Sie Interesse haben sollten, lassen wir Ihnen gerne einen Player zukommen, mit dem Sie das Video in Ihrer Website einbetten können. Wir würden Sie für jeden Video-Aufruf, der in Europa generiert wird, bezahlen. Wenn Sie außerdem einen gesponserten Leitartikel schalten möchten, sagen Sie uns bitte Bescheid und wir können die Bedingungen
besprechen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, können wir Ihnen hierzu noch zusätzliche Vorteile bieten.
Wir führen jeden Monat eine große Anzahl von Werbekampagnen durch; es besteht also auch die Möglichkeit, künftig Werbeeinnahmen zu generieren. Sollten Sie Fragen haben, können Sie mich gerne jederzeit kontaktieren.
Kinder wissen schon bald nicht mehr, dass Kühe eigentlich Hörner tragen bei 90 Prozent enthornten Rindviechern im Land. Weshalb sind die Bauern eigentlich nicht früher darauf, die Milch ihrer behornten Kühe als Hornmilch zu vermarkten? Mehr dazu hier.
Gennaro Gattuso tanzt mit dem Linienrichter, Thiago Silva macht den Limbo, Clarence Seedorf schattenboxt sich über das Spielfeld und ein Spieler von Bari versucht sich als Rasenschwimmer. Das virale Video geht um die Welt. Und mit ihm die Botschaft: In der Gazzetta dello Sport steht alles drin.
Gespielt wurde übrigens auch: Hier.
Erstaunlich ist die Zahl der Schweizer Führungskräfte und Unternehmer, die ab 60 in ihrem eigenen Fett ersticken. Sie gehen kaum noch auf die Strasse, humpeln versteckt durch die Wälder der Zürcher Goldküste und können von St. Saphorin und alten Rotweinen nicht lassen. Der joggenden Jugend gehört die Zukunft, die in ihrem Fett langsam sterbenden gehen vergessen. Jetzt erhält die Zürcher SAM Sustainable Asset Management, eine Tochter der niederländischen Robeco, für ihre Webcasts die Marketing Trophy 2011. Darin wird unter anderem das Gesundheitsmanagement jedes einzelnen thematisiert. Im Jahr 2006 beklagten beispielsweise die USA 28 Terroropfer. Im gleichen Zeitraum starben dort 120’000 Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit. Was haben diese Informationen mit einer nachhaltigen Anlagen zu tun? Die Antwort lautet: Die Gesundheit und Prävention werden immer wichtiger – und damit verbinden sich Investitionschancen.
Mal schauen, wie es sich auf der Strasse lebt? In Utrecht kann man jetzt als Tourist auf Sightseeing-Tour Armut besichtigen gehen. Das Konzept nennt sich Poorism und wird in Utrecht städtisch gefördert.
Dort heisst das Projekt, in den Obdachlose und Drogensüchtige zu Fremdenführeren ausgebildet werden, Utrechtunderground. Ziel ist es, den Touristen das Leben auf der Schattenseite der Domstadt zeigen.
Die Frage ist, ob dieser Tourismus wirklich dem Image der Stadt förderlich ist, was ich zu bezweifeln wage. Wer sich mit Poorism brandet, muss sich nicht wundern, wenn eher junge und wenig kaufkräftige Touristen in die Stadt kommen. Aber vielleicht ist Untrechtunderground ja auch eher als Integrationsprojekt zu verstehen. Als Stadtführer richten die Männer und Frauen möglicherweise weniger Schaden an als wenn sie anderswie tätig wären. Immerhin erhalten sie als Experten für Obdachlosigkeit auch noch 7€ in der Stunde.
Wäre er nicht Fussballspieler geworden würde vielleicht auch Wesley Sneijder, der im Utrechter Stadtteil Ondiep aufgewachsen ist, solche Führungen anbieten. Im Arbeiterviertel, in dem Arbeitslosigkeit und Dorgenkonsum hoch sind, kommt es immer wieder zu Zusammenstössen mit der Polizei.
Wayne Rooney: Nachdem er auf dem Platz versagt hat, muss er in einem Wohnwagen hausen mit Sicht auf ein Riesenposter von Franck Ribéry. Seinen Lebensunterhalt muss er fortan als Platzwart in der englischen Pampa verdienen. So nah liegen Triumpf und Tragödie. Regisseur Alejandro González Iñárritu erzählt für Nike eine wunderbar emotionale Geschichte und lässt dazu alle Stars auflaufen. Als Gast im Spiel auch Roger Federer, der im Ping-Pong allerdings keine Chance gegen Rooney hat – meine Liebingssequenz. Der Spot wird morgen Samstag offiziell der Weltöffentlichkeit präsentiert. Heute bereits hier.