Medien und PR: Verstehen, was ist.

30. Dezember 2011

Mein blaues, schwedisches Wunder

Gastronomisch wurde ich als Kind in den Niederlanden mit Hagelslag, Dropies und Pindakaas sozialisiert. Noch heute zieht es mich einige Male im Jahr magisch ins Bärenland, wo ich mich mit dem Stoff eindecke. Schaden habe ich dabei nicht genommen. Jetzt wurde ich den holländischen Spezialitäten untreu. Es zeigt sich, dass die Gene stärker sind als die Gewohnheit. Ausgerechnet einem niederländischen Fussballverein habe ich es zu verdanken, dass ich vor einer Woche mit dem Blauen Schweden Bekanntschaft machte. Als väterlicherseits genetischer Wikinger konnte ich ihm nicht widerstehen. Jetzt aber der Reihe nach.
Adrian Krebs, seines Zeichens NZZ-Journalist aus dem tiefen Emmental, führt mit viel Liebe seinen wirklich lesenswerten Agro-Blog, den ich immer wieder gerne besuche und nur empfehlen kann. In seinem Advents-Quiz stellte Adrian die Frage nach einem niederländischen Fussballklub, der den Übernahmen, die Superbauern (De Superboeren) trägt. Nichts leichter als das für einen Utrechter mit einem Faible für Totaal Voetbal. Mit der richtigen Lösung VBV De Graafschap Doetinchem gewann ich zwei Kilogramm Erdäpfel. Nicht irgendwelche, sondern eben: Blauer Schwede. Adrian Krebs hat mich persönlich damit angefixt und mit die Erdäpfel überreicht.
An Weihnachten haben wir uns die Knollen zu Gemüte geführt – und sind begeistert. Ich bin geheilt von den Lakrizbonbons und süchtig nach dem Blauen Schweden. Nicht nur geschmacklich ist er eine Offenbarung, sondern auch optisch.
Oder haben Sie je einmal ein Raclette gegessen, das besser ausgesehen hat?

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