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5. Dezember 2011

Die Kinder vom Napf – (k)ein Werbefilm

Die Kinder vom Napf fahren mit der Seilbahn zur Schule – zu abgelegen sind ihre Höfe im Entlebuch um Romoos. Dabei kann passieren, was jeder Stadtmutter die Haare zu Berge stehen lässt: Eines der Kinder erzählt, wie einmal der Herger Pauli zu früh aus dem Gondeli stieg und in einer Baumkrone landete. Es ist eine von vielen Anekdoten und Lebensweisheiten, die die Kinder vom Napf der Filmerin Alice Schmid berichten.

Die Kinder wissen noch viel mehr: Wie man sich vor dem Blitz schützt, wie die Seelen böser Landvögte den Donner entstehen lassen oder wie der Wolf statt sich an einem Schaf satt zu fressen immer gleich mehrere anknabbert. Ein Jahr lang beobachtete Alice Schmid mit ihrer Kamera die Kinder vom Napf auf ihren Schulwegen, im Unterricht und zuhause auf den isoliert gelegenen Bauernhöfen. Der Film kommt ohne eine einzigen Kommentar aus dem Off aus und zieht sich als Augenweide ruhig dahin. Besser kann man für die Region nicht werben. Alice Schmid hat ein Idyll gefunden – und ich habe mich köstlich dabei unterhalten. Der Film läuft im Moment im Kino Riffraff in Zürich.

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Bislang ein Kommentar zu „Die Kinder vom Napf – (k)ein Werbefilm“

  1. Erik am 9. Dezember, 2011 um 14:55 Uhr #

    Ja etwas schräg ist das schon, scheint es aber zu geben.
    Darüber dann noch einen Film zu drehen ist echt gut.

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