Weblog-Archiv für Mai 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

25. Mai 2009

Die wilden Schweizer und der deutsche Cowboy

Dichtung und Wahrheit im Fall Schweiz vs Peer Steinbrück & Co.

Via Frontal21.

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25. Mai 2009

Good to be here…

In einer Zeit, in der viele meiner Freunde Kinder kriegen oder soeben zur Welt gebracht haben, ist es gut, sich mal auf die eigene Existenz zurückzubesinnen. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir diesen Text hier lesen können. Damit Sie es hier und jetzt tun können, mussten alle Ihre Vorfahren einigermassen gesund die Geschlechtsreife erleben und dazu noch attraktiv genug sein, um einen Partner oder eine Partnerin zu finden. In diesem Sinne: Wenn wir es bis hier geschafft haben, kann uns nicht mehr viel passieren.

Man kann es auch so sehen, wie es Bill Bryson in seinem Intro von A Short History of Nearly Everything tut.

Welcome. And congratulation. I am delighted that you could make it. Getting here wasn’t easy. I know. In fact, I suspect it was a little tougher than you realize. To begin with, for you to be here now millions of drifting atoms had to somehow assemble in an intricate and obliging manner to create you. It’s an arrangement so specialized and particular that it has never been tried before and will exist only this once. For the next many years (we hope) these tiny particles will uncomplainingly engage in all the billions of deft, cooperative efforts necessary to keep you intact and let you enjoy the supremely agreeable but generally underappreciated state known as existence.

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22. Mai 2009

Klinsmanns Abgang mit Ansage

Ich sehe grad: Jürgen Klinsmanns Ende bei Bayern habe ich hier schon vor mehr als einem Jahr vorausgesehen.

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22. Mai 2009

YB – Steets i truure

Als ob das 22-jährige Warten auf einen Titel in Cup oder Meisterschaft nicht genug wäre: Bei den Supportern von YB will man bis jetzt nichts davon wissen, sein Verlierer-Image zu festigen. Fussballfans sind halt so: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Diejenigen YB-Fans, die ich persönlich kenne, möchte ich im Moment dieses Lied widmen. Sie werden es mir nicht verübeln. Ich meine: Das alte Volkslied müsste jeweils abgespielt werden, wenn die Heimmannschaft den Kunstrasen betritt.

Stets i Truure mues i läbe
Säg, mit was han i ‘s verschuldt?
Will my Schatz isch untreu worde
mues i ‘s lyde mit Geduld

Bisch mer zwar us mynen Ouge
aber nid us mynem Sinn.
Hättisch mir wohl dörfe gloube
dass i treu, so treu gewese bin

Rächti Liebi chunnt vo Härze
rächti Liebi, die brönnet heiss
Oh, wie wohl isch ‘s einem Mönsche
wo nid weiss, was Liebi heisst

Spilet uuf, ihr Musikante
spilet uuf, das Saitespiel
mynem Schätzli zu Gefalle
mögs verdriesse, wän es will

Oh, bis die Bärge sich tüe biege
u die Hügel sänke sich
bis die Dischtle trage Fyge
solang will i liebe di

Bis dr Mühlistei treit Räbe
u druus fliesst so süesse Wy
Bis dr Tod mir nimmt das Läbe
solang söllsch du blybe mir
Bis dr Tod mir nimmt das Läbe
solang söllsch du blybe mir.

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21. Mai 2009

Sotavento, die vergessene Seite der Algarve

Besonders schön blüht die portugiesische Algarve in der Zeit von Februar bis Mai. Während im Westen der Tourismus boomt, konnte die Ostalgarve ihre Ursprünglichkeit beibehalten – nicht zuletzt dank dem Naturpark Ria Formosa. Im Frühling waren wir auf Quintamar. Mehr…

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20. Mai 2009

Calvin – einsamer Gefangener seiner selbst

Die Begegnung des spanischen Arztes und Antitrinitaners Michel Servet mit Jean Calvin ist ein dunkles Kapitel in der Lebensgeschichte des Reformators. Der eingewanderte Franzose, der in Genf einen Gottesstaat errichtet hatte und der heute im Rückblick auch als Ayatollah von Genf verschrien wird, hatte einst seinen Gegenspieler Servet der Inquisition denunziert um ihn später gleich selbst auf den Scheiterhaufen zu bringen. In seinem Stück „Servet in Genf“ zeichnet der Schweizer Dramatiker Albert J. Welti einen Calvin, der, gefangen in seinen Prinzipien, ein einsamer Mann ist. Im Reformator müssen dunkle und heller Kräfte gewirkt haben. Von einem Mythos der Unverletzlichkeit umgeben, aber ohne Freund vollbringt er sein freudloses Werk in der Rhônestadt, die er in eisernem Griff hat. Doch längst nicht alle Bürger der Stadt sind bereit, ihm zu folgen oder sich seinen strengen Sittenregeln zu unterwerfen. Nachdem die alteingesessenen Genfer den katholischen Bischof vertrieben haben, versuchen einige von ihnen Michel Servet für ihre umstürzlerische Sache gewinnen. Vergeblich. Michel Servet sucht in naiver Art und Weise den Dialog und die Auseinandersetzung mit dem Reformator. Doch dieser ist gefangen in seiner Dogmatik. Trotzdem möchte er Servet retten vor den Gesetzen, die er wie ein Netz über die Stadt Genf geworfen hat. Nur der Trotz Servets, nicht zu weichen und wie die Motte zum Licht zu fliegen, macht die Verhaftung des Ketzers durch Calvins angeberischen Schreiber möglich. Servets letzte Worte an den von religiöser Inbrunst getriebenen Calvin: „In unseres Vaters Hause sind viele Wohnungen – wir werden einstens doch wohl Nachbarn sein.“

Unter der Regie von Andreas Kosek gelingt es dem Wiener Teatro Caprile das Ringen der beiden Geister, des gebrechlichen Fanatikers Calvin mit dem sturen, an das Gute im Menschen glaubenden Gegenspieler Servet, packend zu vermitteln. Stefan Ragner als Servet ist ein irdischer Macht abgeneigter Schwärmer, weshalb der Sturz Calvins scheitern muss. Christoph Prückner, der als strenger Technokrat Calvin den Schwachen beisteht und die Tugendlosen verfolgt, ist auch ein gebrechlicher Mensch, der, von Einsamkeit geplagt, sich bloss eine freundliche Seele als Freund und Begleiter wünscht. Das zahlreich erschienene Publikum in der Wiener Zwinglikirche bekundete dem Ensemble mit seinem Applaus grosse Anerkennung für die gelungene Inszenierung.

“Servet in Genf” wird im Calvin-Jahr noch in mehreren reformierten Kirchen in Österreich und Deutschland aufgeführt und kommt im Herbst auch in die Schweiz.

• 4. September, Genf, Temple de la Madeleine (Lutheranische Kirchgemeinde)
• 5. September, 20 Uhr, offene Kirche St. Jakob, Zürich
• 1. Oktober, St. Gallen, Reformierte Stadtkirche St. Laurenzen

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20. Mai 2009

Romands et Alémaniques: et si nous tentions l’union?

La Suisse romande arrive au septième rang des soixante régions que classe l’UE sur le critère du PIB par habitant. Elle peut bien montrer plus d’assurance devant la Suisse alémanique : avec 1,9 million d’habitants, ce n’est certes pas un nain économique. Mais là encore, ne l’oublions pas, c’est l’union qui fait la force. Lire tout l’article dans “Bilan”…

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20. Mai 2009

Die mediale Abbauschlacht

Seit letztem Sommer sind in den Schweizer Medien, gröstenteils auf den Redaktionen, rund 450 Arbeitsplätze abgebnaut worden. Der Medienspiegel gibt einen Übersicht.


View Medienspiegel.ch: Medien-Abbauschlacht 2008 – [....] in a larger map

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19. Mai 2009

Ich habe wirklich Pech…

Sie haben wirklich Pech. Es wurde uns vom Spedieur mitgeteilt, dass eine ganze Lieferung fälschlicherweise in Frankreich gelandet ist – ihr Hemd ist da mit drin. Wir erwarten die Lieferung in dieser Woche und hoffen, Ihnen das Hemd bald ausliefern zu könne. Sie müssen wirklich entschuldigen, wir bedauern die Verspätung.

Da ist offenbar einfach nichts zu machen. Offenbar bin ich einfach ein Pechvogel, will mir Sevenbuttons weismachen. Ob dies zur Schadensbegrenzung ausreicht, wage ich zu bezweifeln.

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19. Mai 2009

So ein Mann, so ein Mann…

So ein Mann, so ein Mann, zieht mich unwahrscheinlich an…

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