Wenig Gespür für die Bedürnisse seiner Gäste zeigt das Hotel Mr President in Belgrad. Es sind wohl nur ganz spezielle Gäste, die ihr Zimmer mit einem Portrait Adolf Hitlers teilen wollen. Die Medienverantwortlichen des israel- und judenfreundlichen Fussballklubs Ajax Amsterdam liessen sich jendenfalls in ein anderes Hotel umquartieren. Den Imageschaden haben das Hotel und das Reisebüro Advanced Travel Partner, welches die Reise organisierte.
Die deutsche PR-Agentur Foleys brüstete sich damit, dass sie werbliche Beiträge für die umstrittene Fast-Food-Kette „Subway” in Sendungen von “ProSieben” und “Kabel 1″ platzierte und kontrollierte. Im Original tönte das so:
“ProSieben” dementierte in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” umgehend die Darstellung der PR-Agentur, doch der Schleichwerbungsvorwurf bleibt am Sender haften. So wird der Sender sein Image als seichtes un dümmliches Unterhaltungsmedium für das Prekariat nicht los. Die PR-Agentur hat ihrem Kunden einen Bärendienst erwiesen und kriegt durch ihre unprofessionellen Aussagen Ärger. “Subway” wird den Qualitätsmedien in Erinnerung bleiben, als Fast-Food-Kette, die ihr Image auf “ProSieben” hat beschönigen lassen. Damit ist dem Unternehmen nicht gedient. Die Medien werden in Zukunft noch kritischer über “Subway” urteilen. Mehr zu PR und Qualitätsjournalismus…
Ist der Geburtsort des World Wide Web auch der Untergang der Welt? In einer Stunde werden wir mehr wissen. Wer nicht vor Ort im Kontrollzentrum sein kann, hat die Möglichkeit, die Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders live im Internet zu verfolgen. Mehr…