26. November 2008
Heute startet die Image-Offensive der UBS:
…Dabei haben Kundinnen und –Kunden das Wort. Sie machen sich als Testimonials für ihre Bank stark. Ziel der Marketingoffensive ist es, das Vertrauen in das Geldinstitut zu stärken. Bei der UBS spricht man aber nicht von einer Image-Offensive, wie Kommunikationschef Michael Willi gegenüber “persoenlich.com” erklärt: “Wir haben unsere Marke und unsere Reputation nicht zerstört. Sie sind beschädigt. An der Reparatur arbeiten wir nun.”

Tatsache ist: Vertrauen gewinnt man mit Taten, nicht mit schönen, vom Steuerzahler gesponserten Image-Kampagnen. Das Timing der neuen UBS-Kampagne ist schlecht. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz wären gefordert. Stattdessen will man mich mit gekauften UBS-Kunden überzeugen, der Grossbank eine zweite Chance zu geben. Wie bitte? Weshalb wendet sich die UBS nicht direkt an die Öffentlichkeit? Die UBS bräuchte jetzt eine Führung, die glaubwürdig verkündet, dass nun Taten statt Worte am Platz sind. Der Jurist Peter Kurer ist offenbar nicht der Mann, der dies kann.

Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, den 26. November 2008 um 08:45 Uhr erstellt
und ist unter Image, PR zu finden. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback von Ihrer Website setzen.