Weblog-Archiv für den 28.Oktober 2008

Medien und PR: Verstehen, was ist.

28. Oktober 2008

Was Starbucks mit der Finanzkrise zu tun hat

Die Menschheit sucht nach Erklärungen. Uns ist es mal nicht das Gummibärchen-Orakle der Liebe, so müssen die McDonalds- oder die Starbucks-Theorie herhalten. Letztere verheisst wenig Gutes: Je mehr Starbucks sich in einem Land befinden, desto härter wird es von der Finanzkrise betroffen. Dank den Starbucks-Kaffees, die mit Schweizer Automaten ausgerüstet sind, haben sich die Banker zu riskanten Investitionen bewegen lassen. Der Blick auf Starbucks International Store Locator zeigt interessante Muster. In Grossbritannien (Verstaatlichung von Banken) bedienen heute 253 Starbucks ihre Kundschaft, in Spanien (Platzen der spekulativen Küsten-Immobilien-Blase) in Madrid alleine 48 Filialen. In der Schweiz gibts heute für die Lifstyle-Caffè-Macchiato-Süchtigen insgesamt 42 Abgabestellen. Starbucks erreichte, wie die Finanzwelt, 2006 ihren Höhepunkt, seither gings nur noch bergab. An Stelle von Starbucks könnten, wenn auch mit einiger Verzögerung, auch die Medien als Indikatoren hinhalten.

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28. Oktober 2008

Zeitungen: Elitär ist die Zukunft

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