Archiv für die Kategorie „Gesagt“

Medien und PR: Verstehen, was ist.

17. Februar 2010

Fringe Benefits des Versagens

J.K. Rowling Speaks at Harvard Commencement from Harvard Magazine on Vimeo.

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16. Oktober 2009

Scannst du schon, oder liest du noch?

As an online culture, people are not reading; they’re scanning.

Stefanie Nelson, Dell

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12. Oktober 2009

Was Muslimas wirklich wollen


Was unterscheidet eigentlich die moderaten Muslime von den Fundamentalisten, frage ich mich beim Betrachten des Gesprächs auf Muslimah Dilemma TV. Es geht um eine Studie von Frau Dalia Mogahed, einer Beraterin von Barack Obama in Fragen zum Islam.

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16. Juni 2009

Die Kunst, Werbetarife zu umgehen

Werbung ist zu teuer. Verkaufen wir doch die Bilder des schweizerischen Brauchtums als Kunst. Das kostet viel weniger, und der PR-Effekt ist um ein Vielfachers grösser.

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23. September 2008

Spruch des Tages

Ich freue mich, meine ehemaligen Spieler später irgendwo auf der Welt wiederzutreffen. Oder in der Schweiz.

Köbi Kuhn, nach seinem letzten Spiel auf der Trainerbank.

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5. September 2008

Alles eine Frage des Rückgrates

Kürzlich gehört:

Verleiht man einen Preis, machte man eine Person glücklich, 20 andere aber unglücklich.

Ich meine: Alles eine Frage der Persönlichkeit. Kann man nicht mit der Kritik der Nichtberücksichtigten umzugehen, verleiht man besser keine Preise. So einfach ist das.

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15. August 2008

Latours Augen-Blick

Als hätte er es vorausgesehen: Hanspeter Latours blaue Augen sprechen Bände. Zur Erinnerung noch einmal seine Botschaft, die Bäume doch besser nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Seine vorsorgliche schadensbegrenzende Begründung für das Ausscheiden des Grasshopper-Clubs vor zwei Tagen in der “NZZ”:

Sich in einer Hauptrolle wiederzufinden, wäre vielleicht fatal – dann, wenn GC plötzlich “im falschen Film” spielen sollte und das Kerngeschäft in der Heimat vernachlässigte. “Ja, diese Gedanken macht man sich schon”, gibt Latour zu, “aber nur vor dem Spiel. Wenn es losgeht, wollen wir die Chance natürlich packen” – auch wenn das Kader schmal und jung ist, im europäischen Massstab sowieso. “Der UI-Cup war für uns gerade richtig”, sagt Latour.

Der Schweizer Rekordmeister wurde mit 6:0 von Lech Poznan deklassiert. Es war die höchste Niederlage des Klubs im Europacup.

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22. Juni 2008

Hat Lineker auch diesmal Recht?

Eine der ewigen Regeln internationaler Fussballturniere:

Soccer is a game for 22 people that run around, play the ball, and one referee who makes a slew of mistakes, and in the end Germany always wins.

Gary Lineker

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23. Mai 2008

Wetterprophet Nellen: “Euro im Wetterglück”

nellen.jpg Er ist der Sepp Blatter des Wetters. Keiner weiss mehr über dessen Entwicklung im Wallis. Georges Nellen ist 69 und lebt in Naters, wo er seit über 12′000 Tagen akribisch das Wetter festhält. In den letzten 34 Jahren hat er keinen einzigen Tag ausgelassen. Wo selbst die Wissenschaft und computergesteuerte Wettermodelle nur ungenau Auskunft geben können, treffen die Prognosen des Oberwallisers erstaunlich oft zu. So gelingt es ihm regelmässig und auch auf den Tag genau vorauszusagen, wann der erste Schneefall einsetzt oder der Frühling beginnt. Nellens Prognose für den Sommer 2008 stimmt optimistisch: “Die Euro08 profitiert vom Wetterglück. Zur Eröffnung am 7. Juni zeigt sich der Himmel über Basel von seiner besten Seite. Anfang Juni wirds auf der Alpennordseite warm.” Mehr…

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27. Februar 2008

Marcel Ospel kommuniziert richtig

Mitschuld bekennen, sich entschuldigen, Durchhaltewillen und Optimismus verbreiten und sich dank guter Leistungen in der Vergangenheit als Steuermann in der Krise positionieren. Nachdem der Entscheid bereits gefallen ist, dass Marcel Ospel mangels valabler Alternativen VR-Präsident der UBS bleiben soll, übt sich der oberste Chef der Bank vor den Aktionären an der ausserordentlichen Generalversammlung der UBS heute in Basel in Schadensbegrenzung. Er tut dabei alles richtig:

[...] Ich will die Situation nicht schönreden. Es steht ausser Frage, dass wir gewisse Entwicklungen falsch beurteilten. Natürlich steht der Verwaltungsrat in einer solchen Situation im Rampenlicht, und zuvorderst dessen Präsident. Ich habe Verständnis dafür, dass in einer solchen Situation Konsequenzen gefordert werden. Der VR hat diese Fragen, auf meinen Antrag hin, eingehend besprochen. Für den Verwaltungsrat und für mich persönlich, heisst Verantwortung in erster Linie Verpflichtung. An der Spitze eines Unternehmens zu stehen, erfordert neben der Pflichterfüllung auch Loyalität, Ausdauer und Mut [...]

[...] Popularität darf für mich und den VR nicht der Massstab unseres Handels sein. Wir müssen damit leben können, dass wir medial im Gegenwind stehen, dass sich die öffentliche Meinung gegen uns stellt. Solche Reaktionen nehmen wir zur Kenntnis. Sie sind unangenehm, bisweilen auch verletzend. Entscheidend sind sie nicht. Entscheidend sind Sie, meine Damen und Herren Aktionäre. Entscheidend ist, dass wir die Führung sicherstellen, die Lage emotionslos beurteilen, die Handlungsmöglichkeiten abwägen und dann rasch agieren, ohne überstürzt zu handeln.
Ich durfte diese Bank über viele Jahre massgeblich mitprägen. Ich werde die oberste Verantwortung niemals leichtfertig preisgeben, sondern will dafür sorgen, dass die UBS wieder auf den Erfolgspfad zurückkehrt, einen Erfolgspfad, den sie in den weitaus meisten Bereichen unserer Aktivität nie verlassen hat.
Als Mit-Architekt dieses Unternehmens, das in den letzten zehn Jahren einen beispiellosen Aufstieg zum weltweit führenden Vermögensverwalter und Finanzdienstleister vollzogen hat, empfinde ich eine hohe Verpflichtung, bei der Bewältigung der aktuellen Schwierigkeiten an vorderster Front mitzuwirken. In diesen zehn Jahren hat Ihre Bank Gewinne von 66 Mrd. Fr. erarbeitet. Nun müssen wir Ihnen am 23. April dieses Jahren über einen Verlust von 4,4 Mrd. Fr. Rechenschaft ablegen [...]

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