Weblog-Archiv für September 2011

Medien und PR: Verstehen, was ist.

23. September 2011

Double Decker setting preschool standards

Double Decker, a bilingual preschool and kindergarten in Küsnacht and Zurich, has been setting standards in education, according to a recent publication. See the article in “Swiss News”…

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21. September 2011

Türkei verbannt Männer aus Stadion


Die Altersgrenze ist bei 12 Jahren. In diesem Alter wird kann aus dem anständigen, auch schon mal ein negativ verhaltensauffälliger Fan werden. Nicht nur in der Türkei, aber auch. Gestern Abend war beim Spiel Fenerbahce Istanbul (mit dem Schweizer Reto Ziegler) gegen Manisaspor kein Mann im Stadion – dafür 41’000 Frauen und Kinder. Nachdem es kürzlich zu Ausschreitungen im Stadion des Istanbuler Grossklub gekommen war, ordnete der türkische Fussballverband diese Massnahme an. Die Massnahme zeigte Wirkung. Die Stimmung war ausgezeichnet, wie man im Video sieht. Das Spiel verlief auch auf den Tribünen und nach dem Spiel friedlich. Offenbar ist man am Bosporus weiter als beim Schweizer Fussballverband. Hut ab!

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21. September 2011

Welti auf der Kanzel

Schon immer mal wollte ich dem Volk von der Kanzel die Leviten lesen. Jetzt kann ich es tun. Der Pfarrer der Evangelisch-reformierten Kirchgemeine Horw hat mich eingeladen, am kommenden Sonntag zum Thema “Wir sind Kirche – na und?” zu sprechen. Auslöser der Anfrage war dieser Artikel im “Magazin”.

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20. September 2011

“Wir haben wohl zu viel gebetet.” Oder: Ein Tag im Leben von Herbert Volken


Zwei Stunden dauerte die Photosession von Andri Pol mit Bergführer Herbert Volken auf dem Eggishorn. Das Resultat ist dieses Gemälde von einem Bild. Meine Gletscherwanderung mit Herbert Volken dauerte ein bisschen länger. Was er mir dabei erzählt hat, findet sich in meinem Artikel im “Magazin”…

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16. September 2011

Mit Beinkuh, Erlenstock und Gemüsekiste

Die traditionellen Schweizer Sportarten Schwingen und Hornussen sind populär wie nie. Sie stehen für „Swissness“ und verkörpern Werte wie Tradition, Fairness, Bodenständigkeit und Seriosität. Während das Schwingen eine Kommerzialisierung erlebt, gibt es beim Hornussen nichts zu gewinnen. Im Wallis feiert man die Urform des Hornussens als touristischen Anlass. Zum Artikel in der “Aargauer Zeitung”…

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13. September 2011

Religiöse Schmarotzer

Wer aus der reformierten Kirche austritt, macht sich häufig etwas vor. Jedenfalls ist er längst kein Revolutionär mehr. Mehr zu den Revolutionären ohne Heiligen Geist…

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7. September 2011

Kosher Nostra

“The Jewish state will be a normal state when we have our prostitutes, our gangsters, our police and our prisons” (David Ben Gurion)

Shantel hat mehr als fünf Jahre intensivst gearbeitet, Quellen studiert, und im Laufe der Zeit die Auswahl der Musik immer wieder verändert. Entstanden ist die Anthologie Kosher Nostra, die eine mitreissende Zeitreise durch die Spielkasinos, Revuetheater und Musikclubs der U.S.A präsentiert. Der Sound ist eine wilde Mischung aus Swing, Jazz, Twist, Charleston und dem Charme jiddischer Gassenhauer und Balladen. Die Auswahl der Songs und Interpreten soll allerdings keinen der Künstler als Höfling der Kosher Nostra abstempeln. Fakten und Legenden überdecken sich in der Aufarbeitung dieses Aspekts der Populärkultur, dabei entsteht eine gewisse Unschärfe. Die Musik war damals schon grossartig und ist es in unseren Ohren bis heute.

Shantel & Oz Almog: Kosher Nostra Jewish Gangsters Greatest Hits; CD mit 60-seitigem, illustrierten Booklet.

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6. September 2011

Im Kino: “Die Frau mit der gebrochenen Nase”

Gibt es ein traumatischeres Erlebnis für einen Taxifahrer, als wenn ein Gast auf einer Brücke aus dem Fahrzeug steigt und sich in die Tiefe wirft. Genau dies ist dem Bosnienflüchtling Gavrilo in Belgrad passiert. Als er sich geschockt wieder ans Steuer setzt, realisiert er, dass die Passagiering ihr Baby im Taxi zurückgelassen hat. Von einem Tag auf den anderen ist der misanthropische Gavrilo für ein Baby verantwortlich.

Das Drama als Zeugen mitbekommen haben Biljana, der kurz vor Ihrer Hochzeit klar wird, dass sie einen anderen liebt, und die Lehrerin Anica, die an ihrer Familienvergangenheit zerbrochen ist.

Die drei Personen stehen im Zentrum des temporeichen Films “Woman with a Broken Nose”, der am Zurich Film Festival 2010 den Golden Eye Award für den besten Spielfim gewonnen hat. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder. Gavrilo kümmert sich um die Frau, die den Sprung überlebt hat. Zum ersten Mal in seinem Leben erlebt er das Gefühl, für jemanden wichtig zu sein.

Der serbische Regisseur Srdan Koljevic erzählt in seinem Film eine Geschichte über das Streben nach Glück in einer Welt, die immer noch von den Balkankriegen geprägt ist, über Freundschaft, verpasste Chancen und neue Möglichkeiten mit dem typisch derben serbischen Witz. Und: Es ist ein Film, in dem noch geraucht werden darf. Auch nicht mehr selbstverständlich heute in der Schweiz. Alles in allem: Ein sehr sehenswerter Film, den ich wärmstens empfehlen kann.

The Woman with a Broken Nose, Deutschland / Serbien 2010. 101 Minuten. Der Film läuft ab 15. September 2011 in den Schweizer Kinos.

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5. September 2011

Reloaded: Der Richter und sein Henker

“Der Richter und sein Henker” von Friedrich Dürrenmatt ist nicht nur ein exzellenter Kriminalroman, sondern übt auch Kritik am eigenen Genre. Der Kommissar kennt nämlich schon alle Hintergründe und auch den Täter. Seine Ermittlungen setzt er nur fort, um den Täter zu überführen, dem auf legalem Weg nicht beizukommen ist. Der Krimi, der erstmals im “Schweizerischen Beobachter2 erschienen ist, wurde von Maximilian Schell in den 70er Jahren verfilmt. Dabei spielt der sich damals im Bau befindliche Tiefenau-Viadukt eine ganz besondere Rolle. Auch wenn die Schnitte und das Tempo des Filmes nicht mehr ganz zeitgemäss sind, an Spannung lässt der Krimi nichts zu wünschen übrig. Die jungen Jacqueline Bisset und Jon Voight, der Vater von Angelia Jolie, parlieren in breit gefärbtem Helvetisch. Bild und Ton wurden jetzt digital restauriert, der Klassiker ist nun auch auf Blu-ray Disc erhältlich. Die aktulle Dic enthält Informationen zum Restaurierungsprozess, ein aktuelles Interview mit der Film-Ikone Maximilian Schell sowie ein ausführliches Booklet machen lassen den Film wieder aufleben.

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2. September 2011

125 Jahre erfolgreich: Der Grasshopper-Club

Am 1. September 1886 wurde in Zürich der Grundstein für eine sportliche Erfolgsgeschichte sondergleichen gelegt. Ist der sportliche Durchhänger, den der GC seit 2005 durchlebt, der Grund dafür, dass heute die Lokalblätter “NZZ” und der “Tages-Anzeiger” den 125. Geburtstag des erfolgreichsten Fussballklubs der Schweiz aller Zeiten mit keinem Wort würdigen? Gut, Zürich ist keine Fussballstadt, aber trotzdem…Alle diejenigen, die heute auch etwas vermisst haben, entschädige ich hier mit einem interessanten Beitrag meines geschätzten Kolumnisten-Kollegen Pelocorto.

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