Weshalb schickt das Schweizer Fernsehen eigentlich eigene Korrespondenten nach Tripolis? Einfach, um dabei gewesen zu sein? Ein Interessanter Beitrag in der “Zeit” zum Thema: Ich bin dort, kann Ihnen aber auch nicht genau sagen, was abgeht. Sicher ist: Die Zukunft ist schwierige vorauszusagen.
Der Süden Portugals ist nicht nur ein Badeparadies. Hier können Touristen frei lebende Delfine aus nächster Nähe beobachten – was für Naturliebhaber weitaus spannender ist, als den ganzen Tag
am Strand zu brutzeln. Mehr…
Die Abtei von St. Maurice, ist das älteste Kloster des Abendlandes, das ununterbrochen bewohnt ist. Der Abt würde sich freuen, wenn der Papst zum Jubiläum im Jahr 2015 vorbeikommen würde. Mehr…
Andi Jacomet, hat mir heute eines meiner frühen Werke zugespielt, das ich Anfang der 90er Jahre für die Berner Studentenzeitung geschrieben habe. Titel: Netzhibitionisten an der Uni. Interessant sind im Rückblick daran eigentlich nur die umständlichen URL der privaten Seiten im Netz. Ich war jung und brauchte das Geld, sage ich dazu.
Jetzt kenne ich schon zwei Walliser Jäger, die einen Luchs erlegt haben. Natürlich konnten sie das Tier nich ausstopfen, sondern mussten es entsorgen. Einer hat dem Luchs als Trophäe die Ohren abgeschnitten. Beide Jäger haben mir gesagt, dass sie, falls ihnen ein Wolf vor dem Lauf käme, sofort abdrücken würden. Einer rechtfertig seinen Abschuss so: “Ich verlange, dass für jeden Wolf im Wallis ein Krokodil im Zürichsee ausgesetzt wird.” Wohin es führt, wenn Funktionäre fernab der Wildnis den Willen und die Bedürfnisse der Bergler nicht ernst nehmen, sieht man in Idaho in den USA. Mehr dazu im Artikel im “Economist”.
Wenn ich im Stadtverkehr gemütlich tretende Raser auf E-Bikes entdeckte, rümpfte ich bis vor kurzem die Nase. Wer sich nicht ein bisschen anstrengen will, soll doch gleich das Auto nehmen. Oder: Velofahren mit Kohle- und Atomstrom kann ja wohl nicht im Sinne der angeblich “sauber” sich Fortbegwenden sein.
Gestern bin ich nun aber selber mit elektrischer Unterstützung zur Arbeit gefahren – und bin nun begeisterter Testpilot.
Die Firma Dolphin hat mir ihr neustes Produkt, das Dolphin Express zur Vefügung gestellt. Ziemlich chic, das Bike.
Bloss, ich musste mit einer grauen Version Vorlieb nehmen.
Eines vorweg: Trotz Tretunterstützung kam bei den herrschenden Temperaturen auch ich ins Schwitzen. Als Velofahrer muss ich wohl reflexartig stark in die Pedale getreten haben. Das Getriebe, kombiniert mit einem intelligenten Trittfrequenz-Sensor, macht aus den Tretkurbeln sensible “Gaspedale”. Leistung wird mit Leistung belohnt. Je mehr man in die Pedale tritt, umso höher ist die Motorleistung. Die Strecke Höngg-Zollikon, immerhin 10 Kilometer, habe ich im Stadtverkehr in 25 Minuten zurückgelegt. Das Velo fährt sich bei einem Gewicht von 29 Kilogramm angenehm und ist wendig. Besonders beim Anfahren bei einem Lichtsignal spürt man die ganze Kraft, die der Motor leistet. Ich war innert weniger Sekunden von 0 auf 30 Kmh. Geblitzt wurde ich in der 30er-Zone auf der Zollikerstrasse glücklicherweise nirgends – oder waren die Geschwindigkeitsmesser nicht eingeschaltet?
Übrigens: Die Pedelec-Technologie, auf welcher der heutige E-Bike Boom aufbaut, geht auf den Visionär aus Basel zurück: 1989 entwickelte der Basler Michael Kutter mit seinem Unternehmen Velocity die ersten Prototypen, die seit Beginn auf Leistung und hohe Distanzen ausgerichtet sind. Er ist also so etwas wie der Nicolas Hayek der E-Bike-Branche.
Fazit: Die Fahrt mit dem E-Bike war ein Genuss. Und bei etwas tieferen Temperaturen (gestern wars 34 Grad) kann man locker auch im Anzug zur Arbeit radeln und muss sich bei moderater Trittfrequenz am Ziel nicht gleich unter die Dusche stellen. Das Dolphin Express hat zwar seinen Preis CHF 4’680.– (inkl. MwSt.) ist aber sicher eine gute Investition für alle, die das Rad im täglichen Gebrauch nutzen wollen ohne allzu grosse sportliche Ambitionen zu hegen.
Das Verhängnis der pränatalen Geschlechtsauswahl: Bei einem Verhältnis von 125 Buben- auf 100 Mädchengeburten werden im Jahr 2050 16% aller Männer über 25 nie die Chance haben, eine Frau zu heiraten. Zum Artikel im “Economist”…