31. August 2009
An “Zwölf” kommt keiner vorbei
Das Fussballmagazin “Zwölf” hat gestern einen neuen Leser hinzugewonnen. Es ist Sepp Blatter, FIFA-Präsident, und der grösste lebende Walliser von Weltformat.
31. August 2009
Das Fussballmagazin “Zwölf” hat gestern einen neuen Leser hinzugewonnen. Es ist Sepp Blatter, FIFA-Präsident, und der grösste lebende Walliser von Weltformat.
31. August 2009
So etwas gibt es nur in der Schweiz: Am Sepp-Blatter-Turnier in Ulrichen im Wallis, wo ich gestern weilte, gibt es keine VIP-Zone, keine Abschrankungen und man duzt sich. FIFA-Präsident Sepp Blatter sowie ehemalige und aktuelle Fussballstars sind an dem familiären Anlass auf Tuchfühlung mit den rund 1000 Fans und Freunden Sepp Blatters, die sich in dessen Heimatort im Goms eingefunden haben. Und plötzlich hat man das Gefühl, dass das Milliardenunternehmen FIFA, geführt als eingetragener Verein im Sinne des Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, ein Dorfverein wie jeder andere ist.

Ottmar Hitzfeld, Sepp Blatter, Günter Netzer suchen im Zelt Schutz vor der Sonne.
31. August 2009
Seit heute steht fest: nach Gspon im Wallis findet die zweite Bergdorf-Europameisterschaft im Fussball in Kleinarl, der Heimat von Annemarie Moser-Pröll statt. Zwischen dem 24. – 27. Mai 2012 spielen wieder Amateurteams aus europäischen Bergdörfern um den EM-Titel der Bergdörfer. Mit FIFA-Präsident Sepp Blatter haben die Organisatoren bereits einen wichtigen Unterstützer ihrer Idee gefunden. Dass an der ersten EM in Gspon auf über 2000 Metern über Meer auch Niederländer mitmachen durften, zeigt: Die Definition eines Berges ist immer relativ.
28. August 2009
In Bern sollen die Medien gefälligst die Pläne der Regierung unterstützen. Der Berner “Bund” hat dies nicht getan und es gewagt, den Milliardenteuren Ausbau des Bahnhofs Bern zu kritisieren. Muss sich die kantonale Baudirektorin Barbara Egger gefallen lassen? Ich meine: Ja, denn wir leben nicht in Nordkorea und halten die Meinungsfreiheit hoch. Die SP-Magistratin meint: Nein, denn im Bernbiet kritisiert man die hohen Damen und Herren nicht ungestraft. Deshalb hat sie jetzt gegen den “Bund” beim Presserat Beschwerde eingereicht. Einen grössern Fehler kann sie kaum machen. Die logische Reaktion des Mediums: Chefredaktor Artur K. Vogel veröffentlicht einen Kommentar und weicht kein Yota von der publizsitischen Linie seines Blattes ab. Fortsetzung folgt.
Die Berner Regierung, allen voran Barbara Egger, so könnte man meinen, lebt immer noch im Ancien Régime. Die Frage sei erlaubt: Hat die Regierungsrätin eigenmächtig gehandelt? Falls nein: Wer hat sie beraten?
28. August 2009
Der tiefe Fall von Bankern und Finanzjongleuren heute im Magazin der ” Süddeutschen Zeitung”. Ein Schweizer ist auch darunter. Mehr…
28. August 2009
Hunderttausende bewusste Konsumenten werden allein gelassen. Erdbeeren aus der Schweiz oder aus Spanien? Und was ist mit biologisch produzierten Früchten aus dem Ausland? Die Umweltorganisationen machen es sich zu einfach: Sie proklamien globales Denken und lokales Handeln. Tatsache ist: Nicht alles, was von weit her geholt wird, ist des Teufels und schadet der Umwelt. Eine Studie der Lincoln-Uni in Neuseeland ergab: Um eine Tonne Schaffleisch in Grossbritannien zu produzieren, werden 2849 Kilos CO2 verbraucht. Für dieselbe Menge in Neuseeland bloss 688 Kilos. Die 11’000 Meilen Seeweg verschlechten die CO2-Bilanz des neuseeländischen Fleisches nicht massgeblich.
28. August 2009
Er ist der grösste Walliser seit Kardinal Matthäus Schiner. Das weiss man im Wallis. Und so tritt man als Journalist auch an zur Audienz an, in der der FIFA-Präsident von sich in der dritten Person spricht.
Wenn Sepp Blatter ruft, dann kommen sie alle in seinen Heimatort Ulrichen im Goms, wo am Sonntag das Sepp Blatter-Turnier stattfindet.
Selber mitspielen werden auf FIFA-Seite die folgenden Grössen:
Franz Beckenbauer, Michel Platini, Karl-Heinz Riedle, Gilbert Gress, Murat Yakin, Stephan Lehmann, Alain Geiger, Jean-Paul Brigger, Rino Hischier, Roberto Perna, Georges Bregy, Prisca Steinegger, Petar Aleksandrov, Karl-Heinz Riedle, Kubi Türkyilmaz, Stéphane Chapuisat, Ruedi Elsener und Walter Gagg (Trainer)
Hier gehts zum Programm.
27. August 2009
Wer gut aussieht, kommt besser an – auch in der Politik. Gesicht und Auftreten der Politiker sind für die meisten Wähler ausschlaggebender als deren Kompetenz oder politisches Programm. Tatsache ist: Der Wunsch nach äusserlicher Schönheit gehört zum Menschen wie sein Streben nach inneren Werten. Davon prüftiert die Schönheitschirurgie. Eine gelungene Schönheitsoperation ist daran zu erkennen, dass sie – ähnlich wie ein gut aufgetragenes Make-up – die Person zwar attraktiver macht, jedoch nicht künstlich oder gar aufgesetzt wirkt. Wir haben am Modell ausprobiert, was die ästhetische Chirurgie ausrichten könnte und die “Problemzonen” der Berner Ständerätin Simonetta Sommaruga, Schlupflider und Krähenfüsse, angepasst. Das Ergebnis ist eindeutig: Dei Frau sieht jünger, wacher und dynamischer aus. Ob die Politikerin allerdings so als Nachfolgerin von Moritz Leuenberger dreinst zur Bundesrätin gewählt wird, hängt noch von anderen Faktoren ab.
Vorher:

Nachher:

26. August 2009

“Alles Experten waren ratlos”: Den Widerspruch in sich findet sich in der heutigen “Berner Zeitung”. Massnahmen seien keine nötig. Zu diesem Schluss ist eine Untersuchungskommission gekommen. Aha. Eine Frage, der die “Berner Zeitung” nicht nachgegangen ist: Wie lange sind ratlose “Experten” eigentlich noch Experten? Schade, finde ich.
26. August 2009
Ethiad Airways konnte den Image-Gau abwenden – ein Meisterwerk der Kommunikation: 2007 crashte ein Airbus 430-600 der Gesellschaft, ohne je eine Sekunde in der Luft gewesen zu sein, bei Panne im Test in eine Schutzmauer. Die wichtigsten Medien in Frankreich und der Welt schweigen. Mehr…



