Archiv für die Kategorie „Kommunikation Glücksache“

Medien und PR: Verstehen, was ist.

20. Oktober 2011

Lachen über Hitler. Darf man das?

Die Antworte lautet: Ja. Wie das Internet den Hitlerweitz verändert hat, erklärt Daniel Erk, Autor des Hitlerblogs auf taz.de.

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6. Oktober 2011

Wie die Griechen Europa sehen

Yanko Tsvetkov, ein in London lebender Bulgare, hat eine Reihe von Karten Europas erstellt, auf denen er die Länder nach den nationalen Stereotypen in den Köpfen der verschiedenen Völker darstellt. Aus Sicht der Griechen sind wir Schweizer “numb”, gefüllose und taube Gesellen. Griechenland ist für uns Schweizer das Land der korrupten Hoteliers (siehe unten). Zu den einzelnen Karten gehts hier…

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2. Oktober 2011

Showdown im Hexenprozess von Perugia

Sind die “Perugia 3″, ähnlich wie bei den “Memphis 3″ unschuldig? Morgen wird in Perugia, der Stadt in der ich 1990 italienisch lernte, das Gericht entscheiden , ob Amanda Knox Justizopfer oder kaltblütige Mörderin ist. Vieles spricht für eine Freilassung der Amerikanerin und ihres Ex-Freundes, einiges ist schief gelaufen bei der Veururteilung vor vier Jahren. Mehr dazu bei “Perugia Shock” und hier

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23. August 2011

Loriot’s Best

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10. Juni 2011

Ich weiss alles, ich bin gut! Wirklich?

Der Dunning-Kruger-Effekt, ein schöner Name für ein weitverbreitetes Syndrom, von dem man denken könnte, es trete vor allem bei Kiffern und Koksern auf, das mir aber vor allem und immer wieder im mittleren und höheren Management bei Schweizer Firmen begegnet. Damit wird eine Wahrnehmungsstörung beschrieben, deren vorrangiges Merkmal die Tendenz inkompetenter Menschen ist, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen. Mit anderen Worten: Je weniger man weiss, für desto schlauer hält man sich. In diesem Zusammenhang wird deutlich, wie klug Platon gewesen sein muss als er sagte: „Ich weiss, dass ich nichts weiss.“

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6. Juni 2011

Wetterprophet: “2011 wird kein Hitzesommer”

Ein Hitzesommer ist 2011 in der Schweiz nicht zu erwarten. Dies prophezeit der Wetterfrosch Georges Nellen aus Naters im Oberwallis, der seit über 36 Jahren das Wetter beobachtet. Seine einzigartige Wetterstatistik gibt ihm meist Recht. Bei seinen Prognosen stützt sich der 72-jährige Wetter- und Naturbeobachter auf den 7-Jahres-Zyklus, den er für die Schweiz entdeckt hat. Nellens Trefferquote liegt bei 60 bis 80 Prozent. Mehr…

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26. Mai 2011

“Gute Geschichten sind wie gute Frauen”…

…oder: Singles können keine gute Journalisten sein.

Maurice Thiriet, ein Journalist, den ich durchaus schätze, hat für seine Story “Die eingebildete Astronautin” den Zürcher Journalistenpreis 2011 in der Kategorie “Nachwuchs” erhalten. So weit, so gut. Dass Journalisten (wenn nicht durch PR-Berater) über andere Quellen auf Geschichten aufmerksam gemacht werden, ist völlig normal. Ein gutes Netzwerk ist schliesslich Gold wert für jeden Schreiber. Erfolgreiche Journalisten sind ihren Quellen zu Dank verpflichtet und pflegen diese dementsprechend gut. Wirklich alle Journalisten?

Maurice Thiriet gehört sicher nicht dazu. Gar nicht nobel ist, wie der Preisträger in der Broschüre zur Preisverleihung 2011 über seine Quelle urteilt.

Seit drei Jahren schreibe ich wieder. Im “Tages-Anzeiger”. Wie auf den Lehrer und den Architekten im Schulhaus, wie auf den Mob auf dem Bundesplatz stiess ich auch auf die falsche Astronautin zufällig. Ein Blogger hatte ihre Geschichte angezweifelt, sie aber aus Angst vor ihren Anwälten weiterwursteln lassen. Der Blogger ist mittleren Alters und alleinstehend. Nicht zufällig: Gute Geschichten sind wie gute
Frauen. Man trifft zufällig auf sie und wer nicht hartnäckig dranbleibt, kriegt sie nicht.

Ist diese ehrverletzende “Pointe” bei der Redaktion der Broschüre denn wirklich niemandem aufgefallen? Hier die Reaktion des Direktbetroffenen auf seinem Blog Infamy:

Um den Sack zuzubinden noch dies: Weder hatte ich “Angst vor ihren Anwälten”, es war mir schlicht zu blöd, und die Sache nicht wert. Noch habe ich sie “weiterwursteln lassen”. Sondern riet ihr, mal mit ihrem “Rechtsschutz” ein offenes Wort zu reden und abzuklären, wohin ihre missverständliche Selbstdeklaration sie führen könne. Dass sie dies wohl nicht tat, respektive ihr “Rechtsschutz” sie falsch beriet, und in Thiriets offene Messer laufen liess, ist ihr Unglück.
Allerdings: Wer auch nur den leichtesten Hauch von Menschenkenntnis besitzt, die Thiriet offenbar völlig abgeht (ob er gerade darum “die Dossiers Medien, Drogen, Prostitution, Glücksspiel und andere nicht-institutionelle Themenkreise” betreuen muss?), hat in Burtschers Medienauftritten (z.B. bei Aeschbacher oder in Focus auf DRS3) sofort erkannt, dass die Frau eine Getriebene ist und ihre Geschichten bei genauerer Betrachtung zerbröseln müssen. Burtscher war leichte Beute für Thiriet. Wenn Thieriet meint, das sei schon “Hartnäckigkeit”, was er aufgebracht habe, um sie zu demontieren, dann bitte ich hiermit die Frau an seiner Seite, ihn mal in einer stillen Minute und ganz im Vertrauen über seinen Irrtum aufzuklären. Allerdings vermute ich, dass er “hartnäckig” immun ist gegen auch die gutgemeintesten Hinweise aus dem allernächsten Umfeld.
Dass Thiriet in der Broschüre der Preisverleihung mein angebliches Alter und mutmasslichen “Zivilstand” ins Spiel bringen kann, und implizieren darf, ich sei nicht zufällig “alleinstehend”, sondern das deute auf eine zweifach zu wenig ausdauernde Hartnäckigkeit hin, nämlich bei “guten Frauen” und bei “guten Geschichten”, mag in der Sache als missglückter Versuch einer spätpubertären Pointe, bei der das vom zuerkannten Preis aufgeblasene Ego Regie führte, durchgehen und soll dem Preisträger ausnahmsweise und nur dieses eine Mal verziehen sein (psychologisierende Spekulationen über seine wahren, neidgesteuerten Motive ersparen wir dem geneigten Publikum), auf der formalen Ebene stärkt es nicht mein Vertrauen in die, nennen wir es: Stilsicherheit der Jury des Zürcher Journalistenpreises.
So, Kinders, und jetzt lassen wir es aber endlich und endgültig gut sein mit der Geschichte und wenden uns wieder relevanten Dingen zu. Einverstanden? Danke!

Maurice Thiriet hat mir seiner verletzenden Äusserung einen Bock geschossen. Würden Sie Ihn noch auf eine “Story” aufmerksam machen?

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7. März 2011

Baywatch auf Walliserdeutsch

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1. März 2011

Wintersport-Werbung in den Sand gesetzt


Viele Wintersportorte beklagen sich in den letzten Wochen über mangelden Schnee und ausbleibende Touristen. Die Aletscharena lädt alle Josefs und Josefinas am 19. März zu sich ein – gratis. Pistenplausch auf alpinen Sanddünen? Ist die Klimaerwärmung wirklich bereits so weit fortgeschritten?
Der Flyer der Aletscharena erweckt den Eindruck, die Frau stehe irgendwo in der Wüste Gobi. Eine gute Idee wurde hier schlecht umgesetzt. Weshalb hat niemand gegen die völlig irreführende Bildsprache Einspruch erhoben?

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2. Februar 2011

Hosni’s last Speech


Hosni Mubarak (83) versucht zu retten, was noch zu retten ist. “I will be judged by history” sagt nur einer, der seine Niederlage bereits vor Augen hat. Irgendwie kommtz einem der Auftritt bekannt vor. Ben Ali (74)  tat in Tunesien vor ein paar Tagen dasselbe. Und beide haben kein einziges graues Haar – die Täuschung verfängt nicht mehr. Die alten Männer danken ab.

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