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25. Januar 2010

Bin ich ein Tierhasser?

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Meine Artikel in “Bund” und “Tages-Anzeiger” lassen kaum jemanden kühl. Tiere sind ein hochemotionales Thema. Bloss: Ist man ein Tierhasser, wenn man die Einführung eines nationalen Tieranwaltes ablehnt? Ich meine: Nein. Ich mag Tiere. Deshalb habe ich ja auch keine Haustiere. Und sind Vegetarier nicht Plfanzenhasser, irgendwie?

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4 Kommentare zu „Bin ich ein Tierhasser?“

  1. Martin am 25. Januar, 2010 um 18:10 Uhr #

    Die Anwälte wollen mitverdienen und haben sich ein neues Geschäftsfeld erschlossen: Als staatliche Ankläger wollen sie den Menschen zum Wohle der Tiere an den Kragen. Geschickt haben sie mit den Tierschutzorganisationen lobbyiert. Der Kanton Zürich hat bereits einen Tierschutzanwalt.

    Wie sind eigentlich die Erfahrungen mit dem Tierschutzanwalt im Kanton Zürich?

    «Anwälte wollen mitverdienen» halte ich nicht für korrekt. Im Gegenteil, wo heute allenfalls noch freiberufliche Rechtsanwälte in Tierschutzanliegen tätig sind, wäre es in Zukunft in allen Kantonen eine staatliche Behörde mit einer entsprechenden (und wohl ständig expandierenden) Zahl von Juristen.

    Nebenbei: Schön, dass durch das Bildchen im Zeitungsartikel der Name des Bloggers hier endlich ein Gesicht erhält! :)

  2. Philippe am 26. Januar, 2010 um 07:49 Uhr #

    @ Martin: Gut, es ist davon auszugehen, dass jeder vom Tierschutzanwalt Angeklagte sich auch wieder einen Anwalt nehmen wird. In diesem Sinne profitieren auch die Anwält in der freien Wildbahn.

  3. Martin am 26. Januar, 2010 um 15:50 Uhr #

    @Philippe: Wieso argumentiert eigentlich niemand mit den bisherigen Erfahrungen, die im Kanton Zürich gesammelt wurden? Ich weiss nicht, ob sie positiv oder negativ waren, wissenswert wären sie aber in jedem Fall.

    http://www.afgoetschel.com/de/tieranwalt.html ist wenig aussagekräftig; man lernt im Wesentlichen, dass Dr. Goetschi die Tätigkeit als staatlich alimentierter Tieranwalt in der Schweiz etabliert hat.

    So wird der Tieranwalt wohl mit grossem Volksmehr eingeführt werden, tatsächlicher Nutzen hin oder her …

  4. Philippe Welti am 26. Januar, 2010 um 16:14 Uhr #

    Eines muss man ja sagen: Tierschützer und Tieranwälte betreiben seit Jahren ein hervorragendes Lobbying.

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