Weblog-Archiv für April 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

22. April 2009

Endlich 50!


Da ich heute im Kanton Zürich wohne, habe ich noch eine Lebenserwartung von 30,1 Jahren. Wäre ich einst im Kanton Bern geblieben, hätte ich rund vier Monate weniger lang zu leben. Da soll mir noch jemand sagen, stressfreie Langsamkeit sei der Schlüssel zu einem langen Leben.

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21. April 2009

Der Iran, die Schweiz und die Macht der Bilder

Weshalb verhindern die Berater der Regierung eigentlich nicht solche Bilder? Ein Hinweis würde doch genügen. Nachdem Micheline Calmy-Reys Lachen in Teheran um die Welt ging, scheint sich nun Hans-Rudolf Merz mit seinem guten Freund Mahmud Ahmadinejad zu amüsieren.

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20. April 2009

Mit Google ans Sechseläuten


Sechseläuten 2009 auf einer größeren Karte anzeigen

Gut, hat Google seinen Europa-Sitz in der Schweiz. Sonst wäre der Sechseläuten-Layer für Googlemaps wohl nicht entstanden. Google-Angestellte erhalten pro Woch einen Tag Zeit, um sich eigenen Projekten zu widmen. Google Earth war ein solches Projekt. Der obige von Andrin von Rechenberg erstellte Layer ebenfalls.

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20. April 2009

Höhepunkt Kinderumzug am Sechseläuten 2009


Für meine Tochter ist es der Höhepunkt des Jahres: Der Kinderumzug des Sechseläutens, für den sie sich in eine Tracht stürzen, und an dem sie Süssigkeiten an andere Kinder verteilen darf. So traditionell das heutige Sechseläuten – Frauen dürfen bloss inoffiziell mitmachen -, so unkompliziert der Kinderumzug. Am urzürcherischsten aller Feste dürfte auch die erste Stadtpräsidentin Zürichs nichts ändern können – als Frau hat sie kein Mitspracherecht.

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17. April 2009

Bern – ein Kanton sucht seine Position

Bern sucht heute rhetorisch und mit Studien nachzuholen, was politisch und wirtschaftlich verpasst wurde. Tatsache ist: Der Kanton Bern mit der Bundesstadt ist heute strukturschwach, orientierungslos und eine Steuerhölle. Wie soll sich Bern innerhalb der Schweiz Positionieren? Antworten dazu gibt meine Beitrag im heutigen “Bund”. Mehr…

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17. April 2009

Ein Fest für den Fast-Viertausender

Das Bietschorn hat Pech. Es fehlt ihm das Majestätische des Matterhorns, das Imposante der Eigernordwand und es ist zudem nich einmal ein Viertausender. Dazu fehlen ihm 66 Meter. Vor 150 Jahren wurde der Berg, der als schwierig gilt, erstmals bestiegen. Grund, das Jubiläum während eines ganzen Jahres ausgiebig zu feiern. Da gehört natürlich eine Webseite dazu. Interessant auch, dass es im Lötschental einen Tag der Nachkommen der Erstbesteiger gibt. Das sind jene, die als Bergführer überlebt haben.

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16. April 2009

Susan Boyle: Die hässliche Nachtigall

Alle, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, können sich mit ihr indentifizieren: Susan Boyle ist der neue Paul Potts. Zu einem Werbevertrag mit einem Mobilfunkanbieter wirds reichen, für die grosse Karriere wohl nicht. Der Mensch will schöne Menschen singen sehen.

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16. April 2009

WWWertarbeit aus deutschen Landen

Das Internet ist jetzt auch in der “DDR” angekommen. So auskunftsfreudig, bürgernah und farblich abgestimmt wie Klaus von der Krone präsentiert sich kein Politiker in der Bundesrepublik Deutschland. Von der Krone ist übrigens Mitglied der CDU-Fraktion des Thüringer Landtages und als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ichtershausen tätig.
www.klaus-von-der-krone.de

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13. April 2009

Das Erfolgsgeheimnis der Alpen

Die Alpen gehören zu den wirtschaftlich erfolgreichsten globalisierten Regionen der Welt: Im erweiterten Alpenbogen zwischen Lyon und Wien sowie München und Mailand leben heute rund 60 Millionen Menschen. Was ist das Erfolgsgeheimnis einer Region, die von ihrer Topographie und ihrem Klima her zu einem grossen Teil unwirtlich ist und in der Naturkatastrophen drohen? Betrachtung einer Region. Mehr…

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6. April 2009

Klinsmann ist kein Hiddink

Als Jürgen Klinsmann bei den Münchner Bayern anheuerte, gab man ihm freie Hand. Er wechselte den Trainerstab aus und liess als erstes Buddha-Figuren auf dem Trainingsgeländerl aufstellen. So viel zu den Erneuerungen beim FC Bayern München unter dem grossen Hoffnungsträger. Als dieser noch die deutsche Nationalmannschaft trainierte, bestand seine einzige Leistung darin, dass der die Mannschaft verjüngte. Zu wenig, um im eigenen Land an der Weltmeisterschaft erfolgreich zu sein. Mit viel Glück wurde man Vierter. Auffallend am Trainer Klinsmann ist: Er gibt sich immer als grosser Motivater. Taktik ist nicht sein Ding, was man seinen von ihm trainierten Mannschaften auch ansieht. Selten verliert sich Klinsmann in taktischen Details. Der Weltmeister von 1990 vertraut lieber auf seine Ausstrahlung. Mit seiner Millionetruppe, die über den höchten Etat der Bundesliga verfügt, holt er heute zu wenig raus. Klinsmann ist kein grosser Trainer. Den Vergleich mit einem Guus Hiddink oder Jose Mourinho hält er nicht stand. Diese schafften es, mit bescheidenen Mitteln aber hohem taktischem Sachverstand, das Beste aus ihren Spielern herauszuholen. Spätestes nach der1:5-Niederlage gegen Wolfsburg ist das Experiment Bayern mit Klinsmann gescheitert.
Weils so schön war, hier nochmals das Tor von Grafite, das über Tor-des-Jahres-Potential verfügt.

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