Über 300 Jahre haben die Oberwalliser von Fiesch und Fieschertal dafür gebetet, dass der Aletschgletscher nicht mehr weiterwächst. Aber Gott hat es zu gut gemeint: Jetzt beten die Oberwalliser dafür, dass der Gletscher wieder wächst. Denn aufgrund des Klimawandels droht der Gletscher komplett wegzuschmelzen. Damit die Fiescher für das Gletscherwachstum beten dürfen, musste zuerst das alte “Gletschergelübde” abgeändert werden, was nicht ohne Einwilligung des Pastes geschehen konnte. Hier gehts zum ganzen Artikel im “Sonntag”.
Am kommenden Dienstag, 31. Juli, findet die Prozession von Fiesch in den Ernerwald erstmals unter umgekehrten Vorzeichen statt. Wer teilnehmen will, muss allerdings früh aufstehen. Besammlung ist um
06.00 Uhr beim Haus Rondo gegenüber der Kirche
in 3984 Fiesch/VS
Weitere Auskünfte erteilt Renato Julier, Geschäftsführer Eggishorn Tourismus, unter 079 541 74 86 oder renato.julier@fiesch.ch.
Sie sollten nicht unbedingt während der Olympiade nach London reisen: Die Stadt ist überfüllt, die Preise sind explodiert und viele Einheimische haben Reissaus genommen. Das gilt auch für Greenwich. Hierhin leben ich jeweils bei meinen Verwandten, wenn ich nach London gehe. Der Stadtteil ist beschaulich, grün, es hat weniger Leute auf der Strasse und man trifft auch noch Einheimische. Zudem birgt Greenwich kulturelle Perlen.
Greenwich is one of the coolest “uncool” places there is in London.
Im Hinterland der Algarve-Küste in Portugal lodern Busch- und Waldbrände. Im Bild im Bezirk São Brás in der Nähe von Faro. Die Küste selber ist nicht betroffen. Auch für Quintamar bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Mehr dazu auch bei “Algarve News”.
Das Kinderspital Zürich nimmt ab sofort keine Beschneidungen mehr vor. Weitere Spitäler in der Schweiz überlegen sich diese Massnahme ebenfalls. Gilt deutsches Recht plötzlich auch für die Schweiz? Und wäre jemand im Kinderspital Zürich ohne das Urteil des Kölner Gerichtes auf die Idee gekommen, sich gegen Beschneidungen zu richten? Ich behaupte: Nein. Der Entscheid des Zürcher Kinderspitals ist ein Zeichen von vorauseilender Political Correctness. Man hat Angst, angegriffen zu werden, weil man keine Argumente zu haben glaubt.
Als Begründung für das Beschneidungsmoratorium in Zürich wird die Entscheidungsfreiheit des Kindes ins Feld geführt. Aha. Suchen sich etwa die Kinder, die zu Welt kommen ihre Eltern aus? Gewisse Esoteriker werden dem zustimmen. Aber zu Ende gedacht fängt das eigentliche Problem hier an. Verhandeln Beschneidungsgegner mit ihren Kleinkindern auch, wann diese ins Bett müssen, welches T-Shirt sie anziehen wollen, ob sie geimpft werden oder ob man ihnen die Mandeln entfernt? Erziehung impliziert ja gerade, dass die Eltern zum Wohl des Kindes gewisse Entscheidungen treffen, die es selber nicht fällen kann.Nach dem Schächtverbot in der Verfassung und dem Verbot von Halal-Fleisch trifft ein Beschneidungsverbot jüdisches und muslimisches Leben im Mark. Es ist ein Verstoss gegen die Religionsfreiheit.
Die Beschneidung von Buben an und für sich ein harmloser kleiner Eingriff, der keine Beeinträchtigung irgendeiner Körperfunktion nach sich zieht. Sie ist nicht zu vergleichen mit der Beschneidung von Mädchen, welche das Leben dieser einschneidend verändert und das Lustempfinden verunmöglicht. Zudem empfiehlt die UNO die Beschneidung als Massnahme gegen die Verbeitung von AIDS und erkranken Partnerinnen von beschnittenen Männern weniger oft an Gebärmuitterhalskrebs als andere Frauen.Den Anti-Beschneidungs-Shitstorm aktiviert haben Gutmenschen, die besser glauben zu wissen, was für jüdische und muslimische Kinder gut ist als deren Eltern. Sie wissen auch besser, wie die Muslime leben sollen und dass jüdische Buben mit der iranischen Atombombe viel besser leben können als ohne. Unbeschnittene entscheiden hier über das Wohl von Beschnittenen. Das kommt selten gut. Tatsache ist: Die jüdischen und muslimischen Buben werden bei einem Verbot auch weiterhin beschnitten werden – einfach in der Illegalität. Auch deshalb ist das Beschneidungsverbot Unsinn.
Jahrelang hat der Sowjetstaat die Kirche unterdrückt, jetzt herrscht traute Einigkeit. Offenbar hat man sich wieder lieb. Oder geht es um pure Machterhaltung? Im Fokus steht heute die Verurteilung der Mitglieder der Punk-Band “Pussy Riots“, die einen Anti-Putin-Song in der Christerlöserkirche (siehe oben) in Moskau zum Besten gab. Mit der Aktion soll die Band religiösen Hass geschürt haben. Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill, der heute zu verschleiern versucht, dass er Breuguet-Uhren trägt, fordert gnadenlose Härte gegen die vier Frauen. Heute beginnt der Prozess. Den Frauen drohen wegen “organisierten Rowdytums” bis zu sieben Jahre Haft. Der Prozess ist ein Gradmesser für freie Meinungsäusserung. Amnesty International fordert, die Künstlerinnen, die seit drei Monaten in Haft sind, freizulassen. Heute beginnt vor einem Gericht in Moskau die Anhörung der Angeklagten.
I am gross and perverted
Im obsessed n deranged
I have existed for years
But very little had changed
I am the tool of the government
And industry too
For I am destined to rule
And regulate you
I may be vile and pernicious
But you can’t look away
I make you think Im delicious
With the stuff that I say
I am the best you can get
Have you guessed me yet?
I am the slime oozin out
From your tv set
You will obey me while I lead you
And eat the garbage that I feed you
Until the day that we don’t need you
Don’t got for help…no one will heed you
Your mind is totally controlled
It has been stuffed into my mold
And you will do as you are told
Until the rights to you are sold
That’s right, folks.
Don’t touch that dial
Well, I am the slime from your video
Oozin along on your livinroom floor
I am the slime from your video
Cant stop the slime, people, lookit me go
Die reformierten Kirchen in der Schweiz sind demokratisch legitimiert. Die Kirchenparlamente werden gewählt, wenn auch kaum jemand an den Wahlen teilnimmt. So gibt es denn heute 24 reformierte Kantonalkirchen mit 24 unterschiedlichen Kirchenverfassungen. Vor lauter Administration gehen zwei Dinge vergessen:
Die Konzentration auf ihre Kernkompetenz, die Vermittlung des Glaubens und die Verkündigung des Evangeliums.
Die Tatsache, dass der Glaube nicht demokratisch sein kann.
Der Grossteil der Mitglieder der reformierten Kirchen im Land wissen deshalb heute nicht mehr, wofür die Kirche steht. Wer heute einen reformierten Gottesdienst aufsucht, weiss nicht, ob ihn eine trommelnde Schamanin oder ein Prediger des Wortes erwartet. Es gibt keinen rituellen Ablauf, der Identität stiftet und in dem sich die Reformierten wiedererkennen. Eine gewisse verbindliche Vereinheitlichung würde der Kirche guttun. Deshalb schlage ich vor: Die Einführung einer evangelischen Kirche der Schweiz und eines Bischofamtes, so, wie ihn die Lutheraner in Deutschland kennen. Als geistliche Instanz könnte ein Bischof der Kirche ein Gesicht geben und ihr Profil stärken.
Im ehemals reinen Bauerndorf spielen Land- und Forstwirtschaft nach wie vor eine bedeutende Rolle. Alle Betriebe des Dorfes wirtschaften biologisch und vertreiben einen Grossteil ihrer Produkte im eigenen Tal.
Die Stromversorgung stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Grund: Man hat sich früh für die Errichtung eines eigenen Wasserkraftwerkes entschieden.
Mit dem Tourismus sowie einem breit aufgestellten wirtschaftlichen Leben (Valser Mineralwasserquellen, Abbau des Valser Quarzit) wurden Arbeitsplätze für Einheimische geschaffen. Die Bevölkerungszahlen konnten konnstant gehalten werden.
Besondere Wege ist man im Tourismus gegangen, in dem man bewusst der Qualität Vorrang vor der Quantität gegeben hat. Mit dem Bau der weltberühmten Therme des Architekten Peter Zumthor wurde Mut zu zeitgenössischer Architektur unter Verwendung des lokal vorhandenen Baumaterials Stein bewiesen. Weitere Beispiele moderner Architektur folgten und sind Teil der Valser Identität geworden.
Der Europäische Dorferneuerungspreis wird alle zwei Jahre vergeben. Am Freitag, 21. September 2012, findet zwischen 15.00 und 18.00 Uhr im Veranstaltungszentrum Cubus in Wolfurt in Vorarlberg der offizielle Festakt mit Preisverleihung statt.