25. Februar 2010
Eine Stadt sucht einen Hundekiller
Wenns um ein emotionales Thema wie Tierliebe geht, brechen in den Medien wieder einmal alle Dämme. Dabei entpuppte sich der Gift-Killer von Hunden auf dem Hönggerberg als gewöhnlicher Traubentrester, der auf den Feldern als Dünger ausgebracht worden war. Die ganze Aufregung für nichts. Wirklich? Die Medien glauben mit ihren vorschnellen Schüssen zu gewinnen. In Tat und Wahrheit velieren sie nur an Glaubwüdigkeit.






der nörgler am 25. Februar, 2010 um 16:35 Uhr #
ist ja auch fraglich, ob die ganze sache so gross geworden wäre, wenn das nicht der hund eines blickreporters gewesen wäre.
nachdenklich stimmen sollte vor allem, dass die vorschnellen urteile in anderen kontexten auch unschuldige menschen betreffen. die medien sind heute sehr schnell darin, einen schuldigen zu finden und den auch zu präsentieren. wie in vielen fällen gesehen ist die rehabilitierung unschuldiger im nachhinein praktisch unmöglich.
aber kann dem journi ja egal sein. er hat ja noch einen job…