Aufgrund meiner Analyse der Kommunikation der Reformierten Kirche wurde ich angefragt von der Zeitung “Reformiert” für ein Statement zu meinem Reformiertsein. Hier ist sie. Umfrage/Was heisst Reformiertsein heute? „reformiert.“ will es wissen, diesmal von Philippe Welti, PR-Berater und Journalist in Zürich
„Wir lassen unseren Sohn taufen und stellen fest: Die meisten unserer Freunde sind längst aus der Kirche ausgetreten. Eigentlich müsste auch ich längst ausgetreten sein: Mode und Wissenschaft sprechen dafür; als Journalist ist man Fakten verpflichtet. Mein Glaube war zwar immer ein ‚ich glaube, obwohl‘ und ich könnte auch ohne leben. Bloss: Ich lasse mich gerne überraschen, dass es noch etwas Göttliches gibt, das in uns lebt. Am eigenen Leib habe ich zudem erlebt, dass mir die Kirche bei Schicksalsschlägen eine Form des Handelns bietet, die mir das Umgehen mit solchen Katastrophen ermöglicht hat. Als Mitglied der reformierten Kirche bin ich gerne Teil einer Gemeinschaft, die nicht nur Wegbereiter des Kapitalismus und damit des Wohlstandes der Schweiz war, sondern auch die Grundlage zum modernen Sozialstaat gelegt hat.“
Was unterscheidet eigentlich die moderaten Muslime von den Fundamentalisten, frage ich mich beim Betrachten des Gesprächs auf Muslimah Dilemma TV. Es geht um eine Studie von Frau Dalia Mogahed, einer Beraterin von Barack Obama in Fragen zum Islam.
Werbung ist zu teuer. Verkaufen wir doch die Bilder des schweizerischen Brauchtums als Kunst. Das kostet viel weniger, und der PR-Effekt ist um ein Vielfachers grösser.
Verleiht man einen Preis, machte man eine Person glücklich, 20 andere aber unglücklich.
Ich meine: Alles eine Frage der Persönlichkeit. Kann man nicht mit der Kritik der Nichtberücksichtigten umzugehen, verleiht man besser keine Preise. So einfach ist das.
Als hätte er es vorausgesehen: Hanspeter Latours blaue Augen sprechen Bände. Zur Erinnerung noch einmal seine Botschaft, die Bäume doch besser nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Seine vorsorgliche schadensbegrenzende Begründung für das Ausscheiden des Grasshopper-Clubs vor zwei Tagen in der “NZZ”: