Archiv für die Kategorie „Image“

Medien und PR: Verstehen, was ist.

3. November 2011

Sind wir Bischof genug?

Jedes Kind kennt Papst Benedikt XVI. Den Reformierten fehlt eine integrative Persönlichkeit, die sie verehren oder an der sie sich reiben können. Was setzen die Reformierten dem Papst entgegen? Meinen Kommentar dazu im “Kirchenboten” finden Sie hier.

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7. Oktober 2011

GC – Taten statt Worte bei Gewalt im Stadion

Für den Grasshopper-Club Zürich hat die Sicherheit der Zuschauer im Stadion Priorität.  Als erster Verein der Super League setzt er beim Zünden von Pyros im Stadion für den Abbruch des Spieles ein. Gut so. Mit der Familie wage ich mich schon lange nicht in Schweizer Fussballstadien.

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6. Oktober 2011

Wie die Griechen Europa sehen

Yanko Tsvetkov, ein in London lebender Bulgare, hat eine Reihe von Karten Europas erstellt, auf denen er die Länder nach den nationalen Stereotypen in den Köpfen der verschiedenen Völker darstellt. Aus Sicht der Griechen sind wir Schweizer “numb”, gefüllose und taube Gesellen. Griechenland ist für uns Schweizer das Land der korrupten Hoteliers (siehe unten). Zu den einzelnen Karten gehts hier…

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5. Oktober 2011

Wahlen 2011: Nadine who?

Message der SP: Nadine Masshard ist die weibliche Ausgabe von George Clooney und steht ein für die Werte von Nespresso.

Beurteilung: Weshalb loben die beiden Amerikanerinnen die Schweizer Kandidatin, die sich gar nicht wählen können? Ist Nadine Masshard bekannt in den USA? Steht sie als SPlerin für die Werte der USA ein? Fragen über Fragen. Zudem, der Vergleich mit Clooney hinkt.

Wirkung: Keine – ausser Ratlosigkeit. Die billige Kopie der Nespresso-Werbung kommt nicht an. Der Spot ist völlig kontraproduktiv. Was ich mich frage: Gibt es bei der SP keine Wahlspot-Governance?

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4. Oktober 2011

Wahlwerbung 2011: Die SVP, eine Partei mit Humor?

Message der SVP: Frauen mögen wahre Schweizer Männer, oder?

Beurteilung: Das Spiel mir der Ironie kommt an. Es mag einer noch so einen gestählten Body haben, Frauen stehen halt mehr auf innere Werte. So ganz sicher ist man sich allerdings auch nicht. Aber Leute wie mich beruhigt diese Aussage.

Wirkung: Der Spot ist witzig und kommt bei Frauen und Männern an. Selbst im Alternativkino Riffraff in Zürich, wird über das Filmchen gelacht. Plötzlich traut man der SVP Humor zu.

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4. Oktober 2011

Wahlwerbung 2011: Grüne Apokalyptiker

Aufwändig gemachter Wahlspot der Thurgauer Grünen.

Beurteilung: Das Filmchen mit schönen Menschen und gewagten Inszenierungen ist ganz unterhaltsam. Bloss: Mit Panikmache gewinnt man keine neuen Wähler. Zudem ist das Szenario im Film völlig überspitzt.

Wirkung: Mit dem Spot, der vor allem junge Menschen anspricht, lassen sich keine neuen Wähler mobilisieren.

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9. August 2011

Rating: Zürcher Schule unter den globalen Top 150

Der “Double Decker” in Küsnacht und Kilchberg ist mit seinen 60 Kindern, die hier betreut werden, klein. Doch die Arbeit, die hier geleistet wird, ist so grossartig, dass sie sich bis nach England herumgesprochen hat. Jetzt findet “Double Decker” noch grössere Aufmerksamkeit. Der Grund: Die zweisprachige Vorschule (Englisch, Deutsch) wurde in den weltweit beachteten Bildungsführer „Global Education & Skills – Oxbridge 2011“ aufgenommen. Hinter der Publikation, welche die 150 innovativsten und global führenden Schulen vorstellt, stehen die renommierten Universitäten Oxford und Cambridge in England, aus denen zahlreiche Nobelpreisträger hervorgegangen sind.
„Die Aufnahme in diesen renommierten Bildungsführer freut uns sehr. Wir erachten sie als Anerkennung für unsere Bemühungen, seit Jahren eine hochstehende Vorschulausbildung anzubieten“, sagt Schulleiterin Nava Bader.
„Global Education & Skills – Oxbridge 2011“ präsentiert auf über 500 Seiten die führenden Bildungsinstitutionen und bietet einen Einblick in die Menschen und Organisationen, welche sich für die Verbesserung der Bildung auf nationaler und internationaler Ebene verdient machen. Kriterien für die Aufnahme in “Global Educations and Skills – an Oxbridge Guide” sind: Innovative Lehr- und Lernkonzepte, Betreuungsverhältnis, Philosophie, Zusatzleistungen für Schüler/Kinder, Dialog mit Kindern und Eltern sowie die interne Sicherstellung der Betreuungsqualität. Der Bildungsführer wird an rund 50‘000 Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Bildungswesen rund um den Globus verteilt. Für eine Aufnahme in das Werk kann man sich nicht bewerben, man wird auserkoren.
„Double Decker“
nimmt Vorschulkinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren auf. Unterrichtet wird in den Sprachen Englisch und Deutsch. Das Angebot der Schule richtet sich an Familien, welche ihre Kinder an eine multikulturelle Umgebung gewöhnen möchten. „Double Decker“ wird heute von 60 Kindern besucht und beschäftigt insgesamt 23 Personen.

Zur Philosophie der Vorschule gehört es, ein Umfeld für eine positive Sprachentwicklung zu schaffen. Dabei wird auf die individuelle Entwicklung der sozialen und emotionalen Fähigkeiten grosses Gewicht gelegt. „Double Decker“ passt dabei die frühkindliche Förderung dem Entwicklungsstand des Kindes an. Zusätzlich zum Betreuungsangebot bietet „Double Decker“ seinen Kindern verschiedene Nachmittagsaktivitäten und thematische Feriencamps an.

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7. Juli 2011

Das Nackt-Model der FDP

Nichts verdeutlicht die Krise der Partei deutlicher, als der Auftritt der Generalsekretärin der FDP-Frauen, Claudine Esseiva. Die Frage, die sich unweigerliche aufdrängt: Hat die Partei denn inhaltlich nichts zu bieten. Offenbar ist die Verzweiflung so gross, dass man mit aufsehenerregenden Bildern auf sich aufmerksam machen will, was sich als kontraproduktiv erweisen wird, senn so wird die Partei nicht mehr ernst genommen.

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26. Mai 2011

“Gute Geschichten sind wie gute Frauen”…

…oder: Singles können keine gute Journalisten sein.

Maurice Thiriet, ein Journalist, den ich durchaus schätze, hat für seine Story “Die eingebildete Astronautin” den Zürcher Journalistenpreis 2011 in der Kategorie “Nachwuchs” erhalten. So weit, so gut. Dass Journalisten (wenn nicht durch PR-Berater) über andere Quellen auf Geschichten aufmerksam gemacht werden, ist völlig normal. Ein gutes Netzwerk ist schliesslich Gold wert für jeden Schreiber. Erfolgreiche Journalisten sind ihren Quellen zu Dank verpflichtet und pflegen diese dementsprechend gut. Wirklich alle Journalisten?

Maurice Thiriet gehört sicher nicht dazu. Gar nicht nobel ist, wie der Preisträger in der Broschüre zur Preisverleihung 2011 über seine Quelle urteilt.

Seit drei Jahren schreibe ich wieder. Im “Tages-Anzeiger”. Wie auf den Lehrer und den Architekten im Schulhaus, wie auf den Mob auf dem Bundesplatz stiess ich auch auf die falsche Astronautin zufällig. Ein Blogger hatte ihre Geschichte angezweifelt, sie aber aus Angst vor ihren Anwälten weiterwursteln lassen. Der Blogger ist mittleren Alters und alleinstehend. Nicht zufällig: Gute Geschichten sind wie gute
Frauen. Man trifft zufällig auf sie und wer nicht hartnäckig dranbleibt, kriegt sie nicht.

Ist diese ehrverletzende “Pointe” bei der Redaktion der Broschüre denn wirklich niemandem aufgefallen? Hier die Reaktion des Direktbetroffenen auf seinem Blog Infamy:

Um den Sack zuzubinden noch dies: Weder hatte ich “Angst vor ihren Anwälten”, es war mir schlicht zu blöd, und die Sache nicht wert. Noch habe ich sie “weiterwursteln lassen”. Sondern riet ihr, mal mit ihrem “Rechtsschutz” ein offenes Wort zu reden und abzuklären, wohin ihre missverständliche Selbstdeklaration sie führen könne. Dass sie dies wohl nicht tat, respektive ihr “Rechtsschutz” sie falsch beriet, und in Thiriets offene Messer laufen liess, ist ihr Unglück.
Allerdings: Wer auch nur den leichtesten Hauch von Menschenkenntnis besitzt, die Thiriet offenbar völlig abgeht (ob er gerade darum “die Dossiers Medien, Drogen, Prostitution, Glücksspiel und andere nicht-institutionelle Themenkreise” betreuen muss?), hat in Burtschers Medienauftritten (z.B. bei Aeschbacher oder in Focus auf DRS3) sofort erkannt, dass die Frau eine Getriebene ist und ihre Geschichten bei genauerer Betrachtung zerbröseln müssen. Burtscher war leichte Beute für Thiriet. Wenn Thieriet meint, das sei schon “Hartnäckigkeit”, was er aufgebracht habe, um sie zu demontieren, dann bitte ich hiermit die Frau an seiner Seite, ihn mal in einer stillen Minute und ganz im Vertrauen über seinen Irrtum aufzuklären. Allerdings vermute ich, dass er “hartnäckig” immun ist gegen auch die gutgemeintesten Hinweise aus dem allernächsten Umfeld.
Dass Thiriet in der Broschüre der Preisverleihung mein angebliches Alter und mutmasslichen “Zivilstand” ins Spiel bringen kann, und implizieren darf, ich sei nicht zufällig “alleinstehend”, sondern das deute auf eine zweifach zu wenig ausdauernde Hartnäckigkeit hin, nämlich bei “guten Frauen” und bei “guten Geschichten”, mag in der Sache als missglückter Versuch einer spätpubertären Pointe, bei der das vom zuerkannten Preis aufgeblasene Ego Regie führte, durchgehen und soll dem Preisträger ausnahmsweise und nur dieses eine Mal verziehen sein (psychologisierende Spekulationen über seine wahren, neidgesteuerten Motive ersparen wir dem geneigten Publikum), auf der formalen Ebene stärkt es nicht mein Vertrauen in die, nennen wir es: Stilsicherheit der Jury des Zürcher Journalistenpreises.
So, Kinders, und jetzt lassen wir es aber endlich und endgültig gut sein mit der Geschichte und wenden uns wieder relevanten Dingen zu. Einverstanden? Danke!

Maurice Thiriet hat mir seiner verletzenden Äusserung einen Bock geschossen. Würden Sie Ihn noch auf eine “Story” aufmerksam machen?

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15. April 2011

Mister Schweiz 2011 auf Besuch

Plötzlich stand er da, der Mister Schweiz 2011, in der Hand eine Rose, eine Tafel Schokolade und irgend so ein Energy-Drink. Er kam als  Sympathiebotschafter der Büromaterialfirma Lyreco, die uns jede Woche beliefert. Toller Job, habe ich mir gedacht – genau das Richtige für einen Studenten. Aber eigentlich war Luca Ruch bei uns in der PR-Agentur genau an richtigen Ort, denn schliesslich machen wir ja auch aus Kartoffelsäcken Bundesräte und so. Und aus einem Mister Schweiz würden wir einen Über-Mister machen (Renzo Blumenthal: Warm anziehen!). Doch Luca Ruch lehnte dankend ab. Er habe einen Kollegen, der ein bisschen PR mache für ihn, meinte er. Solches habe ich auch schon gehört. Es kam meistes nicht gut. Trotzdem. Natürlich habe ich dem Mister gratuliert zu seiner Wahl, denn schliesslich öffnete ich ihm ja die Türe. Dann stellte ich ihm meine Kollegin vor. Und fortan hatten die beiden nur noch Augen füreinander…nur für das Bild konnte ich für einen Moment ihre Aufmerksamkeit gewinnen.

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