Medien und PR: Verstehen, was ist.

28. November 2009

So braun sind die Schweizer Grünen

Unter Umweltschützern gab es schon vor Jahren fremdenfeindliche Tendenzen. Heimat und der Natur sollten vor zu viel Fremdem ferngehalten werden. Jetzt feiert der xenophobe Umweltschutz seine Auferstehung in der Person von Bastien Girod. Dieser sorgt sich um die Bevölkerungskapazität der Schweiz. Für ihn ist das Boot voll – wie damals für Valentin Oehen, Begründer der fremdenfeindlichen Nationalen Aktion und Mitstreiter James Schwarzenbachs. Was Boris Zürcher, Chefökonom von Avenir Suisse, in seinem heutigen Artikel im “Magazin” nicht sagt: Dass Girods Haltung in Umweltschutzkreisen Tradition hat, ist den Medien nicht aufgefallen. Grund: Der Horizont der meist jungen und schlechtbezahlten Schreibknechte ist zu wenig weit. Tatsache ist: Mit seinem gegen die Ausländer im Land gerichteten Vorschlag, bietet Girod dem braunen Bodensatz bei den Grünen eine neue Heimat. Die Zustimmung für Girod von rechts ist ein Zeichen dafür, dass sich seit Valentin Oehen und James Schwarzenbach wenig verändert hat.

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