11. April 2010
Welchen Einfluss das Gehör auf die Leistung bei Läufen haben soll, ist mir schleierhaft. Aber gesteren verbesserte offenbar Kiptum den Gehörlosenweltrekord am Züri Marathon. Ob vielleicht am selben Wettkampf jemand den Weltrekord in der Kategorie, rotharige Legastheniker oder Linkshänder gebrochen hat? Offenbar hat diese Minorität keine Lobby. Genausowenig wie schwule Kurden zum Beispiel.
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9. April 2010
Im US-Bundesstaat Kentucky macht man Ernst mit einer Klage gegen den Heiligen Stuhl. Das Verfahren läuft seit 2004. Treibende Kraft dahinter ist der Anwalt William McMurry, der die amerikanischen Kläger, allesamt Opfer sexuellen Missbrauchs durch Geistliche vertritt. Sein Ziel: Benedikt XVI., der Stellvertreter Gottes, soll persönlich verhört werden über die Rolle der Kirche im Umgang mit den pädophilen Priestern. Auch wenn der Vatikan das Ansinnen juristisch zurückweist und sich auf die Immunität des Papstes beruft, so ist doch schon allein die Tatsache, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche unter Androhung von Beugestrafen vorzuladen ist, eine Image-Katastrophe – nicht nur in den USA.
Die Argumentation der Kläger stützt sich auf die Tatsache, dass die Kirchenführung mit der Geheimhaltung pädophiler Vergehen und aufgrund der grossen Nachsicht gegenüber so vielen Tätern die Situation erst heraufbeschworen hat, die es allen nachfolgenden Tätern ermöglichte, ihnen anvertraute Minderjährige zu missbrauchen. Dies ohne gravierende Folgen zu riskieren. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Kongregation für die Glaubenslehre. Gegründet, um Abweichungen vom rechten Glauben zu ahnden, war sie später auch für die Verfolgung sexueller Verfehlungen der Priester verantwortlich. Kardinal Ratzinger war während Jahren ihr ihr Präfekt. Man darf gespannt sein, wie sich die Sache entwickeln wird.
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8. April 2010
Ich ärgere mich immer wieder, wenn sich Journalisten zum Thema machen. Oder noch schlimmer: Journalisten interviewen andere Journalisten, die sich zu Experten für Dies und Jenes hochschwingen. Der Grund für dieses Verhalten: Man ist selbstverliebt. Einer, der dies auch zugibt, ist Mark van Huisseling. Immerhin. Und er hält seiner Zunft im “Klartext” den Spiegel vor. Recht hat er:
Mark van Huisseling: Ich finde es heuchlerisch, dass Journalisten kritisieren, ich würde zu viel über mich selber schreiben. Das ist die Grundvoraussetzung für einen Journalisten. Sonst sollen doch alle, die gut genug dafür sind, zum «Economist» gehen, wo es keine Autorenzeile gibt. Mal schauen, wie cool sie das finden.
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8. April 2010
“L’humanisation croissante de l’animal est porteuse de graves dérives”. Ce sont les mots de Philippe Welti, conseiller en communication à Zürich. Pas sûr, qu’il apprécie l’eyenimal. Ce spécialiste des médias a milité contre l’introduction d’un avocat des animaux. Pour lui, l’homme, déconnecté de la nature, et de ses dangers, est en train d’inventer une nouvelle place dans la société pour les animaux: celle de compagnon de vie. Un danger selon Philippe Welti.
Interview avec Radio Jura Bernois.
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6. April 2010
Er spielt in der U-1 und ist morgen genau 100 Tage alt. Trotzdem wurde bereits ein Fussballklub nach ihm benannt.
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6. April 2010
Am übernächsten Freitag gehts los: Allerdings frage ich mich, wie und wo ich Panini-Bilder tauschen soll. Nähert sich ein Mann in meinem Alter einem Schaulhaus-Pausenplatz, wird er heute doch gleich als katholischer Priester verdächtigt.
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4. April 2010
Die Mohammed-Karikaturen waren dagegen harmlos. Wie wohl die fundamentalistischen Christen darauf reagieren werden?
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