19. Oktober 2009
Zürichs grösste graue Maus
Am Tag als ich in die Ferien verreiste. Ok, das ist jetzt schon ein paar Tage her. Trotzdem.
19. Oktober 2009
Am Tag als ich in die Ferien verreiste. Ok, das ist jetzt schon ein paar Tage her. Trotzdem.
19. Oktober 2009
Nach einer Woche Ferien in der Algarve stelle ich fest: Immer mehr Schweizer leben in Portugal vom Tourismus. Tami (Bild, mit ihren Kindern) ist heute eine von fast 3′000 Schweizern, die in Portugal leben – Tendenz steigend – die meisten in der Algarve. Allein um das Städtchen Tavira haben sich rund ein Dutzend Schweizer niedergelassen, die hier touristische Dienstleistungen anbieten. Weshalb gerade Portugal und in der Ost-Algarve? Hier ist der Massentourismus ein Fremdwort. Im Gegensatz zur West-Algarve um Albufeira und Portimao, wo der Tourimus hässliche Spuren hinterlassen hat, dominiert hier die Natur. Nahe des Meeres und des historischen Städtchens Tavira vermietet die 38-Jährige Tami heute Ferienwohnungen im Naturpark Ria Formosa. Dieser erstreckt sich zwischen Faro und der spanischen Grenze auf 16‘000 Hektaren. Das Geschäft mit dem sanften Tourismus auf dem ehemaligen Bauerngut Quintamar läuft gut. Tamis Trumpf: Der Schwimmteich vor dem Haus, an dem sich auch schon mal ein Storch auf der Durchreise nach Afrika niederlässt. „Massentourismus ist an der Ost-Algarve ein Fremdwort. Wir setzen auf naturnahen Tourismus. Das lieben gerade die Schweizer, die diesen Sommer vermehrt hierher kommen“, sagt Tami. Den Trend bestätigt auch der Berner Franz Nyffenegger (42). Er erfreut sich ebenfalls steigender Nachfrage seiner Wohnungen im Fischerdorf Santa Luzia und weiss auch warum: „Das Preisniveau ist erträglich, die ist Natur intakt, Leute sind freundlich, das Meer sauber und das Klima angenehm milde – gerade im Winter.“ Wie auch Angela und Katharina, die beide mit Einheimischen verheiratet sind, denkt auch er nicht an einer Rückkehr in die alte Heimat.