Wie soll man da noch wissen, wer für welche Werte einsteht? Die Parteien im Stadtzürcher Wahlkampf besetzen alle die selben Themen. Man versucht es allen recht zu machen: KMU. Kinder, Familien und redet ein bisschen von Nachhaltigkeit und Liberalismus. Besonders tut sich dabei die Grünliberale Partei hervor. Ich kann jeden vestehen, der sich bei den Wahlen vom 7. März nur noch vom Aussehen der Kandidaten leiten lässt.
Vor einem Jahr sprach ich mit einem Österreicher über Genealogie. Der Mann meinte dann plötzlich nur kurz: “Wenn man aus einer Familie wie meiner kommt, dann lässt man die Finger von der Vergangenheit.” Jetzt weiss ich auch weshalb.
Es ist mir als Journalist auf einer Redaktion noch nie passiert, dass die Zeitung am nächsten Tag nicht erschienen ist. Jetzt trat das Undenkbare bei “Agéfi” ein. Und ich weiss jetzt auch, weshalb die Zeitung heute nicht im Briefkasten lag.
Suite à une importante panne d’électricité à Lausanne, nous n’avons pas pu imprimer hier soir.
Bin gespannt, ob das Blatt morgen den doppelten Umfang aufweisen wird.
Weshalb die Öffentlichkeit der Wissenschaft in Bezug auf den Klimawandel immer weniger traut. Nach den diversen PR-Disastern des IPCC, jetzt noch ein bisschen Munition für Coolists. Diesmal von Bjørn Lomborg.
Wer Schwarzgeld in der Schweiz versteckt, legt nicht primär Wert auf eine hohe Rendite. Denn diese ist marginal im Vergleich zu den Steuern, die im Herkunftsland entrichtet werden müssten. Davon haben Schweizer Vermögensverwalter jahrelang profitiert. Sie konnten hohe Verwaltungsgebühren verrechnen. Nun, da die Schweiz nicht mehr zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug unterscheidet, ist dieser zentrale Wettbewerbsvorteil Vergangenheit. Weshalb also sollen vermögende Ausländer ihr Geld weiterhin in die Schweiz bringen? Zum Artikel im heutigen “Tages-Anzeiger”…
Wie kommen Journalisten am einfachsten zu eindrücklichen Bildern? Man stellt eine Kamera in den Schnee und amüsiert sich über das, was passiert. Gut, uns, die wir Schnee gewohnt sind (und darauf vorbereitet), haut dies nicht aus den Moon Boots. Aber auf der Insel…Charlie Brooker rechnet mit der TV-Zunft ab.
Einen besseren Steilpass für die Konkurrenz gibts nicht. Mit der Stickeraktion gegen Zürcher Touristen in Davos können sich andere Destinationen als Zürich-freundlich positionieren. Wie lange es wohl dauert, bis diese im Bündnerland die Zürcher bewerben?
Der Double Cork entscheidt heute über den Gewinn der Gildmedaille im Freestyle an der Olympide (22.05 Uhr MEZ). Für all jene, die den Sprung mal ausprobieren möchten, hier eine kleine Anleitung von Shaun White, dem grossen Favoriten, dem allerdings der Zürcher Iouri Podladtchikov noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte.