Weblog-Archiv für den 16.Januar 2009

Medien und PR: Verstehen, was ist.

16. Januar 2009

Doch kein Goebbels an Bayern Kiosken

Das Projekt “Zeitungszeugen”, auf das in diesem Blog bereits hingewiesen wurde, kriegt juristischen Ärger in Bayern. Das Finanzministerium des Freistaates will den Abdruck von Nazi-Zeitungen verbieten und alle Exemplare beschlagnahmen. Die Frage, ob es sich die Publikation wissenschaftklich rechtfertigen lasse, stellt sich bei einer Auflage von 300′000 Exemplaren nicht. Die Gefahr, dass die Blätter von Ewiggestrigen instrumentalisiert werden können, ist nicht von der Hand zu weisen. Der Entscheid des Ministeriums finde ich richtig.

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16. Januar 2009

Getrübte Flitterwochen

Das nenne ich Pech: Vor einer Woche präsentierte die “NZZ am Sonntag” einen Basler Journalisten mit seiner Braut in der Rubrik “Just married”. Jetzt wurde ihm gekündigt. Er geht nun trotzdem in die Flitterwochen, wie er mir sagte. Was kann es besseres tun? Good luck!

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16. Januar 2009

Berner flüchten nach Zürich

Als Berner Wirtschaftsflüchtling bin ich vor zehn Jahren nach Zürich gekommen. Der Grund: Als Journalist waren die Möglichkeiten im Bernbiet schon damals beschränkt, inzwischen hat sich die Lage weiter verschlechtert. Damals wurde mein Wegzug aus Bern von hämischen Kommentaren begleitet; der im Bernbiet vor allem in den Medien weitverbreitete Anti-Zürich-Reflex sass tief. Und heute? Hartgesottene Berner Journalistinnen, die vor Jahren sowohl Zürich als auch PR scheuten wie der Teufel das Weihwasser, kommunizieren plötzlich für Organisationen und Unternehmen in Zürich. ist es eine Altersfrage? Ich denke nicht: In der Not wechselt eben auch der Berner Journalist die Seite. Tatsache ist: Es gibt immer mehr Berner Expats in der Greater Zurich Area.

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