25. Oktober 2009
…weil ich umziehe und meine Noch-Wohnung nicht von einer “Raumpflegerin” gepflegt, sondern von einer Putzfrau geputzt werden soll. Eine Putzfrau will mit putzen Geld verdienen. Es ist ihr dabei egal, ob ich sie als “Raumpflegerin” oder Putzfrau bezeichne. Nur sehen das die selbsternannten Beschützer der Putzfrauen vor Diskriminierung nicht so. Vielleicht sollten Sie mal mit einer Putzfrau reden.
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25. Oktober 2009
Im Schweinegrippe-Hype haben sich die Medien in diesem Sommer selber übertroffen. Und jetzt? Irgendwie findet die Schweinegrippe nicht statt. Und wenn doch einmal, dann erfahren sie nichts davon. Beispiel gefällig: Der Kindergarten Egelsee in Bern. Dort sind vor 10 Tagen 15 von 23 Kindern an der Schweinegrippe erkrankt. Bloss hats kaum jemand bemerkt. Die Grippe verlief relativ harmlos. Da zu spät erkannt, dürften sich einige andere Personen angesteckt haben. Vorgestern erst haben die Eltern dann ein Merkblatt zur Schweinegrippe erhalten. Einfach nur bernische Langsamkeit, oder ein Versagen des Schweinegrippe-Alarmsystems?
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25. Oktober 2009
China wächst immer noch. Und zwar Stramm auch in der Krise. Kürzlich sagte mir eine Managerin eines China-Aktienfonds, sie rechne mit einem Wachstum von 8 Prozenten in diesem Jahr. Aus China höre ich anderes. Zum Beispiel dies:
Mit einem Export-Anteil am BIP von rund 40 Prozent und massiv eingebrochenen Exporten gelingt es der chinesischen Regierung nur durch Billionen-USD-Investments das Wachstum aufrecht zu erhalten. Ohne Wachstum habe die Millionen von Menschen, die jedes Jahr in die Städte ziehen, keine Arbeit. Es drohen massive Probleme. Der staatliche Wirtschaftsstimulus fliesst – finanziert über die fünf Staatsgrossbanken – in die Infrastruktur. Damit ist zwar Wachstum fast schon exakt prognostizierbar, aber auch ein gigantischer Strukturwandel verbunden, der in den Regionen, wo die Fabriken leer stehen. in keiner Weise verdaut ist. Für die kommenden zwei Jahre wird es in China wirtschaftlich weiterhin gut aussehen. Dann aber droht der Regierung irgendwann das Geld ausgehen, und wenn die Weltwirtschaft nicht anspringt, wird es auch hier eher düster aussehen. Man sagt zwar China sei reich – 2.500 Milliarden USD, wenn die Regierung aber nur 2.000 USD für jeden Chinesen für die angekündigte Gesundheitsreform und Pensionssicherung in die Hand nimmt, ist alles verbraucht. Per capita ist die Decke daher dünner, als man meinen würde, und rechnet man die neuen Bankdarlehen in die Staatsschulden ein, dann wackelt auch in China einiges.
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