Weblog-Archiv für Februar 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

27. Februar 2009

Wie sagt man schon nur für Icecrusher?

Heute früh haben sich die Moderatoren im Radio wieder einmal mit ihrem Denglish selbst übertroffen. Ich frage mich langsam, ob sie die deutschen Ausdrücke noch kennen. Apropos: Wie sagt man schon nur für Icecrusher?

  • Share/Bookmark

26. Februar 2009

Der faule Schutzengel

  • Share/Bookmark

25. Februar 2009

Röntgenblick schafft nackte Tatsachen


Kleider machen Leute.  Aber drunter sind wir alle gleich, oder? Diese Frage beschäftigte auch Sebastian Kempa. Der selbständige Photograph aus Dortmund, der vor allem mit Models von Agenturen zusammenarbeitet, bekam die Wirtschaftskrise im letzten Herbst am eigenen Leib zu spüren. Die Not machte ihn erfinderisch. Statt sich zu langweilen oder auf neue Aufträge zu warten, setzte er eine Idee um, die ihm schon vor geraumer Zeit gekommen war: Bilder von Menschen von der Strasse zu schiessen – einmal mit, einmal ohne Kleider. Ein Mausklick machts möglich. Eine Freundin von mir, für die Kempa hin und wieder arbeitet, hat mich auf seine Seite www.naked-people.de hingewiesen. Ein paar Mails an Freunde, Blogger und an die Medien führten bereits zu Berichten in “Blick” und “Bild”. Inzwischen sind die Clicks auf Kempas Seite auf über 150’000 emporgeschnellt. Er kriegt sogar Anfragen von Leuten aus den USA, die sich von ihm ablichten lassen möchten. Noch besser, er hat bereits einige neue Aufträge an Land geholt, was wieder einmal unterstreicht: Kommunikation macht sich bezahlt. Nicht für mich allerdings in diesem Fall, denn es war kein Auftrag von Sebstian Kempa, sondern einfach ein Freundschaftsdienst.

  • Share/Bookmark

25. Februar 2009

Valons eigenwilliges Victory-V












Valon Behrami wirbt neu für Nike. Hat ihm niemand gesagt, wie er das Victory-Zeichen machen soll, damit er in England keine Schwierigkeiten kriegt?

  • Share/Bookmark

24. Februar 2009

Swissdate-Casting: Ich, ich, ich…

Weshalb soll man mich wählen? Weil ich selber Spass gehabt habe, mich zu präsentieren, oder auch, weil man von mir etwas erhält? Die drei Kandidatinnen und der Kandidat für die “Swissdate”-Moderation hatten gestern und vorgestern Gelegenheit, sich an die Zuschauer zu wenden und für sich zu werben. Drei sagten mehr oder weniger dasselbe: Wählt mich, weil mir die Sache Spass gemacht hat. Die einzige, die auch an die Zuschauer dachte, war Gabriela Ursprung. Fiele der Entscheid durch Profis, wäre sie ist die Favoritin. Morgen wissen wir, wer in den Final einzieht.

  • Share/Bookmark

23. Februar 2009

Achtung: Oldtimer-Potential


An alle Saab und Opel-Fahrer: Eure Karosse hat Oldtimer-Potential. Mit dem Leumund sind noch Hunderttausende andere betroffen. Sicher ist: Hier werden Opel und Saab nicht mehr landen. Auch der historische Auftofriedhof im Gürbetal segnet schon bald das Zeitliche. Was geschieht eigentlich mit den Wracks? Weshalb lassen sich diese nicht an einen Ort transferieren, an dem diese keine Gefahr mehr für die Umwelt darstellen? Ein Betonboden genügt. Bepflanzen kann man sie auch.

  • Share/Bookmark

20. Februar 2009

PR und Journalismus: Szenen einer Ehe


  • Share/Bookmark

20. Februar 2009

Nachrichtensprecher in Werbepausen


via medienlese

  • Share/Bookmark

20. Februar 2009

Miss Atom: Strahlende Schönheit

Russland wählt die Miss Atom. Der Wettbewerb steht Frauen offen, die in der Atomindustrie arbeiten. Bis Anfang März kann man im Internet seine Wahl abgeben. Gesponsert wird die Wahl von Atomenergoprom, einem Staatsunternehmen, das sich der friedlichen Nutzung der Atomkraft verschrieben hat. 22 Jahre nach Tschernobyl soll der Anlass der einheimischen Bevölkerung zeigen: Wir haben alles im Griff. Atomenergie ist sicher und macht sogar schön. Stimmt. Zudem: Was ist die Miss Atom schon gegen die Miss Atomic Bomb in den 50er Jahren, als Nukleartests in der Wüste von Nevada noch eine Touristenattraktion waren.

  • Share/Bookmark

19. Februar 2009

Gegen den Drachen im Kopf

Die Wissenschaft der breiten Masse zu kommunizieren, gelingt nur wenigen. Einer davon ist Beda Stadler. Er ist das einzige Sprachrohr der Wissenschaft gegen die Heilsgläubigkeit breiter Massen – und wird von diesen verteufelt. Der Grund: Viele Lifestyle-Journalisten schliessen nicht aus, dass Geister und Dämonen existieren. Das kritische Denken ist in einer Zeit der Sehnsucht nach neuen Heilsformen auch in den Medien oft nur schwer zu finden. Ich sage dies nicht als Naturwissenschaftler, sondern als Leser, der sich immer wieder ärgert darüber, wie unreflektiert die Medien Lehren – an die man nur glauben kann, denn beweisen lassen sie sich nicht – eine Plattform geben. Homöopathie, Aromatherapie, Astrologie, Psychophysignomik sind nur einige Beispiele, die mir spontan einfallen. Ihnen ist eigen, dass sie versuchen, sich den Anstrich einer Wissenschaft zu geben. Oft verweisen sie zudem auf ein “altes Wissen”, das ihnen Glaubwürdigkeit verleihen soll. Nota bene aus einer Zeit, in der man noch Hexen verbrannte und die moderne Medizin sowie die physikalischen Zusammenhänge weitgehend unbekannt waren.

Eine gute Anleitung zum kritischen Denken gib es hier.

  • Share/Bookmark