Weblog-Archiv für Dezember 2010

Medien und PR: Verstehen, was ist.

30. Dezember 2010

Vorhaben 2011: Delphine beobachten


Ich rauche nicht, ich trinke mässig Alkohol und lebe überhaupt sehr tugendhaft. Wer mich kennt, kann dies bestätigen. Weshalb sollte ich also gute Vorsätze fassen? Nur einen Wunsch habe ich, den ich 2011 umsetzen möchte: Mit meiner Tochter Delphine gucken, wenn wir unsere nächsten Ferien in der Algarve verbringen. Das Angebot liegt unweit von Santa Luzia und Tavira, hier.

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25. Dezember 2010

Christmas 2.0

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24. Dezember 2010

Der beste Jesus-Film zu Weihnachten

Hier mein Filmtipp zu Weihnachten: Der beste Jesus-Film alles Zeiten. In Film “Das Gespenst” von Herbert Achternbusch steigt Christus vom Kreuz und wird an der Seite der Oberin eines Klosters zum Ober. Zusammen zieht das Paar durch Bayern. Mit dem Film löste Achternbusch 1983 einen regelrechten Skandal aus. Der damalige Innenminister Friedrich Zimmermann verweigert dem Werk die letzte Rate der Filmförderung, weil er “Das Gespenst” für religionsfeindlich hielt. 1992 wurde sein Film von der Justiz rehabilitiert. Und Achternbuschs behielt Recht mit seiner Aussage: “Diese Gegend hat mich kaputt gemacht und ich bleibe so lang, bis man es ihr anmerkt.” Der Film ist als DVD-Box beim Label Pierrot Le Fou erhältlich und ist freigegeben ab 12 Jahren.

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22. Dezember 2010

Heute vor 70 Jahren: Bomben auf Höngg


Mehr dazu hier.
Zu weiteren Bildern.

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22. Dezember 2010

Mammut-CEO: Keine Ahnung von PR

Konkurrent Helly Hansen wird sich freuen, dass der CEO von Mammut, Rolf Schmid, von seinem eigenen Unternehmen ablenkt und die Marke ins Spiel bringt. Irgendwie hat man das Gefühl, dass sich Rolf Schmid auch nicht wirklich freut, dass der deutsche Verteidigungsminister seine Kleider trägt. Merke: Wenigstens ein bisschen Ahnung von PR und Kommunikation kann nie schaden.

Zum ganzen Interview im “Blick am Abend”.

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21. Dezember 2010

Der Kaviar-Kuss

Der Stör, der den Kaviar produziert, muss man lieben. Dies tut auch Kaviar-Produzent Peter G. Rebeiz. Ein Mann mit einem Flair fürs Sinnliche. Wie innig das Verhältnis von Rebeiz zu seinen Tieren ist, zeigt der untenstehende Beitrag ab 6.55 Minuten.
ECO vom 20.12.2010

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20. Dezember 2010

PR-Programm für die Reformierte Kirche

Am Wochenende herrscht in den Stadtzürcher Kirchen vielenorts die grosse Leere. Das muss nicht sein. Mit kommunikativen Massnahmen sollte es möglich sein, die Zahl der sonntäglichen Kirchenbesucher zu verdoppeln – nicht nur in Zürich. Dies, innerhalb von drei Jahren.
Bei rund 100‘000 Reformierten in der Stadt Zürich zählen die Kirchen am Sonntag im Durchschnitt gerade einmal 2000 Besucher. Ein Grossteil der Gottesdienstbesucher kommt dabei von ausserhalb der Stadt und besucht die grossen Kirchen Grossmünster, Fraumünster und St. Peter, die Leuchttürme des reformierten Zürich. Und die anderen Kirchen? Hier sind die Kirchenbänke dünn besetzt – und es herrscht eine Stimmung wie im Altersheim.

Es gibt einen Weg aus der Krise: Aus dem – nach Ansicht einiger – “trägen Apparat” muss wieder eine dynamische Kirche werden, denn eine Alternative dazu gibt es nicht, soll ihr Erbe und ihre religiöse und soziale Gestaltungskraft gewahrt bleiben.
Dazu muss die Kirche

  • Sichtbar werden
  • Ihre Geschichte und Tätigkeit erlebbar machen
  • Den Mut zur gelebten Vision haben.

Tatsache ist: Profil und Bild der Kirche in der Öffentlichkeit (externe Kommunikation) sind gegenüber allen Beteiligten und Interessierten zu verbessern.

Wie dies gelingen könnte, versuche ich hier in einem Sieben-Punkte-Programm darzulegen. Ein detailliertes Kommunikationskonzept mit konkreten Massnahmen und deren Umsetzung müsste dazu allerdings noch ausgearbeitet werden.

1. Vision und Strategie formulieren

Vorschlag:

  • Wir sind und wollen Volkskirche bleiben.
  • Der Glaube ist nicht nur Privatsache.
  • Die Kirche bietet einen öffentlichen Raum, in dem Glaube stattfinden und in einer lebedigen Gemeinschaft erlebt werden kann.

2. In Kommunikation investieren

Die Äufnung bedeutender Finanzmittel sind ein deutlicher Hinweis auf ein kirchliches Denken, das Sicherheit in den Vordergrund stellt. Der Glaube entfaltet sich am besten in Unsicherheit, weil zuviel Geld die Menschen bekanntlich „träge“ macht (Hans J. Bär). Die heutige Praxis beruht auf viel internem Aufwand bei sinkender Aussenwirkung. Der Aufbau einer kirchlichen Stadtakademie als Bildungshaus für die Kirche und ihr nahestehender Kreise (ähnlich der Paulus-Akademie) ist zu prüfen.

3. Richtig kommunizieren

Der Versuch, an Zielgruppen gerichtete Botschaften abzugeben, darf nicht dazu führen, die Zentralbotschaft des christlich-reformatorischen Glaubens zu vernachlässigen.

Der Gottesdienst als Verkündung der christlichen Botschaft soll in den Kirchgemeinden aufgewertet werden. Es geht um nicht weniger als die Rückgewinnung der liturgischen Kompetenz, worin das Geheimnis Gottes in dieser Welt zum Ausdruck kommt.

Ich schlage drei Hauptbotschaften vor:

  • Glaube – die Flamme soll wieder brennen im Zentrum des Dreiecks Gott – Mensch – Glaube
  • Solidarität – Mitmenschen
  • Ökumene – wir sind nicht allein

4. Die Pfarrer stärken

Die Pfarrer sind die wichtigsten Botschafter der Kirche, ihrer Zeugenschaft ist von zentraler Bedeutung für die Kirche. Da auch der Aufwand für Ausbildung und Löhne beträchtlich ist, wie die “Aufnahme und Analyse des Ist-Zustandes” (Landert/ Brügger) zeigt, muss das wertvollste Gut der Gemeinde, der Gemeindepfarrer, gestärkt werden. Ich schlage vor, zwei Programme einzuführen:

  • Glaubwürdige Rhetorik: Inhalt – Botschaft – Überzeugung
  • Effiziente Steigerung der Präsenz und Wirkung in der Gemeinde

5. Aktivierung der Kirchenpflege

Weil neben dem Gemeindepfarrer die Kirchenpflege in jeder Beziehung eine zentrale Rolle spielt, soll sie und ihr Umfeld mit zwei Themen aktiviert und optimiert werden:

  • Eine Kirche – eine Aufgabe – ein Ziel (das gemeinsame Vorgehen)
  • Optimierung der Organisation zur Vermeidung von Konflikten

6. Neugestaltung der Gottesdienste

Formal wie inhaltlich entleerten Gottesdiensten muss ein Ende gesetzt werden. Sie sind das Herz der Gemeinde, aber dieses Herz ist krank. Wir schlagen daher ein Erneuerungsprogramm mit folgenden Inhalten vor:

• Pflichtenheft und Training der Predigten
• Öffnung des Direktkontakts zur Gemeinde
• Gespräch nach der Predigt/Diskussion Stärkung der Kirchenmusik – Das Feiern mit Musik, Gesang, Gebeten und Texten soll im Zentrum stehen

Es muss wieder deutlich gemacht werden, dass Kirche kultischen Charakter hat und kein Glaubensseminar zur Selbstverwirklichung ist.

7. Die Medien als Mittler

Die Kirche schöpft das hohe Potential bisher nur wenig aus, sich in den Publikumsmedien „Tages-Anzeiger“ und “NZZ” positiv zu positionieren. Über die Zeitung “Reformiert” erreicht die Kirche ihre Mitglieder. Damit bietet sich ihr die Möglichkeit zur Selbstprofilierung.

Politik und Wirtschaft, auch Wissenschaft und Kultur, haben in Ansätzen gelernt, mit den Medien umzugehen. Die Stadtkirche darf den Umgang mit den Medien nicht einzelnen Talenten oder Zufällen überlassen. Sie erbringt eine Fülle wertvoller Leistungen, die auf dem Weg über die Medien zum Vorteil der Kirche wirken können. Die Medien sind ein Multiplikator für die Kirche.

Es muss vor allem gelingen, aus dem engen Rahmen kirchlicher Sendungen auszubrechen und alle relevanten Medien für das Anliegen der Kirche zu gewinnen. Fernsehen und Internet sind zentral, um die “abtrünnigen” Christen wieder zu gewinnen.

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17. Dezember 2010

Wie sag ichs meinem Kinde?

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16. Dezember 2010

Philippe, der Held aus dem Wallis

PhilippeWallis
Und ich dachte schon, die “Blick am Abend”-Macher meinten mich, der sie im letzten Jahr immer wieder mit News aus dem Wallis belieferte…

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15. Dezember 2010

Eingabefrist für Walliser Medienpreis

Am 10. Januar 2011 endet die Eingabefrist für den 3. Internationalen Walliser Medienpreis. Neu werden Arbeiten gewürdigt, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2010 publiziert wurden. Die Artikel sollen als PDF, die TV/Film- oder Radiobeiträge auf CD eingereicht werden. Bitte senden Sie Ihre Arbeiten mit diesem Formular an:

Informationsstelle Wallis
„Walliser Medienpreis“
Rue Pré-Fleuri 6, Case postale 288
1951 Sion
info@valais.ch

Zugelassen sind herausragende Artikel und Reportagen über den Schweizer Alpenkanton Wallis in deutscher, englischer, italienischer und französischer Sprache. Für die Gewinner in jeder Sprache stehen CHF 5’000.- zur Verfügung.
Zusätzlich wird im Bereich TV/Film- und Radioreportagen ein Sonderpreis vergeben. Zugelassen sind dabei Berichte in deutscher, englischer, italienischer und französischer Sprache.
Gestiftet wird die Auszeichnung von der Informationsstelle Wallis. Mit dem Preis für weltweit tätige und publizierende Journalisten will die Informationsstelle Wallis die Öffentlichkeit auf Tourismus, Wirtschaft und Natur des Alpenkantons aufmerksam machen.

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