Archiv für die Kategorie „Medien“

Medien und PR: Verstehen, was ist.

19. Juli 2012

Die Mutter aller Medienkritik

I am gross and perverted
Im obsessed n deranged
I have existed for years
But very little had changed
I am the tool of the government
And industry too
For I am destined to rule
And regulate you

I may be vile and pernicious
But you can’t look away
I make you think Im delicious
With the stuff that I say
I am the best you can get
Have you guessed me yet?
I am the slime oozin out
From your tv set

You will obey me while I lead you
And eat the garbage that I feed you
Until the day that we don’t need you
Don’t got for help…no one will heed you
Your mind is totally controlled
It has been stuffed into my mold
And you will do as you are told
Until the rights to you are sold

That’s right, folks.
Don’t touch that dial

Well, I am the slime from your video
Oozin along on your livinroom floor

I am the slime from your video
Cant stop the slime, people, lookit me go

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21. Juni 2012

Ich bin ja nur ein Blindtext, aber…

Ich bin Blindtext; von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man hat keinen Sinn und wird hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Meist wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text?
Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, in einem Buch zu erscheinen, aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text.

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6. Juni 2012

“Schulden habe ich, aber eine Betrügerin bin ich nicht”


Der “Winterthurer Stadtanzeiger” gibt Suel Fernandez eine Plattform, sich gegen die Berichterstattung im “Tages-Anzeiger”, im “Blick” und auf diesem Weblog zu äussern.
Hier gehts zum Artikel als PDF.

Mehr dazu auch hier:
Diese fiese Tanzleherein zieht Opfern letztes Hemd aus
Kita/Tanzschule – zwielichtige Geschafte in Zürich
Wann ist ein Betrug Betrug?

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29. Mai 2012

Wann ist ein Betrug Betrug?



Jemand lügt Sie bei einem Geschäft brandschwarz, sie verlieren Geld. Kein Problem für denjenigen, der Sie übers Ohr gehauen hat, denn: In der Schweiz ist Betrug eben nur dann strafbar, wenn eine “besondere Arglist” vorliegt. Dass er Ihnen nicht gesagt hat, dass Sie für Ihr Geld auch eine Gegenleistung erhalten, fällt nicht unter diese Kategorie. Entscheiden Sie selbst, wann Arglist nach gesundem Menschenverstand vorliegt. Der “Blick” lanciert jetzt eine Kampagne mit dem Ziel, die Strafnorm bei Betrug zu verschärfen. Am Beispiel der Tanzlehrerin und Krippenleiterin Suel F. wird die Problematik aufgerollt.
Hier gehts zum Artikel heute im “Blick”.

Mehr dazu auch hier:
Diese fiese Tanzleherein zieht Opfern letztes Hemd aus
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12. April 2012

Weltis Recycling

Ein Kommentar aus dem Jahr 1997 – und immer noch aktuell.


Oft gehört, gern geglaubt


Die Redaktorin war emotional engagiert und hatte es bloss gut gemeint: Die Welt könne gerettet werden, indem man sich auf die Natur zurückbesinne, schrieb sie. Die Frau rief deshalb zum Verzicht auf Autofahren, Fast-Food und Wirtschaftswachstum auf.

Sollten wir aber den Tipps nicht folgen, erwarte uns schon bald ein düsteres Szenario: Erdrutsche, Überschwemmungen, Lawinen – alles ausgelöst durch die stetige Erwärmung der Atmosphäre und den daraus resultierenden Klimawandel.

Sollten die Leser der kleinen Zeitung ihren gutgemeinten Rat in den Wind schlagen, stellte die Autorin in ihrem Kommentar unmissverständlich in Aussicht, dass bald nicht mehr nur ferne Länder von Katastrophen heimgesucht werden. Nein, als nächstes komme die Schweiz dran, und mit ihr das schöne Berner Oberland.

“Noch ist nicht bewiesen, dass sich die Erde immer mehr erwärmt”, sagte ich, der Geograph, vorsichtig an der Redaktionssitzung.

Mit dem ihnen eigenen Charme machten mir die Berner Oberländer Zeitungsmacher allerdings sofort klar, dass ich mit meinen ketzerischen Ansichten völlig daneben sei.  Eine anschliessende Diskussion war leider unmöglich, man ging zum nächsten Traktandum über.

Das Abstempeln von Abweichlern als Aussenseiter hatte ich nicht zum ersten Mal beobachtet. Statt sich gründlich mit einer Sache auseinanderzusetzen verbreitet man lieber, was man schon hundertmal gehört hat. Ganz nach dem Motto: Was so viele sagen, kann ja wohl nicht falsch sein, oder?

Der Mensch vergisst schnell. Nur so kann ich mir erkären, dass nur wenigen aufgefallen ist, dass die brisanten Voraussagen, welche die Medien dankbar und fast einstimmig verbreiten, oft etwa dieselbe Eintreffwahrscheinlichkeit war das nur schon mit dem Waldsterben, als dessen Folge die ganze Schweiz versteppen werde? Und Aids? Sind etwa heute irgendwo etwa ganze Landstriche entvölkert?wie Uriellas Prophezeiungen aufweisen.

Selbst Verhaltensnormen, welche uns antrainiert wurden und unser tägliches Leben beeinflussen, sind in den letzten Jahren fast unbemerkt verschwunden.

Denken wir nur an den Recycling-Wahn. Wer legt heute noch den Aludeckel des Joghuts in die Alusammlung? Das Ritual, das manch’ einen in seiner moralischen Überlegenheit gegenüber dem Fast-Food-Fresser bestärkte, ist gar nicht mehr vollziehbar. Denn wo bitte befindet sich denn in der Stadt Bern heute noch eine Alusammelstelle?

Was einmal selbstverständlich war, ist heute unerwünscht. Anscheinend ist das Alurecycling doch nicht so ökologisch, wie man es uns in den 80er Jahren weismachte. Seine Nützlichkeit war ein populärer Irrtum, der als unwiderlegbare Tatsache von der Umwelt-Lobby und den Medien transportiert wurde. Schade, dass dies den ZeitungsleserInnen nie deutlich gesagt wurde.

Unterbrechen könnten den Kreislauf der Falschinformation die Wissenschaftler selber. Doch diese haben anscheinend einfach keine Lust, dem Quatsch zu widersprechen. Eigentlich schade, wie ich meine.

Wer sich von ökologischen Vorurteilen, Halbwahrheiten und ideologischen Blockaden verabschieden will, dem empfehle ich die Bücher “Lexikon der Öko-Irrtümer” und “Lexikon der populären Irrtümer” aus dem Eichborn-Verlag.

Philippe Welti

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4. April 2012

SF: Qualität schlägt sich in Quoten nieder

Jean-Martin Büttner, eine der beiden Edelfedern beim “Tages-Anzeiger” (die andere ist Constantin Seibt) analysiert heute das Programm des Schweizer Staatsfernsehens und kommt zu einem niederschmetternden Fazit: Beim Schweizer Fernsehen dominieren Redundanz und Nullaussagen. Das ist nichts Neues. Über die Ursachen des Missstandes äussert sich Bütter nicht. Ich werde es für ihn tun.

Ursache der Probleme beim Schweizer Fernsehen sind einerseits die Führung unter Roger de Weck und die Qualität der Journalisten, die oft voreingenommen sind (eine Todsünde im Journalismus) und unfähig zu vertiefter Recherche, andererseits der Overkill im Ausbau des Unternehmens.

Zum ersten Punkt: Die Blocherfixiertheit, die Büttner anspricht, hat mit der Faulheit und der verbreiteten Mutlosigkeit der Journalisten zu tun – wer wagt es schon, ein neues Politthema zu setzen oder neue Gesichter zu zeigen, die etwas zu sagen haben? Man muss sich nicht wundern, wenn deshalb im „Club“ vier Medienvertreter in der Runde sitzen. Ich persönlich will Experten reden sehen, nicht Journalisten. Diese sind oft, wie man so schön sagt: Universal-Dilettanten.

Zum zweiten Punkt: Mit den technischen und programmatischen Möglichkeiten werden heute Grossereignisse bis zum Gehtnichtmehr ausgeschlachtet – siehe Busunfall im Wallis. In der Not, mangels Direktbetroffenen, die zur Verfügung stehen, Sendezeit abzufüllen, hängen sich Journalisten verzweifelt an die Retter von Feuerwehr und Sanität, deren persönliches Befinden (haben Sie post-traumatische Belastungsstörungen?), plötzlich zum Thema wird. Es  gibt zu viele Sendungen, die mit Inhalten gefüllt werden müssen und zu viele Journalisten, die sich dazu Informationen aus den Fingen saugen müssen.

Die Folge dieser Entwicklungen: SF ist ein seichtes Staats-TV, dass ich, der weder Quiz noch Skirennen etwas abgewinnen kann, einigermassen gebildet ist und nicht auf dem Land wohnt, wegschaut. Das Runterschrauben der anvisierten Quoten von SF ist eine Kapitulation vor der eigenen Strategie. Leutschenbach, aufwachen!

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8. März 2012

Glaube versetzt Gletscher

Zum Artikel im “Alpenmagazin”.

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28. Februar 2012

Der Gentleman Camper am Start

Der Tausendsassa unter den Stil- und Modeexperten, Jeroen van Roijen, legt mit einem neuen Produkt los: The Gentleman Camper – Discovering the true, beautiful and elegant things ins life and on the road. Dem gibts nicht mehr beizufügen. Well done, Jeroen!

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23. Dezember 2011

“Die fiese Tanzlehrerin” Suel F. heute im “Blick”

Als wir ihr unseren Sohn in Obhut gaben, ahnten wir weder von ihren Vorstrafen noch, dass Suel F. gar keine Bewilligung zur Führung einer Kinderkrippe hatte. Heute erschien nun ein Bericht über die Dancing-Queen Suel F. aus Z im “Blick”. Hier gehts zum ganzen Artikel.

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22. Oktober 2011

Wahlen 2011: Noch unschlüssig? Letzte Tipps…

Madvote, die ultimative Wahlhilfe bei “Zorn und Zeitung”.

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