17. Oktober 2009
Ria Formosa, Algarve
“Sotavento” nennen die Portugiesen den im Windschatten der Südküste der Algarve liegenden Streifen. Er blieb von den negativen Auswirkungen des Fortschritts noch weitgehend verschont. Hier, zwischen Faro und der spanischen Grenze, erstreckt sich auf 16 000 Hektaren der Naturpark Ria Formosa: kilometerlange, menschenleere Sandstrände und einsame Inseln. Die Lagunenlandschaft Ria Formosa entstand erst nach dem letzten grossen Seebeben 1755 und ist seit den Achtzigerjahren geschützt. Die Lagunen und Kanäle ziehen sich bis nach Tavira und sind ein Paradies für Vögel. Im Reich der Muscheln und Pflanzen können Besucher nicht nur Flamingos, Kraniche, Kormorane und Löffelreiher beobachten, auch das europäische Chamäleon ist hier zu Hause. Und so manchen Storch veranlasst der reich gedeckte Tisch dazu, sich den mühsamen Weiterflug nach Afrika zu sparen. Mehr…





