Die Journalisten werden immer jünger, immer schneller und haben immer weniger Ahnung wovon sie schreiben. Beobachter Ronnie Grob hat sich die Mühe gemacht einen Text auf Tagesanzeiger.ch zu analysieren. Das Resultat ist ernüchternd. Die Berichterstattung über das Ausland hat ihre Tücken, vor allem, wenn man in Zürich sitzt. Ein bisschen Recherche täte trotzdem manchmal gut. Newsnetz mag hilfreich sein, wenn man sich schnell informieren will. Glaubwürdigkeit und Qualität muss man anderswo suchen.
Fährt James Bond künftig im Kleinstwagen vor? Die britischen Sportwagenbauer von Aston Martin gehen in der Wirtschaftskrise neue Wege und veredeln den Toyota IQ. Technisch bliebt das “Cygnet” getaufte Fahrzeig ein Toyota, die Innenausstattung ist wie bei Aston Martin. Der veredelte Kleinwagen soll dann statt 13’000 Euro bis zu 30’000 Euro kosten.
Ein Musikjournalist spricht mit Leuten über einen Mann, den er selber nie getroffen hat. Für seine Biographie über Michael Jackson bedient sich Hanspeter Künzler Quellen dritter und vierter Güte: Zum Beispiel Menschen, die jemanden kennen, der Michael Jackson kannte oder wenigstens einmal gesehen hat.
Ich frage mich: Was ist Künzlers Motivation, ein solches Buch zu schreiben? Will man so etwas wirklich lesen?
Geld?
Er wollte einfach einmal ein Buch schreiben?
Er ist so grosser Fan von Jacklo, dass er diesem ein Denkmal setzen wollte?
Immerhin: Künzler scheint ein todsischeres Gespür für Michael Jackson zu haben. Marketingtechnisch ist Künzler nichts vorzuwerfen. Die Veröffentlichung des Buches wurde aus aktuellem Anlass ein bisschen zurückgestellt.
Jetzt haben auch die Österreicher den Luzerner FDP-Kandidaten Marco Fischer entdeckt. Längst hat er die Kontrolle über seine Wahrnehmung verloren und wird zu Lachnummer. Auch so kann man populär werden.
Auch wenn ich kein ausgesprochener Fan seiner Musik bin. Beeindruckt hat mich immer sein Moonwalk, den er, neben seiner Musik, zu seinem Markenzeichen machte. Ich übe ihn immer noch ab und zu.
Während im Westen der Algarve der Tourismus boomt, konnte der Osten seine Ursprünglichkeit beibehalten – nicht zuletzt dank dem Naturpark Ria Formosa. Wer Ruhe, Natur und Geschichte und sucht, kommt hier auf seine Kosten. Mehr…
Die Alinghi II, mit der Ernesto Bertarelli und seine Crew den America’s Cup verteidigen wollen, kommt am 8. Juli in ihrem Heimathafen in Le Bouveret am Genfersee an, verrät heute “Le Nouvelliste”. Zu diesem Zeitpunkt wird der Katamaran mit seinem 50-Meter-Mast, der im Geheimen in Villeneuve gebaut wurde, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Hafen von Le Bouveret in der Gemeinde Port-Valais bereitet man sich derweil auf die Ankunft des Bootes vor, von dem man wenig weiss – ausser, dass es dreimal so gross sein wird wie seine Vorgängerin.
Bergwandern mit Bernhardinern, dem Schweizer Nationalhund, bietet die Fondation Barry Besuchern auf der Passhöhe des Grossen Sankt Bernhard im Unterwallis. Zum Artikel in “Wir Eltern”.