21. Dezember 2009
SP, FDP, CVP: “Arena”-untauglich
Die Parteien beschweren sich, dass die SVP mit ihren Exponenten überproportional in der Arena vertreten ist und werfen Moderator Reto Brennwald vor, bei der Auswahl parteiisch zu sein. Die Redaktion der “Arena” hat primär die Einschaltquoten im Visier und greift nicht Partei. Das Problem liegt als weniger an der Sendung als an den Vertretern von FDP, CVP und SP. Seit Bodenmann hat die SP keinen Arena-tauglichen Parteipräsidenten mehr gehabt. Levrat spielt den welschen Gewerkschaftszampano, ist aber ohne Ausstrahlung, Pelli und Darbellay reden viel und sagen wenig. Wer in der Arena auftreten will, muss sich den Gegebenheiten anpassen. Das Fernsehen hat sich bereits in den 90er Jahren gewandelt. Die kuscheligen Diskussionsrunden von früher sind längst vorbei. Nur haben das SP, FDP und CVP immer noch nicht begriffen.






Ronnie Grob am 21. Dezember, 2009 um 15:42 Uhr #
Das ist das eine, das andere ist, dass es gar nicht stimmt, dass die SP, FDP und CVP unterproportional vertreten sind.
http://blog.ronniegrob.com/2009/12/20/die-arena-auftritte-der-parteien/
Klaus Rozsa am 21. Dezember, 2009 um 16:14 Uhr #
Die Unterwürfigkeit mit der Journalisten des SF – nicht nur Reto Brennwald – Politikern und insbesonders Herrn Blocher begegnen, ist unprofessionell. Der auf allen Kanälen geifernde Blocher ist nicht nur im Fernsehen völlig überproportional vertreten!
Philippe Welti am 21. Dezember, 2009 um 16:49 Uhr #
@ Ronnie: Ganz deiner Meinung.
@ Klaus: Brennwald schaut für sich und seine Quote (was nicht heisst, dass ich die “Arena” besonders soll finde). In diesem Sinne ist er schon professionell.
Philippe Welti am 21. Dezember, 2009 um 16:55 Uhr #
Ronnie Grob führt den Beweis: Die Parteien treten proportional zu ihren Wähleranteilen in der “Arena” auf.
Philippe Wampfler am 21. Dezember, 2009 um 19:32 Uhr #
Nicht ganz – wenn man richtig rechnet und z.B. Köppel auch dazuzählt… (siehe meinen Blog). Die mangelnde Auftrtittskompetenz vieler PolitikerInnen ist sicher Teil des Problems.