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31. August 2010

Was ist dran am “jüdischen Gen”?

Die Sarrazin-Debatte wühlt Deutschland auf. Weshalb sind die Juden so stolz auf ihr “jüdisches Gen”? Weil es die Israel gefährdede These von Shlomo Sand, Professor für Geschichte an der Universität Tel Aviv, widerlegt. Dieser behauptet, die Bibel habe den Mythos des jüdischen Volk erfunden. Der Exodus der Juden aus Palästina habe gar nie stattgefunden. Die Palästinenser seien als konvertierte Juden die Ureinwohner des Landes, das sich Israel nenne. Was gegen Sand sprechen könnte, ist das DNA-Profil “Cohen Modal-Haplotyp”, das häufig bei Juden vorkommt. Gut möglich, dass sich dieses Profil aber erst in der Diaspora als “jüdisches Gen” manifestiert hat. Interessant im Zusammenhang mit der Cause Sarrazin ist auch dieser Artikel auf Polskaweb.

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2 Kommentare zu „Was ist dran am “jüdischen Gen”?“

  1. Matthias am 31. August, 2010 um 12:54 Uhr #

    “Gut möglich, dass sich dieses Profil aber erst in der Diaspora als “jüdisches Gen” manifestiert hat.”

    Auf welchen Fakten beruht diese Aussage?

  2. Philippe Welti am 2. September, 2010 um 12:19 Uhr #

    @ Matthias: Lebt eine Bevölkerungsgruppe lange Zeit isoliert, findet kein genetischer Austausch mit anderen Gruppen statt. Mutationen manifestieen sich in diesem Fall ausgeprägt zu eigenen Mustern. Das habe ich gemeint.

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