22. Januar 2009
Hetzjagd in den Alpen
Die Angriffe auf den “Beobachter”-Journalisten Mario Güdel zeigen Symptome einer üblen Hetzjagd. Wahrscheinlich ist die “Oberwalliser Hassgruppe” auf Facebook gegen “Beobachter”-Autor Mario Güdel nicht mehr zu stoppen. Das Problem: Sie weckt, wie jüngst der Walliser Kampfkuhzüchter in “Bauer sucht Frau”, die alten Oberwalliser Widerstandsreflexe; das ist letztlich nicht gut fürs Image des Wallis. Wer die Medien angreift, löst dort eine Solidarisierung über alle Verlage aus und macht sich die Journalisten erst recht zum Feind. Welche Möglichkeiten gibt es in einer solchen Situation? Der Kanton Wallis könnte die “Beobachter”-Redaktion mit Mario Güdel zu einem öffentlichen Gespräch nach Visp oder Brig einladen. Damit würde die Situation entschärft und beide Seiten könnten ihren Standpunkt darlegen. So böse sind die Walliser auch nicht, sonst wäre der Kanton nicht der grösste Tourismuskanton der Schweiz geworden. Zum Auslöser des Konfliktes gehts hier, zu den Reaktionen im Wallis hier.







