Der Telekommunikationsmarkt im Hochpreisland Schweiz ist umkämpft, und ich hätte auch gerne ein Iphone. Bloss: Bei meinem Mobilfunkanbieter Sunrise kann ich das gewünschte Telefon – im Gegensatz zu Swisscom und Orange – nicht kaufen. Bei der Sunrise-Hotline empfiehlt man mir deshalb eine Firma namens Iphoneservices. Telefonisch ist die Firma nicht zu erreichen. Auf meine Fragen per Mail gibt man mir freundlich Antwort – bis ich bestellte. Der Eingang meiner Bestellung wird mir allerdings nicht bestätigt, und auch mein Nachfragen per Mail gibts keine Antwort. 24 Stunden lange herrscht Funkstille. Als ich bei Sunrise anrufe und mich erkundige, wird mir dort beschieden, dass man die Firma Iphoneservices nicht kenne und auch nicht mit ihr zusammenarbeite. Inzwischen habe ich Abstand genommen von der Firma. Mein Iphone werde ich bei Digitec kaufen oder gleich zu einem anderen Mobilfunkanbieter wechseln.
Jahrelang hat der FC Bayern seine Spieler vornehmlich teuer eingekauft. Das Resultat: Mässige Leistungen und destruktiver Fussball, der den Zuschauern die Freude verdirbt. Für den Meistertital in Deutschland reichte das. Trotzdem jammerte man, allen voran Präsident Uli Hoeness, man könne aus finanziellen Gründen nie und nimmer mit den Top-Vereinen aus England, Spanien und Italien mithalten. Und dann kam erstmals seit Jahrzehnten ein Trainer, der nicht nur Motivator ist wie Klinsmann oder Rehagel, sondern der wicklich etwas von Fussball versteht. Der Holländer Louis van Gall macht das Unmögliche plötzlich möglich, wovon niemand zu träume wagte. Die Mannschaft spielt offensiv und attraktiv – und dies erst noch mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Irgendwas muss der FC Bayern in den letzten Jahren falsch gemacht haben. Die Vorstandetage muss sich Fragen gefallen lassen.
Santa Luzia bei Tavira in der Algarve ist die selbsternannte Capital del Pulpo. Nachts fahren die Fischer seit jeher von hier raus aufs Meer und holen die Krüge aus dem Wasser, gemütliche Höhlen, mit denen sie einige Woche zuvor die Tintenfischen geködert haben. Quintamar in der Nähe ist das Haus der Schweizerin Tami, die hier im Naturschutzgebiet Ria Formosa Wohnungen vermietet. Mehr über die Ost-Algarve im “Schaffhauser Intelligenzblatt”.
Ich habe sie ins Herz geschlossen. Meine Lieblingsblume, die kleine Herzblume, Dicentra Hybride. Im Pfingstrosengarten der Hochschule für angewandete Wissenschaften in Wädenswil kann man sie jetzt betrachten. Zum Blog der ZHAW gehts hier.
Obwohl sie sich hauptsächlich mit ihren Blogs beschäftigen, bleiben die meisten deutschen Blogger letztendlich unbedeutend. In der Schweiz ist es nicht anders. Der Glaubwürdigkeitsvorsprung der traditionellen Medien bleibt bestehen. Da können sich die Blogger sich noch so lange auf die Schulter klopfen und sich gegenseitig in ihrer Wichtigkeit bestätigen. Gestern publizierte die “FAZ” ein lesenswertes Dossier zum Thema “Deutsche Blogger”. >>> Vergrössern
Schweizer, die serbische Blechmusik spielen sind so etwas wie jodelnde Japaner. Stimmt nicht ganz. Tatsache aber ist: Die Schweiz entdeckt den Serben-Sound. Die Berner Band Traktorkestar ist dabei so erfolgreich, dass sie am legendären Blechmusik-Festival in Guca auftrat. So lüpfig kommt die Schweizer Voslksmusik nicht daher. Ich meine: Der Sound hat Zukunft. Nicht erst seit Stefan Hantel. Dass man auch traditionelle Schweizer Volksmusik serbisch aufpeppen kann, zeigt das folgende Video aus Guca.
“Einen Psychiater und Hirnforscher hatte man vor sich, der sich auf Neurosen und Depressionen spezialisiert und in dieser Eigenschaft sogar eine Zeitlang den berühmten spanischen Fußballklub FC Barcelona betreut hatte.”
Noble Zurückhaltung – das war einmal. “Nobler Zürcher Boulevard” ist heute angesagt. Wie sich die Schweizer Institution “NZZ” der Zeit anpasst in “Die Zeit”. Immerhin: Das Blatt hat Leser gewonnen.