16. März 2011
Rezension: Mother & Child
Gut, ich bin Vater eines kleinen Kindes und sensibilisiert, was Kinder angeht, und ich weiss aus meinem Bekanntenkreis, was es heisst, ein Kind zu adoptieren – ohne dessen Vorleben und Erfahrungen zu kennen. Deshalb habe ich mir auch den Mother & Child, der am 28. April in Basel, Bern und Zürich in die Kinos kommt, zu Gemüte geführt. Fazit: Der Film geht unter die Haut. Wie der Erfolgsregisseur Alejandro González Iñárritu („21 Gramm“, „Babel“) die Geschichte von Rodrigo Garcia, Sohn von Nobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez, umsetzt, geht unter die Haut.
Worum es geht: Los Angeles. Drei Frauen. Drei Schicksale. Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) lebt mit ihrer Mutter und leidet bis heute unter dem Verlust ihres Kindes, das sie als 14-Jährige nach einer ungewollten Schwangerschaft zur Adoption hatte freigeben müssen. Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche, alleinstehende Anwältin, die zielstrebig durchs Leben geht und die mangelnde Liebe in ihrem Leben mit viel Arbeit und gefühlskaltem Sex wettmacht. Lucy (Kerry Washington) wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen. Sie entscheiden sich für eine Adoption. Drei Frauen und drei Schicksale, die mehr miteinander verbindet, als zunächst angenommen – wie sich nicht erst am Schluss zeigt.
Deutscher Trailer:





