Weblog-Archiv für den 11.August 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

11. August 2009

Was sind schon 1100 Höhenmeter?



Was sind schon 1100 Höhenmeter? Auf dem Augstbordpass (2894m) erreichen wir den Kulminationspunkt unserer Wanderung. Oben angekommen bin ich fit wie nie und könnte locker noch aufs Schwarzhorn. Jetzt nur nicht übermütig werden. Deshalb steigen wir runter in Richtung Embd. Bis Varallo sinds noch rund 100 Kilometer. Ich gehe, inzwischen drei Kilo leichter, zurück nach Zürich und schliesse mich am Donnerstag der Gruppe wieder an.


Blick vom Augustbordpass in Richtung Meidpass auf der anderen Seite des Turtmanntales.

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11. August 2009

Über den Meidpass



Das Wandern fällt am vierten Tag schon etwas immer leichter. Nach dem Meidpass gehts 972 Meter runter bis nach Gruben, wo wir im Hotel Schwarzhorn übernachten. Unterwegs begegnen uns diese Eringerkühe, bevor wir uns in der Kapelle von Gruben ausruhen.



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11. August 2009

Für alpine Feinschmecker: Cabane Bella Tola


Immer schön an Gott denken und nicht den Blick senken: 10 Stunden und 2000 Höhenmeter nach unserem Abmarsch in Crans-Montana erreichen wir unser Ziel. Blick nach der Ankunft von der Cabane Bella Tola ob Chandolin im Wallis (Bild oben). Die Alpe d’Huez unserer Tour. Die Cabane wird von Franzosen geführt, was sich in der Gastronomie und der Zubereitung des Lunchpaketes am nächsten Tag niederschlägt: Mit so viel Liebe zubereitete Sandwiches habe ich nie mehr gekriegt. Am nächsten Tag geht es weiter bergauf, das Nebelmeer lassen wir hinter uns zurück. Die Blasen des ehemaligen Papst-Gardisten – nein, es ist nicht derjenige, der heute ein Hells Angel ist – schmerzen nicht mehr.

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11. August 2009

Allein unter Katholiken…



Sechs Walliser Katholiken und ein Protestant auf Pilgerreise von Spiez nach Varallo: Auf dem Bild beim Aufstieg von der Iffigenalp auf den Rawilpass. Danach gings weiter bis Crans Montana, wo wir übernachteten. Raphaelas Gebete haben offenbar genützt: Der heilige Christophorus hat ihr den Rucksack tragen geholfen. “Ich spüre die Last schon fast nicht mehr”, so die Pilgerin aus Brig-Glis.

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11. August 2009

Christophorus im Berner Oberland


Der heilige Christophorus in der Schlosskirche von Spiez: Das freigelegte Fresko des Schutzheikligen der Pilger als Indiz für die alte Pilgerroute vom Thunersee zum “Neuen Jerusalem” in Varallo über 220 Kilometer. Raphaela kostet Zwetsch vom Baum beim Pfarrhaus von Boltigen im Simmental. Ein anderer Walliser, Hans-Peter, auch er ein Walliser und Santiago-Pilger mit einem grossen Herz für das schwache Geschlecht, erteilt ihr die Absolution.
Mehr: www.alpevents.ch
Übrigens: Der Pilgerweg von Spiez nach Varallo wurde unterstützt von Interreg, einer Gemeinschaftskommission der EU, die sich der Förderung von grenzüberschreitenden Projekten veschrieben hat.

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