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24. Oktober 2011

Wahlen ’11: GLP und FDP als einzige Mitteparteien

Die Wahlen gestern sollen klar gezeigt haben, dass die Mitte auf Kosten der Pole gestärkt wurde. Bloss: Was ist eigentlich die Mitte? Machen wir uns mal auf die Suche nach unseren inneren Mitte – diesmal nicht in einem schamanischen Selbsterfahrungsserminar für Frauen.

  • Die Grünen stehen links. Der Vergleich mit der Melone trifft immer noch zu. Ist das Ziel, eine Ökodiktatur zu schaffen (das sage ich auch als Naturwissenschaftler) nicht doch eher eine extreme Position, die, in diesem Fall, an den linken Pol gehört?
  • Die Grünliberalen nennen sich zwar liberal, sind es aber nicht wirklich. Ein Blick auf das Parteiprogramm spricht Bände. Das Auffangbecken für Umweltnaturwissenschaftler schielt auf den eigenen Nutzen. Bahnt sich hier ein grüner Filz an?
  • Die BDP ist die “anständige” SVP. Genügt das, um in der Mitte angesiedelt zu werden? Das Ja zum Automausstieg ist taktischer Natur – und ein Überlebensreflex.
  • Die CVP ist die Partei der Katholiken. Die Basis der Partei ist im Luzerner Hinterland zu finden, erzkonservativ und steht rechts. Mit dem Traumtänzer Christophe Darbellay hat sie wenig gemeinsam.
  • Die FDP, die Partei, die den modernen Staat schuf, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Gesamtschweizerisch hat der Geist der Berner FDP, die etwa so rechts steht wie in Zürich die SP, obsiegt. In diesem Sinne ist die Partei, zusammen mit der GLP, die einzige Mittepartei.
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