Archiv für die Kategorie „Image“

Medien und PR: Verstehen, was ist.

15. April 2011

Mister Schweiz 2011 auf Besuch

Plötzlich stand er da, der Mister Schweiz 2011, in der Hand eine Rose, eine Tafel Schokolade und irgend so ein Energy-Drink. Er kam als  Sympathiebotschafter der Büromaterialfirma Lyreco, die uns jede Woche beliefert. Toller Job, habe ich mir gedacht – genau das Richtige für einen Studenten. Aber eigentlich war Luca Ruch bei uns in der PR-Agentur genau an richtigen Ort, denn schliesslich machen wir ja auch aus Kartoffelsäcken Bundesräte und so. Und aus einem Mister Schweiz würden wir einen Über-Mister machen (Renzo Blumenthal: Warm anziehen!). Doch Luca Ruch lehnte dankend ab. Er habe einen Kollegen, der ein bisschen PR mache für ihn, meinte er. Solches habe ich auch schon gehört. Es kam meistes nicht gut. Trotzdem. Natürlich habe ich dem Mister gratuliert zu seiner Wahl, denn schliesslich öffnete ich ihm ja die Türe. Dann stellte ich ihm meine Kollegin vor. Und fortan hatten die beiden nur noch Augen füreinander…nur für das Bild konnte ich für einen Moment ihre Aufmerksamkeit gewinnen.

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7. April 2011

Umfrage: Schweizer Volk will Zivilschutzräume

Fukushima wirkt sich auf das Sicherheitsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung aus. Eine repräsentative Umfrage zeigt: Herr und Frau Schweizer wollen nicht auf ihren Zivilschutzraum verzichten. Damit widerspricht das Volksempfinden diametral dem Nationalrat, der vor einem Monat den privaten Schutzraum abschaffen wollte. Der Ständerat kann dieses Verdikt allerdings noch revidieren.
Laut Umfrage würde die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung bei einem AKW-Unfall in die Zivilschutzräume zurückziehen. Mit über 85 Prozent der Befragten befürwortet die überwältigende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung, dass ihr im Katastrophenfall ein Platz in einem Schutzraum zur Verfügung gestellt wird; letzte Lücken im Schutzraumangebot sollen deshalb geschlossen werden. Die Werterhaltung der bestehenden Schutzräume über Ersatzbeiträge findet ebenfalls eine Mehrheit im Volk. Dies sind die Resultate der Umfrage des unabhängigen Meinungsforschungsinstitutes Isopublic in der deutschen und der französischen Schweiz. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Arbeitsgemeinschaft „Schutz + Sicherheit“, dem Zusammenschluss von Unternehmen der schweizerischen Zivilschutzindustrie.

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1. April 2011

Zürich neu mit blau-weissen Fussgängerstreifen


Tolle Idee: Zürich stärkt seine Coporate Identity und färbt alle Fussgängerstreifen künftig blau-weiss. Leider ist es ein April-Scherz, was heute die “NZZ” publiziert, aber immerhin einer, den ich auf Anhieb als solchen indentifiziert habe. Ich bin versucht, den Faden noch etwas weiter zu spinnen: In den Stadtkreisen rechts der Limmat wird in den weissen Balken diskret das GC-Logo aufgemalt. Den Artikel von urs Bühlker möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, er ist einfach zu schön.

Zürich geht eigene Wege bei Fussgängerstreifen;

Die Stadt will als Mittel der Corporate Identity künftig konsequent auf eine blau-weisse Musterung setzen – Pilotphase ab Juli Teil der Corporate Identity

Vor allem aus ästhetischen Gründen, aber auch auf Anraten von Verkehrspsychologen ändert die Stadt Zürich Farbe und Musterung ihrer Fussgängerstreifen. Die aufwendige Neuerung dürfte 250 Millionen Franken kosten.

Gelbe Fussgängerstreifen prägen seit Jahrzehnten das Strassenbild der meisten Städte. Das gilt auch für Zürich, das nun mit dieser Tradition bricht: Voraussichtlich ab kommendem Jahr werden alle Strassen der Limmatstadt auf blauweissen Längsstreifen überquert. Die Exekutive hat den Grundsatzentscheid gefällt, eine nötig gewordene Sanierung zur kompletten Umgestaltung zu nutzen – ein Vorgehen, das sie sich bei öffentlichen Bauten und Anlagen schon fast zur Gewohnheit gemacht hat.

Die Umwandlung, die in einer Pilotphase ab kommendem Juli in der Badenerstrasse (Kreis 3 und 4) sowie in der Seefeldstrasse im Kreis 8 getestet wird und ab 2012 sämtliche rund 4000 Streifen der Stadt einbeziehen soll, hat diverse gedankliche Väter. Hinter vorgehaltener Hand wird eingeräumt, dass vor allem ästhetische Gründe ausschlaggebend waren: Dass die gelben Streifen beispielsweise zu den blauen Züritrams passen wie die Faust aufs Auge, ist manchen Verantwortlichen schon länger ein Dorn im Auge. Die Grundidee eines Farbwechsels geht jedoch, wie beteuert wird, ursprünglich auf Anregungen von Verkehrspsychologen zurück. Die Farbe Gelb nämlich soll nebst dem Vorteil der Signalwirkung einen gewichtigen Nachteil haben: Ihr wird aufgrund einiger Studien ein sogenannt schritthemmender Effekt nachgesagt. Das heisst, dass sich Menschen auf gelben Streifen womöglich langsamer fortbewegen als sonst, was namentlich bei älteren Leuten die Unfallgefahr erhöhen kann.

Hinzu kommt das Problem der Querstreifen: Ein Zürcher Forscherteam will unlängst belegt haben, dass diese viele Tiere irritieren, ja geradezu paralysieren. Besonders bei Katzen kann dies zu unkontrollierten Seitwärtsbewegungen führen, was schon manchen Haustiger das Leben gekostet haben soll. Deshalb werden Zürichs neue Streifen nicht quer, sondern parallel zur Gehrichtung angebracht. Den erheblichen Mehraufwand hierfür, in der Höhe von rund 50 Millionen Franken, rechtfertigt nach Einschätzung der Projektleitung vom städtischen Tiefbauamt jedes Katzenleben, das gerettet werden kann.

Was die Farbwahl betrifft, hatte man sich zunächst für den alleinigen Einsatz von Weiss entschieden, wie es vom Bund erlaubt und andernorts schon im Einsatz ist. Dann bekam Zürich Tourismus Wind von den Plänen – und dessen Präsident Elmar Ledergerber bewies wieder einmal Sinn für lokalpatriotische Effekte: Er wirkte erfolgreich darauf hin, dass die Wappenfarben der Stadt in die Neugestaltung einfliessen. So werden die Streifen nun abwechslungsweise weiss und blau sein. Zürich Tourismus verspricht sich davon einen «Werbeeffekt weit über die Landesgrenzen hinaus». Endlich erhalte Zürich ein Wahrzeichen, und dies gleich in tausendfacher Ausführung, schreibt die Organisation in einer Stellungnahme.

Der Stadtrat doppelt nach: Nach der erfolgreichen Harmonisierung des Designs von Bootsvermietungshäuschen sei dies ein weiterer Schritt zum eigenständigen Stadtbild, begründet er den Beschluss. Zebrastreifen seien als Teil der Corporate Identity nicht zu unterschätzen. Anders als sogenannte Verkehrsberuhigungsmassnahmen wie die «Berliner Kissen», mit denen ein als «Schwellen-Ruedi» bekannt gewordener Stadtrat in den Achtzigern den Asphalt dekorierte, soll die neue Markierung ausschliesslich positive Assoziationen wecken und «Identifikationspunkte» für die ganze Bevölkerung bieten. Zudem werde der gewählte Anstrich bei Regen nicht glitschig, sei also nicht nur fussgänger-, sondern auch äusserst velofahrerfreundlich.

Gemäss amtsinternen Schätzungen dürfte die Rundumerneuerung 250 Millionen Franken verschlingen – etwa fünfmal so viel wie eine blosse Sanierung, die laut kantonalen Vorgaben an den meisten Stellen ohnehin nötig wäre. Die Bundesbewilligungen für die Neugestaltung stehen noch aus, doch soll es sich nur um eine Formsache handeln. Problematischer dürfte die Abstimmung mit EU-Normen sein, aber die Stadt ist guter Dinge, dass sich das bilateral lösen lässt.

Auf Skepsis stösst das Vorhaben allerdings auf eidgenössischer Ebene: Das Bundesamt für Unfallverhütung bezeichnet es auf Anfrage in einer schriftlichen Stellungnahme als «kostspielige, eher befremdliche Vermengung von Show-Elementen und Sicherheitspolitik». Auch sei der hemmende Effekt der Farbe Gelb mitnichten erwiesen.

Noch in den Sternen steht die Zukunft einer flankierenden Massnahme, die auf besonders gefährliche Übergänge beschränkt werden soll: Es handelt sich um versenkbare Barrieren, die kurz vor der Grünphase für Passanten automatisch aus dem Boden fahren und diesen zusätzlichen Schutz bieten. Auch dieses Element wird ab Juli erprobt, doch könnte eine serienmässige Umsetzung an den Kosten von rund 5 Millionen Franken pro Standort scheitern.

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17. Februar 2011

Heugümper weinen nicht

GC: Der Fussballklub kämpft ums Überleben. Kein Grund, als Fan zum FCZ zu wechseln, findet Philippe Welti*.

Den Grasshopper-Fans bleibt nichts erspart: Jetzt kann sich der Klub das ungeliebte Letzigrund-Stadion nicht mehr leisten und verlässt die Stadt. Die Heimspiele des Rekordmeisters werden künftig womöglich auf einem Acker im Luzerner Vorort Emmenbrücke ausgetragen. Zudem haben wir den Abstieg im Nacken und unsere besten Spieler sind auf dem Sprung in einen anderen Klub. Die letzten Monate und Jahre waren für GC-Anhänger hart. Soll ich dem Klub deshalb wechseln? Nein! Das Leiden am Klub stärkt den Charakter!

Angefangen hat es für mich Ende der Sechzigerjahre. Wann genau, kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Tatsache ist: Es hat mein Leben entscheidend geprägt. Obwohl ich in Bern wohnte, wurde ich Anhänger eines Zürcher Fussballklubs. Meine Tante, die seit über 50 Jahren neben dem Letzigrund wohnt, hatte insgeheim gehofft, dass ich mich für den «Z» entscheiden würde. Mein Onkel nahm mich sogar einige Male an einen FCZ-Match mit. Es half nichts. Vor die Trikot-Wahl gestellt, entschied ich mich für GC. Rein visuell, aber irreversibel. Und dem Wunsch eines Kindes widersetzt man sich nicht.

Andere hatten einen Vater, der sie an die Matches, in seine Welt, mitnahm. Ich nicht. Fussball war zu Hause verpönt, Klavierspielen angesagt. Ich war kein besonders selbstsicheres Kind: Das GC-Trikot, das damals noch aus Baumwolle bestand, trug ich in jeder Turnstunde. Die Hänseleien im Berner Schulhaus ertrug ich jahrelang mit stoischer Ruhe. Ich war “dr GC” – und bin es für ehemalige Mitschüler bis heute. Alle wussten, wo ich fussballerisch stand. Ich war ein Exot und ein belächelter Aussenseiter. Die Young Boys waren in Bern das Mass aller Dinge. Mein Klub hatte seit Jahrzehnten nichts mehr erreicht.

Mein erster Stadionbesuch brachte das erste Erfolgserlebnis: Die Grasshoppers besiegten im Entscheidungsspiel um den Meistertitel 1971 im Wankdorf Basel mit 4:3 nach Verlängerung. Mit einem Schulfreund und dessen Vater auf der Tribüne – natürlich im GC-Leibchen – feierte ich “meinen” ersten Meistertitel. Die Mannschaftsaufstellung weiss ich heute noch auswendig. Hooligans gab es damals noch nicht, ich kam heil nach Hause und wusste: Ich stand auf der richtigen Seite. Mein Selbstbewusstsein wuchs. Doch dann passierte lange nichts mehr, bis Günter Netzer kam.

Ab den Achtzigerjahren war GC der Spitzenverein in der Schweiz. Der Fussball war inzwischen aber nicht mehr mein Ein und Alles. Es gab auch Mädchen. Mein Herz flog mal der einen, mal der anderen zu. Die Konstante in meinem Leben waren die Grasshoppers.

Leiden macht stark
Seit dem letzten Meistertitel im Jahr 2003 leide ich wieder mit dem Klub. Gehänselt werde ich heute von meinen Zürcher Freunden, die fast alle für den FCZ sind. Warum wechsle ich nicht über die Geleise, wo seit Jahren der bessere Fussball gespielt wird und echte Stars zu Hause sind? Weil meine Geschichte mit GC zu meiner Lebensgeschichte gehört. Den Verein jetzt im Stich zu verlassen, käme einem Verrat an meiner Kindheit gleich. Unmöglich. Das GC-Leibchen im Bern hat mich stark gemacht. Ich lernte, mich gegen die Mehrheit zu behaupten und eine Meinung allein gegen alle anderen zu vertreten. Mich haut heute nichts mehr so schnell um.

Dieses Jahr feiert GC seinen 125. Geburtstag. Und kaum jemand nimmt es wahr. Die Schlagzeilen sind der Stadion- und Geldsuche sowie dem drohenden Abstieg gewidmet. Für mich ist klar: Kickt der GC künftig im unpersönlichen Siedlungsbrei des Schweizerischen Mittellandes, fernab der Heimat, und womöglich in einer Liga, die bis vor kurzem einen so poetischen Namen wie “Dosenbach Challenge League” trug, fängt der Spass erst an. Dann sind die Spieler uns Zuschauern wieder so nah, wie ich einst dem GC-Crack Kurt Rüegg, den ich 1969 auf dem Berner Hausberg Gurten als kleiner Bub mit vor Ehrfurcht zittriger Stimme um ein Autogramm bat – natürlich im GC-Leibchen.

* Philippe Welti ist Kommunikationsberater bei der Stöhlker AG.

Zum Artikel im “Tages-Anzeiger” als PDF >

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16. Februar 2011

Schweizer Taliban

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Frauen und Männer sind nicht gleich. Sie gleichzustellen wäre eine grosse Ungerechtigkeit. Der Präsident des Komitees gegen die Frauenstimmrechtsvorlage argumentiert vor 40 Jahren sogar mit einem professoralen Gutachten. Ja, und damals wurde im TV noch geraucht. Ich war damals schon auf der Welt und komme mir jetzt steinalt vor.

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26. Januar 2011

Kita-Leiterin: Chance Verpasst


Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Vorwürfe gestern auf “TeleZüri” gegen die Leiterin des Klein-Kindergartens Hardturm (Video, Beginn nach: 9 Minuten 5 Sekunden) sind happig. Am Schluss vergibt die Frau auch noch die Chance, die Dinge aus ihrer Sicht darzustellen.
Originalton “TeleZüri”:

TeleZüri hat S. im Gefängnis mit den Vorwürfen konfrontiert. Ihre Stellungnahme ist aber an Bedingungen geknüpft, die für TeleZüri nicht akzeptabel sind.

Wäre ich ihr Kommunikationsberater, hätte ich ihr geraten, Reue zu zeigen, Asche über ihr Haupt zu streuen und glaubwürdig Wiedergutmachung zu kommunizieren. Sie hat es nicht getan. So bleibt beim Zuschauer der Eindruck haften, dass die Frau keine Einsicht zeigt.

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20. Januar 2011

SAM – wo Marketing nie trocken ist

Marketing für Finanzprodukte muss nicht trocken sein – besonders dann nicht, wenn es um einen Wasser-Fund geht. SAM, die Investment Boutique mit Fokus auf nachhaltige Anlagen, geht dazu sogar ins Kanalisationssystem unterhalb des Finanzplatzes Zürich. Jetzt ist das Unternehmen für die Swiss Marketing Trophy 2011 nominiert. Wählen für die Nominierten kann man hier.

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9. Dezember 2010

FIFA will Image aufpolieren

Für diejenigen, die es vergessen haben, wiederholt es FIFA-Präsident Sepp Blatter heute in der “Weltwoche”:

“Die WM-Turniere in Katar und Russland sind Ausdruck einer Strategie zur Erschliessung neuer Gebiete.”


Trotzdem: Es muss etwas geschehen, wie der Walliser heute in der “Financial Times Deutschland” sagt. Erstaunlich ist eigentlich nur, dass man dies erst jetzt an die Hand nimmt.
Blatter

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3. Dezember 2010

Das Wallis in der Haupstadtregion?

Wer wertschöpfungsmässig schwach auf der Brust ist, sucht das Heil anderswo – zum Beispiel in der Politik oder Verwaltung. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was die Hauptstadtregion Bern dem Wallis bringen soll. Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät hat ein Programm vorgelegt, das alleine Bern dienen soll.

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16. November 2010

Lumengo – Profiteur positiven Rassismus

Richard Lumengos Trumpfkarte war die Hautfarbe. Sie katapultierte ihn in der bernischen Grossen Rat und später gar in den Nationalrat. Sein Leistungsausweis: Ein abgeschlossenmes Jus-Studium und der Status als anerkannter Flüchtling. Die Wähler wollten damit ein Zeichen setzen, dass Integration in der Schweiz funktioniert, und gleichzeitig mit der Wahl eines Schwarzen ein Zeichen setzen. Dieses Verhalten wird auch als positiver Rassismus bezeichnet. Dazu passt, dass Lumengo im Umfeld des Prozesses sich auch immer wieder als Opfer von Rassismus dargestellt hat. Heute weiss auch der Hinterste und Letzte: Lumnego ist auch nur ein Mensch wie du und ich. Enttäuscht werden diejenigen Menschen im Land sein, für die er ein Vorbild war. Entgegen aller Ratschläge aus dem Politestablishment tritt der Politiker nun aber nicht zurück. Grund: Der Mann kämpft um sein Überleben. Sein Mandat brachte ihm rund 120’000 Franken pro Jahr ein. Viel für einen, der mittellos in die Schweiz kam und bald ohne lukrativen Job dastehen wird.

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