19. Februar 2009
Gegen den Drachen im Kopf
Die Wissenschaft der breiten Masse zu kommunizieren, gelingt nur wenigen. Einer davon ist Beda Stadler. Er ist das einzige Sprachrohr der Wissenschaft gegen die Heilsgläubigkeit breiter Massen – und wird von diesen verteufelt. Der Grund: Viele Lifestyle-Journalisten schliessen nicht aus, dass Geister und Dämonen existieren. Das kritische Denken ist in einer Zeit der Sehnsucht nach neuen Heilsformen auch in den Medien oft nur schwer zu finden. Ich sage dies nicht als Naturwissenschaftler, sondern als Leser, der sich immer wieder ärgert darüber, wie unreflektiert die Medien Lehren – an die man nur glauben kann, denn beweisen lassen sie sich nicht – eine Plattform geben. Homöopathie, Aromatherapie, Astrologie, Psychophysignomik sind nur einige Beispiele, die mir spontan einfallen. Ihnen ist eigen, dass sie versuchen, sich den Anstrich einer Wissenschaft zu geben. Oft verweisen sie zudem auf ein “altes Wissen”, das ihnen Glaubwürdigkeit verleihen soll. Nota bene aus einer Zeit, in der man noch Hexen verbrannte und die moderne Medizin sowie die physikalischen Zusammenhänge weitgehend unbekannt waren.
Eine gute Anleitung zum kritischen Denken gib es hier.





