31. Juli 2009
Wenn schon Scheidung…
Nach der Heirat ist auch die Scheidung herzberührend. Und hier die Urheberschaft des viralen Videos.
31. Juli 2009
Nach der Heirat ist auch die Scheidung herzberührend. Und hier die Urheberschaft des viralen Videos.
31. Juli 2009
Eindeutiger konnte der Kameramann mit seinem T-Shirt in der Sitzung des koratischen Kabinetts seine Haltung nicht demonstrieren:
“I don’t need sex, my government is fucking me every day.”
Premierministerin Jadranka Kosor forderte darauf die Medien zu mehr Respekt gegenüber den Politikern auf. Die Frage bleibt offen, ob die kroatische Regierung auch Respekt gegenüber ihren Minderheiten zeigt. Überigens: Gemäss kroatischen Medien sagte der Kamermann, es sei das einzige saubere T-Shirt gewesen, das er an diesem Tag gehabt habe. Es half ihm wenig. Er wurde von seinem Sender RTL entlassen.
31. Juli 2009
Wie funktioniert eigentlich virales Marketing im Web? Ganz einfach: Ein Filmchen muss Kult werden, indem es die Herzen der Zuschauer berührt. Nur so kann gut gemachte Reklame überhaupt zum Programm werden.
Zutaten:
oder
und dreht einen kleinen Film, der das Herz berührt und die Marketing-Message enthält. Die Evian Babes wurden bereits 25 Millionen Mal angeklickt. Es ist die bisher erfolgreichste virale Marketingkampagne im Web.
30. Juli 2009
Es gibt sinnliche Erlebnisse, die vergisst man nie. Als ich vor elf Jahren für diesen Artikel recherchierte, bot mir Hermann Beyeler (Bild), Käser auf dem Scheuerguthubel, ein Stück seines Gruyères an. Was ich als Käseliebhaber damals kosten durfte, war eine Offenbarung und sprengte meine Vorstellungskraft: Der Gruyère, damals noch nicht AOC, war so crèmig, dass er mir auf der Zunge geradezu schmolz – etwas, was ich seither nie mehr erlebt habe. Und da ich ein treuer Mensch mit gutem Gedächtnis und gut entwickeltem Limbischen System bin, blieb mir schlussendlich nichts anderes übrig, als bei Beyelers Käserei letzte Woche anzuklopfen.
So wie mir der Genuss unvergessen blieb, so erinnerten sich der Käser und seine Frau an die Zeit, als ich für den “K-Tipp” den Artikel schrieb. Damals stand die Existenz der Gruyère-Produktion auf Messers Schneide. Vielleicht trug mein Artikel ein kleines bisschen dazu bei, dass die AOC-Kommission das Herstellungsgebiet des Käses auf das Schwarzenburgerland ausweitete und Beyelers weitere Existenz sicherte. Ich glaube, es ist einer der wenigen Artikel, die ich damals geschrieben habe, mit denen ich jemanden glücklich machen konnte, was, nach dem Ärger, den ich andernorts auslöste, ungemein beruhigend ist.
Bei Beyelers am Mittagstisch konnte ich mich davon überzeugen, dass ihr Käse nichts von seiner verführerischen Kraft eingebüsst hat. Es muss an der Leidenschaft liegen, mit welcher der Käser für sein Handwerk lebt – und natürlich an den saftigen Wiesen und Kühen auf beiden Seiten der Sense. Käseliebhabern kann ich einen Besuch nur empfehlen. Und sollten Sie einmal beim Käsehändler Ihres Vertrauens auf einen Gruyère mit der Indentifikationsnummer 4032 stossen, dann wissen sie, er kommt vom Scheuerguthubel.
Nach zwei Stunden in der Käserei und mit einem grossen Stück Käse unterm Arm setzte wir unsere Wanderung fort.
Hermann Beyeler
Käserei Scheuerguthubel
3158 Guggisberg/BE
Tel. 031 735 56 53
29. Juli 2009
Perez Hilton, der berühmteste Promi-Blogger der Welt, hat den Narren gefressen an der Walliserin Stefanie Heinzmann, die er liebevoll Nerdy oder Emo Librarian nennt. Warum?
We love everything about her! From her voice to her songs to her imaging (which is really her).
28. Juli 2009
Ich habe es auch schon persönlich gehört. Gestern im DOK-Film “Die Basejumper von Lauterbrunnen – Sportler, Spinner, Süchtige” wiederholten Risikosportler die Aussage:
“Ich brauche den Kick und die Aufregung im Leben. Immer im Büro zu sein, wäre mir zu langewilig.”
Tatsache ist: Die jungen Menschen, die Nervenkitzel mit Spiel mir dem Leben verwechseln, leben auf der Schattenseite des Lebens. Viele von ihnen – dazu gehören auch die Gleitschrimflieger, von denen ich einige kenne – fristen ein Leben mit Hilfsjobs. Kein Wunder also, wollen sie im Leben auch mal was anderes erleben. Schade, wurde dieser Aspekt im Film völlig ausgeblendet.
28. Juli 2009
Tom Jefferson, Grippe-Experte der Cochrane Collaboration, kürzlich im “Spiegel” über die jährlich wiederkehrende Pandemie-Panik:
Um diese Idee, diesen Gedanken von der drohenden Influenza-Pandemie ist im Laufe der Jahre eine ganze Maschinerie aufgebaut worden. Da hängt viel Geld dran, Einfluss, Karrieren, ganze Institutionen! Alles, was es jetzt brauchte, um diese Maschinerie in Gang zu bringen, war ein kleines, mutiertes Virus.
Finden Sie es nicht bemerkenswert, dass die WHO dafür eigens ihre Pandemie-Definition geändert hat? Das Kriterium, dass es sich dabei um eine Krankheit mit hoher Sterblichkeit handeln muss, wurde einfach gestrichen. Erst dadurch wurde aus der Schweinegrippe eine Pandemie.
Weshalb hinterfragen die Schweizer Medien nicht einmal kritisch die Aussagen von BAG und WHO?
28. Juli 2009
Beat Schlatters Zeit ist vorbei. Vorbei die Zeiten, in denen er mit anarchistischem Humor die Leute zum Lachen brachte. Er ist einfach nicht mehr lustig. Zudem ist er heute sowas wie ein Staatsschauspieler. Jetzt hat er wieder einmal einen Job gekriegt: Als Warner vor der Schweinegrippe. Bloss: Weshalb engagiert der Bund eigentlich einen Komiker, der nicht lustig ist? Soll das etwa lustig sein? Zudem hat Schaltter als Gesundheitsapostel keine Glaubwürdigkeit. Irgendwie passt der Schweingrippe-Auftritt zur Karriere Schlatters.
28. Juli 2009
Er ist kein katholischer Neandertaler, sondern der Leiter des AIDS Prevention Research Projektes in Harvard. Edward C. Green, ein angesehener Wissenschaftler, der von sich sagt, er sei ein liberaler Hippie, behauptet, dass die Verteilung von Kondomen Aids in Afrika nicht eindämmen werde. Grund: Kondome seien kulturell nicht akzeptiert. Stattdessen müsse im Kampf gegen die Krankheit vermehrt auf eheliche Treue gesetzt werden. Es sieht aus, als ob die Kirche – zumindest in Afrika – wirkungsvoller ist als alle Präventionsprogramme gegen die Krankheit. Die Aids-Hilfe in der Schweiz, die am Tropf von Staat und Gönnern hängt, wird dies nicht gerne hören. Zum Artikel von Green in der “Washington Post”. Erstaunlich ist eigentlich bloss, dass die “Weltwoche” die Thesen Greens noch nicht aufgenommen hat.