26. Oktober 2011
Ich sage: Nein, danke. Der Versuch von Switzerland Publisher Services, mich in die Webekampagne von Comparis einzuspannen, ist nicht nur plump, er dürfte auch bei anderen Bloggern auf wenig Gegenliebe stossen.
Sehr geehrter Herr Welti
Ich repräsentiere Unruly, die globale Plattform für soziale Videos. Ich wende mich an Sie, um Ihnen eine mögliche Zusammenarbeit anzubieten. Unruly vertreibt weltweit soziale Markenvideos und hat bereits an Kampagnen für Unternehmen wie Nike, Heineken, Toyota, Lacoste (und vielen mehr) mitgewirkt.
Derzeit arbeiten wir an einer Kampagne für Comparis, einer Preisvergleichswebseite. Im Video benutzt Comparis dieses Alptraumszenario um aufzuzeigen, dass viele Leute immer noch höhere Prämien zahlen für dieselben Dienstleistungen Ihrer Krankenkassen.
Sie können sich das YouTube-Video hier ansehen…
Wir sind auf der Suche nach Websites, auf denen wir dieses Video zeigen können. Wenn Sie Interesse haben sollten, lassen wir Ihnen gerne einen Player zukommen, mit dem Sie das Video in Ihrer Website einbetten können. Wir würden Sie für jeden Video-Aufruf, der in Europa generiert wird, bezahlen. Wenn Sie außerdem einen gesponserten Leitartikel schalten möchten, sagen Sie uns bitte Bescheid und wir können die Bedingungen
besprechen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, können wir Ihnen hierzu noch zusätzliche Vorteile bieten.
Wir führen jeden Monat eine große Anzahl von Werbekampagnen durch; es besteht also auch die Möglichkeit, künftig Werbeeinnahmen zu generieren. Sollten Sie Fragen haben, können Sie mich gerne jederzeit kontaktieren.
Michael Fricker
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26. Oktober 2011
Anton ist cool. In der Freizeit spielt er am Computer als Starflashman. Freundschaften hat er bisher nur in Chats gepflegt. Der Campingurlaub mit seinen Grosseltern stellt ihn vor seine grösste Herausforderung – kein Computer weit und breit, dafür einen „Ekel-See“ mit glitschigen Schlingpflanzen und vielen Kindern.Bald dämmert es Anton: Im richtigen Leben sehen die Dinge ganz anders aus.
Schon beim ersten Blick auf den Badesee schüttelt es Anton. Er behauptet, es sei nicht die Angst, die ihn davon abhalte, in den See zu springen, es sei nur Ekel. Anton zieht sich im Wohnwagen vor den Fernseher zurück. Seine Grosseltern lassen sich aber auf keine Diskussionen ein. Nach dem Morgenessen gehts zum See – keine Widerrede. Die erste Begegnung mit den Kindern vom Steg verläuft nicht gut.
Als sein Grossvater einen Fisch fängt, der viel zu klein ist, um als Abendessen in Frage zu kommen, freundet sich Anton mit dem Winzling an und tauft ihn Piranha. Er spielt den ganzen Nachmittag mit ihm, lässt ihn im Kübel eine Runde nach der anderen drehen und bewundert dessen Schwimmkünste. Als der Grossvater den Fisch als Köder für den nächsten Tag verwenden will, protestiert Anton lautstark. Schliesslich schliesst Anton über den Fisch nicht nur Freundschaft mit einem Mädchen, sondern verbringt seine Ferien am Ende stundenlang im, Wasser. Die Autorin Milena Baisch erzählt die hintersinnige Geschichte aus Antons Sicht und findet einen frechen Ton für ihre wunderbare Geschichte, die mit dem deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet wurde.
Anton taucht ab, Verlag Beltz & Gelberg, www.belz.de, ISBN: 978-3-407-79966-1, CHF Fr 14.90, 101 Seiten, ab 8 Jahren.
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