Weblog-Archiv für den 18.September 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

18. September 2009

Dirty Harry mit dem Alter immer besser

Harald Schmidt hat ohne Oliver Pocher Peter zu alter Form zurückgefunden. Gottseidank!

Zur letzten Sendung.

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18. September 2009

Es braucht keine “Frauenzeitung“

Am Schluss hat es Sarah Stutte gemerkt. Sie ist überzeugte Feministin. Deshalb kämpfte die 31-Jährige Jahrelang für das Überleben der „Fraz“, der „Frauenzeitung“. Erfolglos offenbar, denn die „grösste feministische Zeitschrift“ hat ihr Leben ausgehaucht. Der Grund: Die Zeitung war nahezu unbekannt,  es fehlte an Inserenten und Abonnenten. Mit anderen Worten:  Ausser ein paar Hardcore-Feministinnen war kaum jemand bereit da für Geld auszugeben. Die Welt wird immer komplexer, die „Fraz“ blieb ein Einthemenblatt.  Redaktionsleiterin Stutte hadert mit dem Schicksal. Aus ihrer Sicht braucht es die „Fraz“ in einer Welt, in der meisten Frauen von Männern unterdrückt werden und im Job unterbezahlt sind. Für diese Opfer beutete sich die Journalistin selber aus, indem sie sich einen Hungerentschädigung zugestand. Was tut man nicht alles, wenn man auf einer Mission ist? Bloss: Im Biotop mit ihren femistischen Mitkämpferinnen muss ihr entgangen sein, dass sie mit der trocken-intellektuellen „Fraz“ die einfache Frau von der Strasse nicht erreichte. Tatsache ist: Die „Fraz“ braucht es nicht. Sie wurde an ihrem Zielpublikum vorbeiproduziert. Jetzt sucht die Journalistin eine neue Stelle bei einer Zeitung. Mein Rat: Sie sollte sich besser eine Stelle bei einer Interessensorganisation suchen. Was es heute braucht, sind Journalisten, die ohne blinden Fleck unvorhereingenommen an eine Sache gehen.

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18. September 2009

Geronto-Medien in der Schweiz

Nicht nur der “Tagesschau” sterben bald die Zuschauer aufgrund von Überalterung weg. Auch der “Blick”, führend nur, als er noch alleine das Feld des Boulevards beackerte, bedient nur noch die Alten mit Homestories über Schweizer Cervelat-Promis wie zum Beispiel

Bemüht, ständig neue Promis aufzubauen, hat man nun mit Markus Siegler (Jahrgang 1958) einen jungen 50er entdeckt, dem man die sogar Hochzeit bezahlte. Tatsache ist: Die Jungen kennen die “Blick”-Lieblinge kaum noch. Und falls doch, so interessieren diese nicht. In urbanen Gebieten, wo 75 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben, widmen sich junge Leser lieber “20 Minuten”. Der “Blick” ist heute eine Zeitung für die Landbevölkerung, die keinen Zugang zur Gratiszeitung hat.

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