Medien und PR: Verstehen, was ist.

25. Februar 2009

Röntgenblick schafft nackte Tatsachen


Kleider machen Leute.  Aber drunter sind wir alle gleich, oder? Diese Frage beschäftigte auch Sebastian Kempa. Der selbständige Photograph aus Dortmund, der vor allem mit Models von Agenturen zusammenarbeitet, bekam die Wirtschaftskrise im letzten Herbst am eigenen Leib zu spüren. Die Not machte ihn erfinderisch. Statt sich zu langweilen oder auf neue Aufträge zu warten, setzte er eine Idee um, die ihm schon vor geraumer Zeit gekommen war: Bilder von Menschen von der Strasse zu schiessen – einmal mit, einmal ohne Kleider. Ein Mausklick machts möglich. Eine Freundin von mir, für die Kempa hin und wieder arbeitet, hat mich auf seine Seite www.naked-people.de hingewiesen. Ein paar Mails an Freunde, Blogger und an die Medien führten bereits zu Berichten in “Blick” und “Bild”. Inzwischen sind die Clicks auf Kempas Seite auf über 150′000 emporgeschnellt. Er kriegt sogar Anfragen von Leuten aus den USA, die sich von ihm ablichten lassen möchten. Noch besser, er hat bereits einige neue Aufträge an Land geholt, was wieder einmal unterstreicht: Kommunikation macht sich bezahlt. Nicht für mich allerdings in diesem Fall, denn es war kein Auftrag von Sebstian Kempa, sondern einfach ein Freundschaftsdienst.

  • Share/Bookmark

Bislang ein Kommentar zu „Röntgenblick schafft nackte Tatsachen“

  1. Sebastian Kempa am 3. März, 2009 um 10:04 Uhr #

    Hallo Herr Welti,
    Dank Ihnen hat mein Projekt auf einmal so ein Aufsehen erregt. Plötzlich spricht die ganze Welt darüber, Redaktionen rufen mich an, viele schreiben mir Mails. Einfach unglaublich :-) Das alles macht wirklich Spass und ich freue mich total. Ich hoffe natürlich dadurch auch an Jobs ran zu kommen. Aber das wird man dann sehen. Jedenfalls freue ich mich erstmal über das was zur Zeit passiert :-) Ich möchte mich bei Ihnen herzlich bedanken und hoffe das ich irgendwann Mal die Möglichkeit haben werde mich noch einmal persönlich bei Ihnen bedanken zu können.
    Beste Grüße
    Sebastian Kempa

Diesen Artikel kommentieren






Kommentare können 30 Minuten nach Absenden noch bearbeitet werden.