Weblog-Archiv für den 27.November 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

27. November 2009

Walliser Weinbrüder in der Üsserschwiiz

Weinbrueder2
Nirgendwo wird dem Wein in so schönen Worten gehuldigt wie im Wallis. Manchmal wird diese Kunst auch exportiert. So, gestern nach Zürich, wo im Landesmuseum das jährliche Chapitre des Ordre de la Channe stattfand. 14 Männer und Frauen wurden dabei zu Ehrenrittern des Ordens geschlagen. Sie haben sich damit verpflichtet, lebenslänglich Botschafter des Walliser Weines zu sein. Mehr…

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27. November 2009

Der tolerante Koran

Im Vorfeld der Minarett-Initiative wurden von den Befürwortern selektiv Suren aus dem der Koran verwendet, um den Islam als kriegerische und gefährliche Religion zu brandmarken. Es geht auch anders. Der Koran zeigt sich vielenorts als tolerantes Buch. Einige Beispiele:

Über Glaubende und Nichtglaubende

Weder die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern noch die Götzendiener haben es gern, dass euch von eurem Herrn Gutes offenbart wird. Gott schenkt seine Barmherzigkeit, wem er will. Gottes Geschenke sind gewaltig. [2:105]

Wenn sie hören, was zum Gesandten herabgeschickt worden ist, siehst du ihre Augen – wegen der Wahrheit, die sie erkannt haben – vor Tränen überfliessen. Sie sagen: “Unser Herr, wir glauben, zähle uns zu den Bezeugenden.” [5:83]

Einige sagen: “Niemand wird ins Paradies eingehen ausser jenen, die Juden oder Christen sind.” Das sind nur ihre eigenen Wünsche. Sag: “Bringt doch euren Beweis vor, wenn ihr die Wahrheit sagt!” Wer sich jedoch Gott aufrichtig ergibt und rechtschaffen ist, dem steht bei seinem Herrn Lohn zu. Sie brauchen keine Angst zu haben, und sie werden nicht traurig sein. Die Juden sagen: “Die Christen haben keine Grundlage für ihren Glauben.” Und die Christen sagen: “Die Juden haben keine Grundlage für ihren Glauben.” Dabei lesen sie doch in gleicher Weise die Schrift. Diejenigen, die kein Wissen haben, sagen dasselbe. Aber Gott wird am Tag der Auferstehung über das entscheiden, worüber sie uneinig waren. [2:111-113]

Vom Umgang mit Menschen, die anders glauben oder Gott leugnen

Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der rechte Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg. Wer also die Götzen verleugnet und an Gott glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Gott hört und weiß alles. [2:256]

O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf dem Weg Gottes im Land umherwandert, so stellt die Lage eindeutig fest und sagt nicht zu dem, der euch den Frieden anbietet: »Du bist kein Gläubiger«, im Trachten nach den Gütern des diesseitigen Lebens. Gott schafft doch viele Möglichkeiten, Beute zu erzielen. So seid ihr früher gewesen, da hat Gott euch eine Wohltat erwiesen. Stellt also die Lage eindeutig fest. Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. [4:94]

Ich verehre nicht, was ihr verehrt. Auch ihr verehrt nicht, was ich verehre. Weder ich werde verehren, was ihr verehrt habt. Noch werdet ihr verehren, was ich verehre. Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion. [109:1-6]

Koran

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27. November 2009

Dylan: “Musikjournalisten haben keine Ahnung”

Bob Dylan mag ein ganz traditionelles Weihnachtsessen, kauft Geschenke in letzter Minute ein und bezeichnet einen Schlitten als sein schönstes Weihnachtsgeschenk. Ziemlich unaufgeregt und gewöhnlich, was der Musiker in einem Exklusivinterview in einem US-Strassenmagazin sagt. Einen Seitenhieb auf die Tausenden Dylanologen und Musikkritiker, die jede seiner Aussagen bedeutungsschwanger interpretieren, kann er nicht lassen: Seine Kritiker hätten keine Ahnung von seinem Werk.

They would have no gut level understanding of me and my work, what I can and can’t do – the scope of it all. Even at this point in time they still don’t know what to make of me.


Wie er mag auch ich Gedichte, die sich reimen. Gut, wird das wieder einmal gesagt.

I love rhyming for rhyming sake. I think that’s an incredible art form.

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