29. Januar 2009
Rio wird Verleger. Folgt ihm bald Hakan?
Es gibt sie noch, die Menschen, die an die Zukunft der Medien glauben und bereit sind, zu investieren. Erleichtert wird ihnen diese Haltung, wenn sie beispielsweise Fussballspieler sind und pro Woche £ 100′000.- verdienen, was nach Abwertung des Pfundes immerhin noch CHF 150′000.- entspricht. Einer, der es sich leisten kann, ist Manchester Uniteds Rio Ferdinand. Er versteht offensichtlich auch etwas von Markenaufbau. Nachdem er bereits mit Fussball die Welt erobert, seine Schauspielkünste und Talente als Musikproduzent und Rapper (“This is Rio Ferdinand. Make sure you do not sleep on Nia Jai, White Chalk’s first signing. This girl spits out fire.”) unter Beweis gestellt hat, wird der Verteidiger der englischen Nationalmannschaft nun Verleger und baut sein Medienimperium weiter aus: Im Februar erscheint die erste Ausgabe des phantasievoll “Rio” genannten Magazines auf RioFerdinand.com. Die Online-Lifestyle-Magazin soll sich Musik, Sport und all denjenigen Dingen widmen, die Männern zwischen 16-35 Jahren Spass machen. Ferdinand ist drauf und dran, sich ein Medien-Imperium aufzubauen. Im Film-Business hat er auch bereits Fuss gefasst. Da soll noch einer sagen, Fussballspieler hätten nur Bälle und Frauen im Kopf.
Als fussballspielender Verleger (oder umgekehrt) dürfte sich in der Schweiz Hakan Yakin anbieten. In die Hitparade hat er es bereits einmal geschafft. Naheliegend wäre, wenn der Münchensteiner zum Beispiel bei “Zwölf” oder der “Basellandschaftlichen Zeitung” einstigen würde.







