Jedes Kind kennt Papst Benedikt XVI. Den Reformierten fehlt eine integrative Persönlichkeit, die sie verehren oder an der sie sich reiben können. Was setzen die Reformierten dem Papst entgegen? Meinen Kommentar dazu im “Kirchenboten” finden Sie hier.
Eine Rede des iCEO, die in Erinnerung bleib. Ein Adopivkind erobert die Welt – auch ohne Uni-Abschluss. Im Hare Krishna-Tempel durchgefüttert, nachdem er sein Studium hinschmiss, macht er später seinen Weg und schreckt auch vor dem Tod nicht zurück. Unbedingt reinhören.
Der FC Zürich hatte gestern nicht den Hauch einer Chance gegen die Bayern. Offenbar hat niemand an eine Sensation geglaubt. Man schickt sich beim FC Zürich in die Mittelmässigkeit. Die folgenden Aussagen von FCZ-Spielern müssten der Vereinsführung zu denken geben:
“Es war eines der Highlights der Vereinsgeschichte.” (Trainer Urs Fischer)
“Wir müssen mit dem 0:2 sehr zufrieden sein” (nochmals Trainer Urs Fischer)
“Wir wollten uns so gut wie möglich wehren, das ist uns mehr oder weniger geglückt.” (Kapitän Silvan Aegerter)
“Wir müssen uns dort noch einmal teuer verkaufen und versuchen, den Fans etwas zu bieten.” (nochmals Kapitän Silvan Aegerter)
Im Journalismus ist es wie in der Literatur oder im Film: Die grosse Kunst besteht darin, eine Geschichte zu erzählen. Nirgendwo ist dies offensichtlicher als bei Kinderbüchern. Die Kleinen sind unerbittlich in ihrem Urteil – auch mein Sohn. Was nicht gefällt, wird weggeschmissen. Die Studie von Kinderbüchern gehört deshalb meiner Meinung nach zu jeder Journalistenausbildung. Mein aktuelles Lieblingskinderbuch ist Humphrey, The Lost Whale. Es handelt vom Buckelwal “Humphrey”, der sich 1985 in der Bay von San Francisco ins Süsswasser verirrte und in einer dramatischen Rettungsaktion mit aufgenommen Lauten von Killerwalen vertrieben und von auf Schallplatten aufgenommenen Gesänge seiner Artgenossen angelockt ins Freie fand. Die Geschickte enthält kein Wort zu viel, verliert sich nicht in Details und ist doch informativ. Ein Genuss für mich und meinen Sohn.
Einen Medienpreis muss man sich verdienen. Oliver D. Fischer, Gewinner des 3. Internationalen Walliser Medienpreises, hat dies in zweifacher Hinsicht getan. Auch für seine Reportage Grand Cru auf Granit, die im Merian-Heft über das Wallis erschienen ist, musste er einige Hindernisse überwinen.
Man an muss sich den Ort verdienen, hatte Marion Granges am Telefon gesagt, und wie sich jetzt zeigt, war das als Drohung gemeint: eine 200 Meter hohe Felswand, irgendwo da oben das Weingut der Granges, hier unten die Talstation ihrer Privatseilbahn. Kein Mensch zu sehen, das immerhin war angekündigt.
Eine Kabine aus altem Holz, die Tür rastet so leise ein, dass man nicht weiß, ob sie wirklich zu ist. Ein Anruf bei Frau Granges, wie besprochen, dann ein Ruck, die Kabine schwebt überraschend lautlos hinauf, auf die Felsen zu, über denen der Schatten eines Adlers kreist.Mehr…
Interessanter Think Tank zu den Ereignissen im Arabischen Raum. Mit 100 Millionen Dollar vom US-Congress, Unterstützung des Aussendepartementes sowie Stiftungen wurde auch das Middle East Media Research Institute (MEMRI) finanziert. Hier werden Anstösse und Anleiftungen geliefert, wie man seine Regierung stürzt.
Früher schickte die RAF ihre Leute in Ausbildungslager in den Jemen. Heute schickt “Die Freiheit”, das Pendant zur SVP in Deutschland, seine Mitglieder in die Schweiz; ins Bundeshaus, “wo das Parlament noch von Volk kontrolliert wird und direkte Demokratie stattfindet”. Die Nationalräte Oskar Freysinger und Lukas Reimann (beide SVP) als Dozenten zu Mitbestimmung in Deutschland, Ausländer, Musline und die Zukunft Europas.