Weblog-Archiv für den 24.Juni 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

24. Juni 2009

Alinghi II ist eine Walliserin

Die Alinghi II, mit der Ernesto Bertarelli und seine Crew den America’s Cup verteidigen wollen, kommt am 8. Juli in ihrem Heimathafen in Le Bouveret am Genfersee an, verrät heute “Le Nouvelliste”. Zu diesem Zeitpunkt wird der Katamaran mit seinem 50-Meter-Mast, der im Geheimen in Villeneuve gebaut wurde, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Hafen von Le Bouveret in der Gemeinde Port-Valais bereitet man sich derweil auf die Ankunft des Bootes vor, von dem man wenig weiss – ausser, dass es dreimal so gross sein wird wie seine Vorgängerin.

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24. Juni 2009

Spazieren mit Barry

Bergwandern mit Bernhardinern, dem Schweizer Nationalhund, bietet die Fondation Barry Besuchern auf der Passhöhe des Grossen Sankt Bernhard im Unterwallis. Zum Artikel in “Wir Eltern”.


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24. Juni 2009

Gefährlich ist das Landleben

In der heutigen “Schweizer Illustrieten” beklagt die Mutter den Tod ihrer, die von einem Raser getötet wurde. Ich bin der Meinung, dass das Leben auf dem Land gefährlicher ist als in der Stadt. Was tun junge Männer, wenn sie sich aufgrund des mangelnden Freizeitangebotes langweilen? Sie beginnen, an ihren Autos rumzubasteln: Chassis werden tiefergelegt, Heckspoiler montiert und ein Rennlenkrad vermittelt das Gefühl, ein kleiner Schumi zu sein. Im Gegensatz zu den überbauten Städten gibt es auf dem Land noch Strecken, die dazu verleiten, richtig Gas zu geben. Mit Folgen: Die gravierendsten Raserunfälle ereignen sich meist auf Überlandstrecken. Aber auch auf der Autobahn finden Rennen statt. Allein im letzten Jahr wurde ich zweimal nachts zwischen Zürich und Bern von getunten Subarus und Hondas rechts überholt. Das Auto als Statussymbol des testosterongeschwängerten Landprekariats hat offenbar noch lange nicht ausgedient. Eigentlich geht mich die Sache ja nichts an, schliesslich habe ich die Konsequenzen längst gezogen und bleibe in der Stadt wohnen.

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24. Juni 2009

Pfarrer befiehlt: Bauen Sie ein Hotel!

An Anfang des Hotels Bella Tola in St. Luc im Val d’Anniviers stand ein müder Geistlicher. Im vorletzten Jahrhundert war es übrlich, dass die Fremden im Dorf beim Dorfpfarrer übernachteten und verköstigt wurden. Der einsetzende Tourismus setzte dem Dorfpfarrer, der grössten Autorität im Dorf, immer mehr zu, denn der Mann war alt und gebrechlich. Also hiess er den Bergführer Pierre Pont im Jahr 1859, ein Gästehaus bereitzustellen. Im Ponts Elternhaus war dafür genug Platz. Es sollt der Beginn der Hotellerie in St. Luc sein. 24 Jahre später wurde dann der heutige Bau als “Grand Hotel Bella Tola” errichtet. Am Eingang des Dorfes begrüsste der langgestreckte Bau die englischen Reisenden und Adligen, die das Walliser Seitental erkundeten. Gut, wenn ein Haus, eine Geschichte zu erzählen hat. Heute gehört das Haus zur Gruppe der Historischen Hotels der Schweiz. Diesen Sommer lädt das Hotel Bella Tola ein Haus ein zu “150 ans d’hospitalité alpestre”.

Das Hotel ist heute offenbar bei Briten gehobenen Alters noch immer hoch im Kurs, was mir bei meinem Besuch am letzten Donnerstag auffiel. In der Höhenluft auf etwas über 1600 Meter über Meer habe ich herrlich geschlafen. Und als Stadtzürcher habe ich mich wieder einmal ob der Stille in den Bergen gefragt: ich bin nicht etwa schon tot, oder? Ein Detail, das mir ganz besonders gefiel, war Hector, der Hisch, der über dem Schwimmbad im Wellness-Bereich thront.

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