24. November 2009
Auf Napoleons Hut im Jura

Unser Ausflug ins neuenburgische Val de Travers war auch ethnologisch interessant. Man frägt sich, wovon die Leute im Tal leben. Arbeitsplätze scheint es kaum zu geben. Armut, wohin man schaut. Die meisten Menschen, denen wir begegnet sind, rauchen – ein sozio-ökonomischer Indikator für Armut und Bildungsferne. Im Val de Travers erwartet man im November auch einfach keine Besucher. So gestaltete sich denn am letzten Sonntag unsere Suche nach einem Hotel nicht ganz einfach. Schlussendlich landeten wir auf dem Hut Napoleons oberhalb von Fleurier. Unsere Sucherei wurde dann aber mit einer phantastischen Aussicht auf das Val de Travers belohnt. Ich kann das Haus nur empfehlen. Das Hotel hat eine bewegte Namensgeschichte: “Qùva del pôr” (Schweineschwanz), “Le Mont de Sassel”, le Rigi neuchâtelois und schliesslich Chapeau de Napoléon. Der Grund: Der Hügel, auf dem es liegt, erinnert an einen Hut. Das Suchen hat sich auf jeden Fall gelohnt.






