Weblog-Archiv für den 12.Oktober 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

12. Oktober 2009

Köppel im Palästinensertuch

KoppelPalijpgWas bleibt, ist das Bild von Roger Köppel im Palästinensertuch. An seine Worte wird man sich bald nicht mehr erinnern. Will er sich als Palästinenserfreund anbiedern? Ist er bloss erkältet? Oder wurde er stilistisch schlecht beraten? Fragen die vom Thema ablenken. Dabei wäre es an der Zeit, die notwendigen Diskussionen über Einwanderung, Toleranz und Integration in der Schweiz zu führen, die in Holland längst offen debattiert werden. Rassismus sieht im Plakat der Anti-Minarett-Initiative nur, wer ihn sehen will. Tatsache ist: Im Gegensatz zum Christentum hat der Islam keine breite Aufklärung erlebt. Trotzdem wird er von der Mehrzahl der Muslime in einer weltlichen Form gelebt. Minarette brauchts dazu eigentlich nicht. Trotzdem gibt es sie hierzulande bereits. Müssten Sie bei Annahme der Initiative abgebrochen werden. Was sagt eigentlich heute die Raumplanung mit ihren Überbauungszonen dazu?

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12. Oktober 2009

Was Muslimas wirklich wollen


Was unterscheidet eigentlich die moderaten Muslime von den Fundamentalisten, frage ich mich beim Betrachten des Gesprächs auf Muslimah Dilemma TV. Es geht um eine Studie von Frau Dalia Mogahed, einer Beraterin von Barack Obama in Fragen zum Islam.

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12. Oktober 2009

Vom Schutzengel zum Höllenegel

HemiVatikanEinst war er als Schweizergardist der Schutzengel von Papst Johannes Paul II. Später vertauschte er die Hellenbarde gegen das Motorrad und musste bei einem Unfall selbst einen Schutzengel in Anspruch nehmen. Seit einem Jahr ist “Hemi” Präsident des Motorradclubs Hells Angels in Zürich. Ein Augenschein vor Ort zeigt: Die Hells Angels sind ein ganz normaler Verein. „Hemi“ kämpft gegen Vorurteile und ein Verfahren gegen den Klub, in dem es auch seit fünf Jahren noch keine Anklage gibt. Stationen eines kurvenreichen Lebensweges.
Er ist ein Hüne, doch sein martialisches Äusseres mit Lederjacke und Tätowie-rungen, das manche brave Bürger erschreckt, täuscht: „Hemi“ ist ein zurück-haltender, zuvorkommender Gesprächspartner, der sich sehr gewählt auszudrücken versteht. HemiZHPure Abenteuerlust sei es gewesen, dass es sich damals nach der Rekrutenschule bei der Schweizergarde gemeldet habe: „Ich wollte etwas erleben“, sagt der 39-Jährige. Davon ist er überzeugt: Als er von seinem Motorradunfall in England erzählt, als er frontal in ein entgegenkommendes Auto prallte, müsse er einen Schutzengel gehabt haben. Dabei war er bis vor wenigen Jahren selber einer gewesen: Als Schweizergardist im Vatikan beschützte er von 1991 bis 1993 Papst Johannes Paul II, genoss eine Kampfsportausbildung und begegnete Bill Clinton sowie anderen Staatsgrössen. Mit dem Papst habe er auch einige Male ein paar Worte gewechselt. „Nichts längeres, ich hatte eine Auftrag zu erfüllen“, sagt „Hemi“, ganz Soldat. Sein Leben im Vatikan genoss der junge Schweizer sichtlich. Die zwei Jahre in Rom hätten ihn Disziplin gelehrt, eine Tugend, die ihn ein Leben lang begleitet hat. Zudem lernte er dort italienisch und machte die Töff-Prüfung. Noch heute zieht es ihn in den Ferien nach Italien. „Hier habe ich zwei sehr wichtige Jahre verbracht, der Dienst im Vatikan war eine hervorragende Lebensschule“, sagt er. Mehr…

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