18. Februar 2009
Das Schild will uns zwei Dinge sagen: Das Leben ist gefährlich, und versichern kann man sich nicht gegen alles. Spiegelglatt wars heute Morgen auf dem Trottoir vor meinem Haus. Übrigens: Es gibt kein Obligatorium für Winterreifen in der Schweiz. Die Versicherungen zahlten nichts, wenn ein Unfall auf den fahrlässigen Gebrauch von Sommerpneus zurückzuführen ist. Wies bei Unfällem auf Trottoirs beim fahrlässigen Gebrauch von Sommerschuhen aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Übrigens: ich trage heute zum Anzug gelbe Boots. Sicher ist sicher.
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18. Februar 2009
Delfine sind Sympathie-Träger. Frauen lassen sich Delfine auf die Schulter tätowieren. Man muss die Tiere einfach gern haben. Der Grund: Sie scheinen zu lachen. In Tat und Wahrheit sind Delfine Räuber des Meeres, die relativ unzimperlich mit ihrer Beute umgehen. Klar, dass sich damit bei der Leserschaft nicht punkten lässt. Stattdessen bedient man lieber Clichés. Jetzt das:
“Drei Viertel der Delfine sind schwul. Wissen, was wichtig ist.
Ist diese Tatsache wirklich “wichtig”? Ist die Welt in Gefahr? Das ganzseitige Inserat erschien heute in der “HandelsZeitung”, die wie der “Beobachter” zum Axel-Springer Verlag gehört. Die Medien sollten Ereignisse einordnen und gewichten. Das tut auch der “Beobachter”, wenn auch auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich bin mir nicht sicher, ob er damit neue Leser gewinnen wird. Die Gilde der Delphin-Experten ist gross. Graziella C. Blatter-Bianca wird das Magazin bestimmt kaufen.
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